Federleichte, konventionelle Actionkomödie um einen knorrigen Ranger undercover im Haus von Cheerleadern.

Kinostart: 09.06.2005

Tommy Lee Jones

Tommy Lee Jones
als Roland Sharp

Anne Archer

Anne Archer
als Prof. Molly McCarthy

Brian Van Holt
als Eddie Zane

Christina Milian
als Anne

Paula Garcés
als Teresa

Monica Keena
als Evie

Kelli Garner
als Barb

Vanessa Ferlito
als Heather

R. Lee Ermey
als Captain Nichols

CedrictheEntertainer
als Percy Stevens

Shannon Woodward
als Emma

Shea Whigham
als Ranger Holt

Curtis Armstrong
als Morgan Ball

Terry Parks
als Ranger Riggs

Paget Brewster
als Binky

Liz Vassey
als Maggie Swanson

Die Handlung von Der Herr des Hauses

Nachdem der Kronzeuge gegen den skrupellosen Gangster Courtland (Turner Stephen Bruton) gewaltsam das Zeitliche segnete, steht der grimmige Texas Ranger Sharp (Tommy Lee Jones) vor der schwersten Aufgabe seines Lebens. Eine Gruppe von Cheerleadern hat nämlich den Mord beobachtet und steht nun ganz oben auf Courtlands Todesliste. Sharp erhält die Aufgabe, im Damenwohnheim einzuziehen und über die Leben der Mädchen zu wachen. Flöhe hüten wäre leichter.

"Critters"-Regisseur Stephen Herek schöpft in seiner neuen Hollywood-Actionkomödie aus der Konfrontation von stoischem Polizeirauhbein und gackernder Tussi-WG maximales Spaß- und Klischeepotential.

Texas Ranger Roland Sharp und seine Partnerin wollen einen Informanten dingfest machen. Dieser wird auf der Flucht erschossen. Zuffällig beobachten fünf schnuckelige Cheerleader die Tat. Da ein korrupter FBI-Agent davon Wind bekommt, übernimmt Sharp die anstrengende Aufgabe bei den College-Girls Coach einzuziehen, um so über sie zu wachen.

Als der mit staubtrockenem Humor gesegnete Texas Ranger Roland Sharp einen Informanten festnehmen will, wird dieser vor seinen Augen erschossen - und Sharp erbt fünf blutjunge Cheerleader, die die Tat beobachtet haben und nun von ihm geschützt werden müssen. Widerwillig zieht der grummelige Ordnungshüter bei den knapp bekleideten Hupfdolen ein und versucht sofort, strenge Ausgeh- und Kleidungsregeln bei den Partymäusen einzuführen. Doch die Ladies haben ihren eigenen Willen und krempeln ihren Gast gehörig um.

Kritik zu Der Herr des Hauses

Wie schon Chevy Chase anno 1995 in der gleichnamigen, aber nicht gleichen Komödie ist jetzt Tommy Lee Jones im wortwörtlichsten Sinne der (einzige) Mann im Haus. Die ältere Hälfte der "Men in Black" mimt hier einen missmutigen Texas Ranger, der eine Gruppe von Cheerleadern beschützen muss. So gilt es undercover zu gehen und mit den attraktiven Damen in einem Haus zu leben. Dadurch entfaltet die Actionkomödie etliche Fish-out-of-Water-Szenarien, die Jones mit charakteristisch stoischer Miene über sich ergehen lässt.

Stephen Herek kehrt hier zu seinen sportlichen Wurzeln aus "Mighty Ducks"-Tagen zurück. Dafür öffnete die Universität von Texas erstmals ihre Tore für eine Filmproduktion. Davor gibt es allerdings einen feurig-explosiven Actionprolog, in dem Texas Ranger Roland Sharp und seine Partnerin einen Informanten dingfest machen wollen. Dieser wird auf der Flucht von einem Scharfschützen erschossen, was zufällig von fünf schnuckeligen Cheerleadern beobachtet wird. Da ein korrupter FBI-Agent davon Wind bekommt, übernimmt Sharp die anstrengende Aufgabe bei den College-Girls einzuziehen, um so über sie zu wachen. Die Mädels werden übersteigert als Dummchen stereotypisiert, die nur Partys und ihre Boyfriends im Kopf haben. Die neuen Regeln wie nicht Ausgehen und züchtige Klamotten, die ihr ungebetener Hausgast (der als ihr Assistenzcoach posiert), stoßen bei ihnen auf lautstarke Entrüstung. Doch mit der Zeit gewöhnen sie sich aneinander, und Sharp geht für seine Mädels sogar zum Tampon- und Kosmetikeinkauf. Die Girls revanchieren sich mit einem Makeover vor seinem Date mit einer attraktiven College-Professorin (Anne Archer) und helfen ihm auch, seine von ihm entfremdete Tochter zurückzubekommen, als sie entführt wird. Ab diesem Zeitpunkt drückt Herek wieder auf das konventionelle Actionpedal, komplett mit Verfolgungsjagd, blutigem Shootout und brennendem Bus. Für das Hochzeits-Happy-End wird dann wieder ein unkompliziert-fröhlicher Ton angeschlagen.

Cedric The Entertainer (aus den "Barbershop"-Filmen) sorgt als ex-krimineller Priester mit akrobatischen Tanzambitionen für Lacher, während die Cheerleader (unter denen Christina Milian am bekanntesten ist) in erster Linie durch ihre glucksende Girlyhaftigkeit amüsieren sollen. Mehr aber fungieren sie in ihren nabelfreien und tiefausgeschnitten Klamotten als sexy Augenfang, im Kontrast zum mittlerweile charmant angeknitterten Jones. Er nimmt gekonnt den Part des störrischen Antikomikers (oder Straight Man) ein. Wer bei der Vorstellung, ihn mit Gurkenmaske oder bei Disco-Rollschuhlaufen (zu "Dancing Queen" von Abba - nur einer der in der Kinogeschichte überstrapazierten Songs, die vom eher einfallslosen Soundtrack aufgegriffen werden) zu sehen, schmunzeln muss, der liegt bei diesem Federgewicht von Actionkomödie richtig. ara.

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Info

Plakat des Films: Der Herr des Hauses
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 09.06.2005

USA 2005

Länge: 1 h 40 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Man of the House

Regie: Stephen Herek

Drehbuch: Robert Ramsey, Matthew Stone

Musik: David Newman

Produktion: Steven Reuther, Todd Garner, Allyn Stewart

Kostüme: Betsy Heimann

Kamera: Peter Menzies jr.

Schnitt: Chris Lebenzon, Joel Negron

Ausstattung: Nelson Coates, Kevin Constant

Website: http://www.der-herr-des-hauses.de/