Mike (Channing Tatum) verdient seit Jahren sein Geld als Stripper. Als er die schöne Brooke kennenlernt, fängt er an, seinen Lebensstil zum ersten Mal zu hinterfragen.

Kinostart: 16.08.2012

Szenenbild aus Magic Mike mit Matthew McConaugheyMatthew McConaughey

Matthew McConaughey
als Dallas

Channing Tatum

Channing Tatum
als Magic Mike

Olivia Munn

Olivia Munn
als Joanna

Alex Pettyfer
als Adam

James Martin Kelly
als Sal

Cody Horn
als Brooke

Matt Bomer
als Ken

Riley Keough
als Nora

Joe Manganiello
als Big Dick Richie

Kevin Nash
als Tarzan

Adam Rodriguez
als Tito

Gabriel Iglesias
als Tobias

Handlung

Mike träumt von einer Karriere als Möbeldesigner, doch seine Realität sind seine Jobs als Dachdecker und Stripper, die seinen Traum einmal finanzieren sollen. Im Stripclub seines Chefs Dallas ist Mike der unumstrittene Star, der sich seit Jahren von der Suchtwelle aus schnellem Geld, unkompliziertem Sex und weiblicher Bewunderung mitreißen lässt. Bis er den jungen Adam kennenlernt, der als Stripper und Partyboy in seine Fußstapfen tritt und mit seiner Schwester Brooke eine Frau in Mikes Welt bringt, die Veränderung erzwingt.

Mike träumt von einer Karriere als Möbeldesigner, doch seine Realität sind seine Jobs als Dachdecker und Stripper, die seinen Traum einmal finanzieren sollen. Im Stripclub seines Chefs Dallas ist Mike der unumstrittene Star, der sich seit Jahren von der Suchtwelle aus schnellem Geld, unkompliziertem Sex und weiblicher Bewunderung mitreißen lässt. Bis er den jungen Adam kennenlernt, der als Stripper und Partyboy in seine Fußstapfen tritt und mit seiner Schwester Brooke eine Frau in Mikes Welt bringt, die Veränderung erzwingt.

Ein Dreißigjähriger beginnt sein Leben als männlicher Stripper zu überdenken, als er die Schwester eines jungen Kollegen kennenlernt. Hinreißende Komödie mit Starbesetzung, die vor der Kulisse eines Männerstripschuppens originell von einer Existenzkrise erzählt.

Kritik

Mit einem entspannten Film über männliche Stripper in Florida kehrt Steven Soderbergh zum Spaß seiner "Ocean's Eleven"-Trilogie zurück.

Zwischen "Haywire" und "The Bitter Pill" platziert sich "Magic Mike" als kommerziellster Titel von Soderberghs inoffizieller Tatum-Trilogie. Dabei schließt "Magic Mike" als maskulines und vorwiegend heiteres Alternativprogramm zu vielen Stripperinnendramen eine Lücke und gibt der nicht nur weiblichen Faszination für dieses Milieu ein Ventil. Inspiration für das recht konventionelle Drehbuch, das von einer klassischen Newcomer-Mentor-Dynamik angetrieben wird, war Channing Tatum selbst, der wie seine Titelfigur vor Jahren von Job zu Job surfte und sich auch acht Monate als Stripper bewährte.

Als Magic Mike arbeitet Tatum als Dachdecker und Showboy, träumt aber von einer Karriere als Möbeldesigner, die bisher aus finanziellen Gründen auf Eis liegt. Als ihm der 19-jährige Adam über den Weg läuft, der als wichtigstes Kompetenzmerkmal eine Mischung aus Schüchternheit und Unverfrorenheit offenbart, führt Mike ihn ins Ensemble des Stripclubs von Dallas (Matthew McConaughey) ein. Dort entwickelt sich Adam zum neuen Magneten, lässt sich mitreißen von der Welle aus schnellem Geld, unkompliziertem Sex und süchtig machender Aufmerksamkeit, während sich Mike nach vielen Jahren im Business davon zu lösen beginnt.

Lange Zeit ist "Magic Mike" ein sehr animierender Film, der das Leben im Jetzt bejaht und sich der Euphorie, die die Nächte im Club prägt, ergibt. Während Show auf Show folgt, die Kameraderie unter den Strippern für Spaß und Harmonie sorgen, und Mike allmählich die Barriere von Adams aggressiv-kontrollierender Schwester knackt, ahnt man, dass die Sorglosigkeit dieses Sommers nicht andauern wird. Die aufziehende Problematisierung durch Drogenschulden und geschäftliche Spannungen hätte der Film eigentlich nicht nötig, der auch ohne diese dramatischen Ausrufezeichen suggeriert, dass der Amüsierwert dieses Lebens, dessen sexuelle Ausschweifungen im Bild über Andeutungen nie hinausgehen, eine Verfallszeit hat. Diskussionswürdig ist Soderberghs Fotografie, die zwar die Surrealität der gezeigten Welt durch ungewöhnliche Kameraperspektiven betont, aber in manchen Außenaufnahmen sehr Filter-verliebt und artifiziell wirkt. Unbestritten ist der Fun-Fokus des Films, der Tatum, wie der frühe Robert Mitchum ein Mix aus körperlicher Präsenz und mimischem Stoizismus, tänzerisch wie auch darstellerisch fordert und auch Matthew McConaughey seine witzigste Rolle seit Langem bietet. kob.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 16.08.2012

USA 2012

Länge: 1 h 51 min

Genre: Drama

Originaltitel: Magic Mike

Regie: Steven Soderbergh

Drehbuch: Reid Carolin

Produktion: Nick Wechsler, Reid Carolin, Gregory Jacobs, Channing Tatum

Kostüme: Christopher Peterson

Ausstattung: Howard Cummings

Website: http://www.magicmike-derfilm.de