Action-Horror produziert von James Gunn: Elizabeth Banks findet ein Superhelden-Kind, das zur Bedrohung für die Menschheit wird.

Kinostart: 20.06.2019

Handlung

Tori (Elizabeth Banks) und ihr Mann Kyle (David Denman) leben auf einer Farm in Brightburn in Kansas. Zum großen Glück fehlt nur ein Baby. Als sie nach einem Meteoriteneinschlag unverhofft einen Jungen im Wald finden, scheint ihr Wunsch in Erfüllung zu gehen. Die beiden nehmen das kleine Wunder bei sich auf. Brandon (Jackson A. Dunn) scheint kerngesund und intelligent zu sein.

Doch mit seinem 12. Geburtstag, entwickelt er seltsame Verhaltensauffälligkeiten. Als Kyle und Tori Bilder von menschlichen Eingeweiden unter seinem Bett finden, denken sie zunächst, Brandon müsse nur aufgeklärt werden. Doch der Pubertierende verhält sich zunehmend launisch und aggressiv. Als er mit ungemeiner Kraft einer Mitschülerin die Hand bricht und Kyle kurz darauf verstümmelte Hühner im Stall entdeckt, ist es schon zu spät. Aus dem scheuen Brandon hat sich schleichend ein sadistisches Monster entwickelt, das auch vor Mord nicht zurückschreckt.

Kritik

Mit brachialer Gewalt lässt Regisseur David Yarovesky seinen Anti-Superhelden mit gruseliger, selbst gebastelter Maske, Cape und ausgestattet mit übermenschlichen Kräften aufs Kleinstadtidyll los. Trotz klarer Referenzen zur Superman-Origin-Story (Ein Kind mit übernatürlichen Kräften kommt mit einem Kometen auf die Erde und wird von Farmern adoptiert), stellt "BrightBurn" eher klassische Horrorkost dar.

Sound und Bild erzeugen zuverlässig Schockmomente, die vom Kinosessel aufschrecken lassen. Darin verkriechen will man sich bei den Gore-Szenen. Denn Yarovesky geizt nicht mit Kunstblut und lässt schon mal einen Kiefer vom Rest des Schädels hängen, um die Brutalität seines Antihelden zu verdeutlichen.

Brandons Entwicklung hätte allerdings mehr inneren Konflikt vertragen. Psychologische Tiefe bietet dafür Elizabeth Banks als zerissene Mutter, die nicht wahrhaben will, wozu ihr Kind fähig ist. Ihre Schauspielkollegen wirken da – im wahrsten Sinne des Wortes – etwas blutleer. Fazit: Ein gut inszenierter Horrorfilm, der es leider verpasst, die Möglichkeit, die der Genre-Mix hätte, voll auszuschöpfen.

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Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 20.06.2019

USA 2019

Länge: 1 h 31 min

Genre: Horror

Originaltitel: BrightBurn

Website: http://www.brightburn.de

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