Britische Erfolgskomödie mit Comedystar Simon Pegg als Vater, der sich seinem Sohn und seiner großen Liebe als Marathon-Mann beweisen möchte.

Kinostart: 03.04.2008

Simon Pegg

Simon Pegg
als Dennis

Thandie Newton

Thandie Newton
als Libby

Hank Azaria

Hank Azaria
als Whit

Dylan Moran
als Gordon

Simon Day
als Vincent

Stephen Merchant
als Mann

Harish Patel
als Mr. Ghoshdashtidar

Matthew Fenton
als Jake

India de Beaufort
als Maya

Die Handlung von Run, Fatboy, Run

Bislang hat der liebenswerte Dennis (Simon Pegg) noch nichts auf die Reihe oder wenigstens zu Ende gebracht. Selbst die Hochzeit mit der schwangeren Libby (Thandie Newton) schmeißt er. Klar, dass sie ihn dafür stehen lässt. Fünf Jahre später startet sie mit einem neuen Freund durch - dem sportlichen Börsenfachmann Whit (Hank Azaria), der auch ihren Sohn Jake (Matthew Fenton) begeistert. Um Frau und Kind zurückzuerobern, fordert Dennis Whit zum Marathon heraus.

Auf den Inseln begeisterte der Brit-Hit mit Comedy-Star Simon Pegg ("Hot Fuzz") das Publikum, das einen Bewegungsmuffel als Underdog im Duell vor laufenden Fernsehkameras mit einem Hochleistungssportler sehen wollte. Amüsanter Loser-Spaß, der sich familienkompatibel gibt.

Dennis ist liebenswert, aber sonst ziemlich nutzlos. Er träumt im Job, hat Mietschulden und seine Hochzeit mit der schwangeren Libby noch in der Kirche geschmissen. Fünf Jahre später hat Libby einen neuen, reichen Freund, der Dennis auch bei Sohn Jake Konkurrenz macht. Um ihn und Libby zurückzuerobern, wagt der bewegungsfaule Brite das Unmögliche: Er fordert den athletischen Rivalen zum Duell beim Marathonlauf.

Dennis ist liebenswert, aber sonst ziemlich nutzlos. Er träumt im Job, hat Mietschulden und seine Hochzeit mit der schwangeren Libby noch in der Kirche geschmissen. Fünf Jahre später hat Libby einen neuen, reichen Freund, der Dennis auch bei Sohn Jake Konkurrenz macht. Ein Streit der "Väter" ist unvermeidlich, ausgetragen auf den Straßen Londons, wenn der bewegungsfaule Brite in einem Marathonlauf auf den athletischen Amerikaner trifft, um wenigstens einmal im Leben über die volle Distanz zu gehen.

Kritik zu Run, Fatboy, Run

Im Inselreich bereits erfolgreicher Brit-Hit mit Star-Komiker Simon Pegg als sympathischer Verlierer, der als Marathonläufer seine Familie zurückgewinnen will.

In J.J. Abrams' Neustart der Enterprise ist Simon Pegg ("Shaun of the Dead") als Bordingenieur Scotty Herr über die Energie, doch in dieser Komödie fehlt sie ihm ein Leben lang. Hauptfigur Dennis bringt nichts auf die Reihe oder wenigstens zu Ende, selbst die Hochzeit stand er nicht durch, verließ seine schwangere Freundin Libby (Thandie Newton) kurz vor der Trauung. Fünf Jahre später stottert sein Motor unverändert, läuft mit einem Job, für den er schlecht geeignet und bezahlt wird, nur auf Reserve, während Libby mit einem dynamischen neuen Freund voll durchstartet. Geschäftsmann Whit ist erfolgreich und als Kontrast zum deprimierenden Dennis überhaupt eine strahlende Erscheinung. Und weil er sich auch mit Dennis' Sohn gut versteht, muss kommen, was die Naturgesetze fordern. Ein Streit der "Väter", ausgetragen auf den Straßen Londons, wenn der bewegungsfaule Brite in einem Marathonlauf auf den athletischen Amerikaner trifft, um wenigstens einmal im Leben über die volle Distanz zu gehen.

Ursprünglich für den Schauplatz New York von Comedian Michael Ian Black geschrieben, dessen Regiedebüt "Blind Wedding - Hilfe, sie hat ja gesagt" ebenfalls das Hochzeitsthema variiert, nutzt die erste Regiearbeit von "Friends"-Star David Schwimmer den Insel-Transfer für ein bisschen Backgroundtouristik und einige exzentrische Charakterskizzen, unter denen ein indischer Vermieter, vor allem aber Dennis' lakonischer Freund Gordon den besten Eindruck hinterlassen. Dialogwitz wie bei Gordons Flirt mit Libby (Sie: "Du bist mein Cousin" - Er: "Das hat die königliche Familie nie gestört") ist vernehmbar, tritt aber zurück hinter einer recht braven und moralischen Familienkomödie mit seltenen Annäherungen ans Derbe. Eine monströse Fußblase platzt leinwandfüllend, doch der Knoten irgendwie nicht, sofern man sich hier mehr Boshaftigkeit und Biss erwartet. Das britische Publikum, aufgewachsen mit diesen landestypischen Humorzutaten, vermisste offensichtlich wenig, amüsierte sich über Pegg, der als Marathon-Mann mit Bauchballast und dekorativen Hot Pants alternativ auf Rockys Outsider-Spuren wandelt. Ein Underdog erobert London, ein Jedermann wie Pegg eine Königin wie Newton. Unglaublich mag das klingen, unmöglich ist es aber nicht in einer Welt, in der auch schon ein Hobbit (Dominic Monaghan) bei einer Inselschönheit ("Lost"-Star Evangeline Lilly) stranden und landen konnte. kob.

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Info

Plakat des Films: Run, Fatboy, Run
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 03.04.2008

Großbritannien 2007

Länge: 1 h 40 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Run, Fatboy, Run

Regie: David Schwimmer

Drehbuch: Michael Ian Black

Musik: Alex Wurman

Produktion: Robert Jones, Sarah Curtis

Kostüme: Annie Hardinge

Kamera: Richard Greatrex

Schnitt: Michael Parker

Ausstattung: Sophie Becher

Website: http://www.runfatboyrun.de