Beklemmender spanischer Horrorthriller über ein gesichtsloses Phantom, das im Abstand von vielen Jahren zwei Familien terrorisiert.

Kinostart: 19.01.2012

Clive Owen

Clive Owen
als John Farrow

Carice van Houten

Carice van Houten
als Susanna

Daniel Brühl

Daniel Brühl
als Antonio

Pilar López de Ayala
als Luisa

Ella Purnell
als Mia

Izan Corchero
als Juan

Kerry Fox
als Rachel

Héctor Alterio
als alter Priester

Adrian Rawlins
als Polizeiinspektor

Michael Nardone
als Frank

Mark Wingett
als Dave

Lolita Chakrabarti
als Not

Peter McNeil O'Connor
als David Wareton

Mary Woodwine
als Lehrerin

Ralph Ineson
als Alarmanlagen-Installateur

Adam Leese
als Polizist

Raymond Wearing
als Polizist

Ella Hunt
als Ella Foster

Imogen Gray
als Lilly

Natalia Rodríguez
als Babysitter

Natasha Dosanjh
als Aisha

Die Handlung von Intruders

Nach einem schrecklichen Erlebnis, dem nächtlichen Eindringen einer vermummten Kreatur in sein Zimmer, ist ein Junge traumatisiert, spricht nie wieder über das Wesen, das ihm sein Gesicht entreißen wollte. Viele Jahre später taucht die Erscheinung in einer englischen Reihenhaussiedlung wieder auf, terrorisiert ein junges Mädchen und löst bei ihrem besorgten Vater Erinnerungen aus, die er längst begraben hatte. So muss er sich einem Phantom stellen, das sich im Dunkeln und Halbschatten mit eisiger Präsenz manifestiert.

Nach einem schrecklichen Erlebnis, dem nächtlichen Eindringen einer vermummten Kreatur in sein Zimmer, ist ein Junge traumatisiert, spricht nie wieder über das Wesen, das ihm sein Gesicht entreißen wollte. Viele Jahre später taucht die Erscheinung in einer englischen Reihenhaussiedlung wieder auf, terrorisiert ein junges Mädchen und löst bei ihrem besorgten Vater Erinnerungen aus, die er längst begraben hatte. So muss er sich einem Phantom stellen, das sich im Dunkeln und Halbschatten mit eisiger Präsenz manifestiert.

Ein Phantom terrorisiert im Abstand von mehreren Jahrzehnten zwei Familien, in deren Häuser es nach Belieben eindringt. Beklemmender spanischer Horrorthriller im Stil von "Das Waisenhaus", in dem Clive Owen die Hauptrolle spielt.

Kritik zu Intruders

Wer nie an Kreaturen glaubte, die Kindern mehr als den Schlaf rauben, lernt in Juan Carlos Fresnadillos Gruselstück das Fürchten.

Spaniens Horrorfilm, im letzten Jahrzehnt mit "Das Rückgrat des Teufels", "The Others" oder "Das Waisenhaus" zu internationaler Spitzenklasse gereift, verbreitet weiter Genrewohlgefühl im Kino und danach schaurige Reflexionen über den Feind in meinem Bett. Fresnadillo, der mit seinem Sequel "28 Weeks Later" bereits positiv auffiel und bald mit "Highlander" ein anderes Franchise rebooten soll, führt zurück zu kindlichen Urängsten, die auch Erwachsene noch umklammern können.

Genau auf diesen beiden Entwicklungs- und Zeitebenen entfaltet das Drehbuch die Geschichte eines furchterregenden Eindringlings, der sich vielleicht nur in der Einbildung, vielleicht aber auch tatsächlich im nächtlichen Schatten eines Zimmers oder begehbaren Kleiderschranks materialisiert. In einer furiosen Eingangssequenz, einer in Kameraarbeit, Schnitt, Musik und Inszenierung perfekt komponierten Sinfonie des Grauens, beobachtet ein spanischer Junge, wie ein vermummtes, in einen Kapuzenumhang gehülltes Phantom in sein Zimmer gleitet, über seine Mutter herfällt und schließlich auch ihn attackiert, bis es mit gemeinsamen Kräften abgeschüttelt werden kann. Viele Jahre später wird auch Teenager Mia (Ella Purnell) in einer britischen Reihenhaussiedlung von der unheimlichen Kreatur heimgesucht, die dem Mädchen das Gesicht entreißen will, weil ihr selbst eines fehlt. Die Erscheinung, vermeintlich durch Mia selbst wieder ins Leben gerufen, als sie auf die Geschichte des Hollowman stößt und sie für einen Schulaufsatz fortzuschreiben beginnt, wird von nun an die Familie terrorisieren und Mias Vater (Clive Owen) mit seinen schlimmsten verdrängten Erinnerungen konfrontieren.

Die Verbindungen zwischen den Zeitlinien und Personen werden Genreprofis schnell herstellen können, aber auch für sie ist Gänsehaut-Feeling garantiert. In halbgeöffneten Schranktüren, dunklen Gassen, ja sogar uneinsehbaren Astlöchern manifestiert Fresnadillo eine eisige Präsenz, spielt der Film mit den verschwimmenden Grenzen zwischen Realität und Vorstellung, verbeugt sich vor "Paranormal Activity" wie auch vor "Pans Labyrinth" und findet am Ende eine Erklärung für das Übernatürliche, die als plausibler Abschluss durchaus funktioniert, vielleicht aber selbst nur Illusion ist. Sicher ist hier nur eines: im Kino gibt es Grund zum Fürchten.

kob.

Wertung Questions?

FilmRanking: 9410 >99

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 19.01.2012

Großbritannien/Spanien/USA 2011

Länge: 1 h 40 min

Genre: Horror

Originaltitel: Intruders

Regie: Juan Carlos Fresnadillo

Drehbuch: Nicolas Casariego, Jaime Marques

Musik: Roque Baños

Produktion: Mercedes Gamero, Belén Atienza, Enrique Lopez Lavigne

Kostüme: Tatiana Hernández

Kamera: Enrique Chediak

Schnitt: Nacho Ruiz Capillas

Ausstattung: Alain Bainée

Website: www.www.intruders-film.de