Marvels Supersoldat aus der Vergangenheit muss in seinem zweiten Kinoauftritt ein gekapertes Schiff zurückerobern - mit Hilfe der Schwarzen Witwe!

Kinostart: 27.03.2014

Callan Mulvey

Callan Mulvey

Szenenbild aus The Return of the First Avenger mit Chris EvansChris Evans

Chris Evans
als Steve Rogers/Captain America

Szenenbild aus The Return of the First Avenger mit Scarlett JohanssonScarlett Johansson

Scarlett Johansson
als Natasha Romanoff/Black Widow

Cobie Smulders
als Maria Hill

Samuel L. Jackson
als Nick Fury

Emily VanCamp
als Agent 13

Robert Redford
als Alexander Pierce

Hayley Atwell
als Peggy Carter

Dominic Cooper
als Howard Stark

Sebastian Stan
als Bucky Barnes/Winter Soldier

Toby Jones
als Dr. Armin Zola

Maximiliano Hernández
als Agent Jasper Stillwell

Georges St-Pierre
als Batroc

Anthony Mackie
als Sam Wilson / Falcon

Frank Grillo
als Agent Brock Rumlow

Handlung

Supersoldat Steve Rogers alias Captain America hat sich in der Gegenwart eingelebt - nur mit den weichen Matratzen kommt er noch nicht zurecht. Doch zum Ausruhen bleibt ihm ohnehin keine Zeit, bedrohen doch eine paar finstere Schurken aus den eigenen Reihen die Sicherheit der USA. Mit bewährten S.H.I.E.L.D-Agenten, darunter Black Widow und sein neuer "Flügelmann" Falcon, zieht er unter dem Kommando von Nick Fury gegen die Verbrecherorganisation Hydra ins Feld - und zunächst gilt es, ein von Terroristen gekapertes Schiff zurückzuerobern.

Supersoldat Steve Rogers alias Captain America hat sich in der Gegenwart eingelebt. Wieder ist sein Einsatz gefragt, denn ein paar finstere Schurken aus den eigenen Reihen bedrohen die Sicherheit der USA. Mit bewährten S.H.I.E.L.D-Agenten, darunter Black Widow und sein neuer "Flügelmann" Falcon, zieht er unter dem Kommando von Nick Fury gegen die Verbrecherorganisation Hydra ins Feld - und zunächst gilt es, ein von Terroristen gekapertes Schiff zurückzuerobern.

Captain America bekommt es nicht nur mit einem übermächtigen Gegner von außen, sondern auch einer Bedrohung von innen zu tun. Zweites Leinwandabenteuer für Marvels Comicfigur - einer der besten Superheldenfilme bislang.

Kritik

Chris Evans besteht sein zweites Soloabenteuer als Captain America - und die Kinoerfolgsgeschichte von Marvel wird in bewährter Manier weitergesponnen.

Die Sommer-, sprich Blockbustersaison ist eröffnet. Steve Rogers alias Captain America kehrt zurück, um sich erneut finsteren Superschurken zu stellen, die sich in "The Return of the First Avenger" als Überpatrioten tarnen. Das bekannte Personal wird um ein paar neue Figuren, etwa Rogers' "Flügelmann" Falcon (Anthony Mackie), ergänzt, für die Regie zeichnen die Russo-Brüder Anthony und Joe. Die alle Filme der Marvel-Serie umfassende Rahmenhandlung wird weitergesponnen, die Grundformel beibehalten: ordentlich Krawall, spektakuläre Schauwerte - diesmal unter anderem ein fliegender Superflugzeugträger - und ein wenig Humor. Volle Kassen garantiert.

Einem klassischen, temporeich-turbulenten Bond-Teaser gleicht der Beginn. Ein Schiff ist von Terroristen gekapert worden. Ein Fall für die S.H.I.E.L.D-Agenten. Captain America stürzt sich mit seinem Stars-and-Stripes-Schild aus luftiger Höhe ohne Fallschirm gen Boot, Scarlett Johansson als Black Widow folgt. Gewohnt formschön und mit wallendem roten Haar erledigt sie in bester Modesty-Blaise-Manier Bösewicht nach Bösewicht, Zeit für einen flotten Spruch bleibt dabei immer - via Funk ist Samuel L. Jackson alias Mastermind Nick Fury, der die Operation überwacht.

Bald stellt sich heraus, dass sich hinter der Geiselnahme ein besonders perfider Plan verbirgt. 20 Mio. Menschen, potentielle Verbrecher, so hat ein Computerprogramm errechnet, gilt es auszuschalten, dann könnten die übrigen sieben Milliarden Erdenbürger in Frieden leben. "Um eine bessere Welt zu erschaffen, muss man manchmal die alte zerstören", weiß der zwielichtige Strippenzieher Alexander Pierce, verkörpert von Robert Redford, der im schicken grauen Dreiteiler und übergroßer Hornbrille lustvoll gegen sein Saubermann- und Gutmensch-Image anspielt. Kritik am NSA-Spähprogramm kann man in dieses Plotmotiv hineinlesen, auch Donald Rumsfelds Schlagwort vom "war on terror" kommt einem in den Sinn, wenn Fury erklärt, dass seine Aufgabe darin besteht, Bedrohungen zu eliminieren, bevor sie überhaupt stattfinden. "Das ist keine Freiheit, das ist Angst", antwortet Captain America.

Für diese Art Kino ein zumindest überraschend (ideologie-)kritischer Subtext - aller Rest ist freilich Popcorn pur, perfekt gestaltete Konfektionsware. Übermächtiger Gegenspieler des "ersten Rächers" ist der "Winter Soldier" des Originaltitels, Rogers' Freund aus alten Tagen namens Bucky Barnes (Sebastian Stan) der zur seelenlosen Kampfmaschine "umprogrammiert" wurde. Mit ihm gibt's beinharte Kämpfe Mano-a-Mano, dazu kommt jede Menge in Zeitlupe gefilmter Action, bei der im Fallen noch aus allen Rohren geschossen wird und selbst die halsbrecherische Motorradeinlage fehlt nicht. Perfekte Unterhaltung nicht nur für Genrefans. Mit Fortsetzungsgarantie, denn Captain America hat sich an die moderne Welt gewöhnt - Internet liebt er, nur mit den weichen Matratzen kann er sich nicht anfreunden. Harte Männer braucht das Land. geh.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 27.03.2014

USA 2014

Länge: 2 h 16 min

Genre: Action

Originaltitel: Captain America: The Winter Soldier

Regie: Anthony Russo, Joe Russo

Drehbuch: Christopher Markus, Stephen McFeely

Musik: Henry Jackman

Produktion: Kevin Feige

Kostüme: Judianna Makovsky

Kamera: Trent Opaloch

Schnitt: Jeffrey Ford, Matthew Schmidt

Ausstattung: Peter Wenham

Website: http://marvel.com/captainamerica

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