Romantische Komödie über einen jungen Mann, der als "Housesitter" seines Chefs dessen Tochter zu bezirzen versucht.

Kinostart: 10.06.2004

Ashton Kutcher

Ashton Kutcher
als Tom Stansfield

Tara Reid

Tara Reid
als Lisa Taylor

Jeffrey Tambor
als Ken

Michael Madsen
als T.J.

Jon Abrahams
als Paul

Andy Richter
als Red Taylor

David Koechner
als Speed

Carmen Electra
als Tina

Terence Stamp
als Jack Taylor

Molly Shannon
als Audrey Bennett

Kenan Thompson
als Hans

Die Handlung von Partyalarm - Finger weg von meiner Tochter

Obwohl sein tyrannischer Boss Taylor (Terence Stamp) Untergebene schon mal wegen einer schlechten Tasse Kaffee feuert, erklärt sich der Verlagsangestellte Tom Stansfield (Ashton Kutcher) bereit, in dessen Abwesenheit auf die Villa, den Garten und ganz besonders die zahme Eule O.J. aufzupassen. Tom ist nämlich schwer verliebt in Taylors Tochter Lisa (Tara Reid) und glaubt, als "Housesitter" seiner Angebeteten einen guten Schritt näher zu kommen. Doch vor das romantische Glück setzt das Schicksal Lisas halbkriminellen Bruder Red, einen Rivalen namens Hans und jede Menge Tücke des Objekts.

Kein geringerer als David Zucker ("Die nackte Kanone", "Airplane!") inszenierte diese Mischung aus Gesellschaftssatire, Dating Movie und Destruktionsorgie.

Ein junger Mann wird von seinem Boss als "Housesitter" engagiert. Da er schon seit langem in dessen Tochter verknallt ist, sieht er bereits seine Chance, der Angebeteten bei dieser Gelegenheit endlich näher zu kommen. Aber er hat die Rechnung ohne die Anwesenheit weiterer Hausgäste und insbesondere ohne einen kleinen Bruder gemacht, der sich auf der Flucht vor Drogendealern befindet.

Als der schüchterne Tom auf Drängen seines Schwarms Lisa einwilligt, auf die Villa ihres kontrollsüchtigen Vaters Jack - Toms Boss - aufzupassen, begeht er einen großen Fehler. Der Alptraum nimmt seinen Lauf, als Lisas zwielichtiger Bruder nebst Auftragskiller auftauchen und sich Jacks Sekretärin an Tom für vermeintliches Mobbing rächen will. Da fällt es kaum noch auf, dass plötzlich ein Toter im Wohnzimmer liegt und die bis dato erdgebundene Eule O.J. nach ausgiebigem Koks-Genuss spontan mit Flugversuchen beginnt.

Kritik zu Partyalarm - Finger weg von meiner Tochter

Bekannt wurde Demi Moores derzeitiges Arm-Accessoire Ashton Kutcher ("Voll verheiratet", "Ey Alter, wo is' mein Auto?") mit seiner Rolle in der Kultserie "Die Siebziger Show" als strohdoofer Schönling. Auch in seiner Filmkarriere blieb er diesem Stereotyp bislang strikt treu. Daran ändert sich jetzt auch nichts in der "Meine Braut, ihr Vater und ich" meets "Housesitter" inspirierten Bad-Taste-Farce "The Guest", in der "American Pie"-Partygirl Tara Reid als Titeltochter das Objekt seiner Begierde mimt.

Man könnte annehmen, es handle sich um nichts weiter als eine der zahllosen Bad-Taste-Komödien, wenn der Regisseur nicht gerade David Zucker wäre, der mit Klassikern wie "Airplane!" und den ersten beiden "Die nackte Kanone"-Filmen groß im Lachlotto gewonnen hatte. Waren bei den Vorgängern Witz und Einfallsreichtum groß geschrieben, ist "The Guest" jedoch kaum in einer vergleichbaren Liga. Kleinmädchenschwarm Kutcher spielt den naiv-schüchternen Verlagshausangestellten Tom Stansfield, der sich in die Tochter seines unausstehlich-diktatorischen Chefs Jack Taylor (Terence Stamp aus "The Limey" kann mehr) verliebt. Als sie ihn bittet, zu ihr nach Hause zu kommen, da sie zu einer Party gehen möchte, sagt er eifrig zu. Woraufhin er feststellen muss, dass er an ihrer Stelle das Haus ihres Vaters hüten soll. In der Luxusvilla darf nichts angefasst werden, und zudem soll er auf Jacks Eule O.J. (der ehemalige Footballer Simpson ist immer noch für einen Witz gut) aufpassen. Absolutes Chaos ist natürlich vorhersehbar vorprogrammiert, das zunehmend eskaliert, je mehr schräge Vögel auf den Plan treten. So erscheint die "Saturday Night Live"-Darstellerin Molly Shannon ("Superstar") als frisch gefeuerte Sekretärin, die ihren Job zurück fordert, ihr unausstehlicher Redneck-Freund und weitere ihrer partyfreudigen Bekannten, darunter Carmen Electra (ihre einzige Aufgabe ist es, ihre Brüste im nassen T-Shirt zur Schau zu stellen), Andy Richter ("Big Trouble") als Jacks drogendealender Sohn, und Michael Madsen ist oberpeinlich als krimineller Drogenkäufer, der im Tiefpunkt des Films ausgedehnt das Wohnzimmer vollpinkelt. Weitere "Heuler" sind eine junge Nachbarin, die mit ihrer blutenden Kopfwunde die Möbel versaut, und der Freund der Cheftochter, der sich als übergewichtiger afroamerikanischer Snob entpuppt und sich zu erhängen versucht.

Neben den gängigen Grossout-Elementen finden sich Anflüge von romantischer Komödie und selbst ein Schuss Krimifarce. Positiv sticht das glatte Produktionsdesign ins Auge, doch ansonsten ist dieser angestrengte "Spaß" dann doch nur von hartgesottenen Anhängern gängiger Unterhaltung zu genießen. ara.

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Info

Plakat des Films: Partyalarm - Finger weg von meiner Tochter
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 10.06.2004

USA 2003

Länge: 1 h 26 min

Genre: Komödie

Originaltitel: My Boss's Daughter

Regie: David Zucker

Drehbuch: David Dorfman

Musik: Teddy Castellucci

Produktion: Gil Netter, John L. Jacobs

Kostüme: Daniel Orlandi

Kamera: Martin McGrath

Schnitt: Patrick Lussier, Samuel Craven

Ausstattung: Andrew Laws, Kelvin Humenny