Bitter-süße Coming-of-Age-Story über einen 14-Jährigen, der im Urlaub mit seiner Chaos-Familie im flippig-unangepassten Angestellten eines Wasserparks einen Mentor findet.

Kinostart: 05.12.2013

Szenenbild aus Ganz weit hinten mit Steve CarellSteve Carell

Steve Carell
als Trent

Toni Collette

Toni Collette
als Pam

Allison Janney

Allison Janney
als Betty

AnnaSophia Robb
als Susanna

Sam Rockwell
als Owen

Maya Rudolph
als Caitlyn

Liam James
als Duncan

Rob Corddry
als Kip

Amanda Peet
als Joan

Handlung

Sein Vater zeigt kein Interesse an ihm, der neue Freund seiner Mutter hält ihn für einen Loser und seine Mutter solidarisiert sich mit ihrem Lover, um die neue Beziehung nicht zu gefährden. Das Leben ist für den 14-jährigen Duncan gerade die Hölle, zumal es im Urlaub am Meer kaum Fluchtmöglichkeiten vor unsensiblen Erwachsenen gibt. Als Duncan aber Owen, Angestellter eines Wasserparks, kennenlernt, findet er ausgerechnet in dem Clown, der nicht erwachsen werden will, einen Mentor, der ihm Halt und Selbstvertrauen gibt.

Sein Vater zeigt kein Interesse an ihm, der neue Freund seiner Mutter hält ihn für einen Loser und seine Mutter solidarisiert sich mit ihrem Lover, um die neue Beziehung nicht zu gefährden. Das Leben ist für den 14-jährigen Duncan gerade die Hölle, zumal es im Urlaub am Meer kaum Fluchtmöglichkeiten vor unsensiblen Erwachsenen gibt. Als Duncan aber Owen, Angestellter eines Wasserparks, kennenlernt, findet er ausgerechnet in dem Clown, der nicht erwachsen werden will, einen Mentor, der ihm Halt und Selbstvertrauen gibt.

Der 14-jährige Duncan findet im Urlaub mit seiner Chaosfamilie in dem unangepassten Chef eines Wasserparks einen Mentor. Bitter-süße Coming-of-Age-Story im Stil von "Adventureland", in der Hollywoods Starriege zu großer Form aufläuft.

Kritik

Die Geschichte eines 14-Jährigen im Sommerurlaub mit seiner neu erweiterten Chaos-Familie ist eine Empfehlung für Liebhaber von Qualitätsunterhaltung.

Das Formelhafte und der Wille, mit warmherzigem Ton und vertrautem Figurenpersonal erobern zu wollen, sind unübersehbar in diesem süßen Feel-Good-Movie mit bitteren Nuancen. Widerstand ist trotz erkannter Manipulationsmuster zwecklos - zu charmant erzählt der Film von einem isolierten Jungen, der Orientierung und Halt findet, zu genau beobachtet sind die Sensibilitäten und Irritationen, zu perfekt besetzt ist Liam James, in dessen Gesicht das ganze Leid eines verunsicherten Teens, aber auch die Euphorie neuer schöner Erfahrungen abzulesen sind.

Nat Faxon und Jim Rash, zusammen mit Alexander Payne Koautoren von "The Descendants", eröffnen ihr Regiedebüt mit einem Tiefschlag, der uns sofort mit dem jungen Protagonisten solidarisieren lässt und Steve Carell, sonst auf Figuren mit Sympathiefaktor abonniert, als arroganten Mistkerl enthüllt, der sich hinter Jovialität und Besorgtheit tarnt. Von Trent, dem neuen Freund seiner Mutter (Toni Colette) als Loser etikettiert, erwartet den jungen Duncan beim gemeinsamen Sommerurlaub im Strandhaus ein Parcours der Demütigungen. Schlimmer noch wiegt die Passivität seiner Mutter, die aus Angst, ihre neue, fragile Beziehung zu gefährden, den Schulterschluss mit Trent sucht und ihm das Steuer in der Erziehung überlässt. "Freu dich auf deine Therapie", kommentiert Trents Tochter prophetisch und knallhart eine der vielen peinlichen Situationen, in die der Junge von unsensiblen Erwachsenen getrieben wird.

Teenager mit vergleichbaren Profilen landen oft auf der Couch oder bei der Shopping-Tour im Waffenladen, doch hier besteht Hoffnung auf Prävention. In einem hübschen Nachbarmädchen, das Mitleid mit Duncan hat, vor allem aber im Angestellten eines Wasserparks (Sam Rockwell), der als Manchild die Brücke zwischen den Entwicklungsphasen schlägt und zum Mentor des Jungen wird. Natürlich ist diese Figur eines Clowns, der nur in der Sensibilität für die Situation Duncans Reife zeigt, so überzeichnet wie das Idyll des Wasserparks. Doch das Märchenhafte akzeptiert man bereitwillig, weil "The Way Way Back", veredelt von einem außergewöhnlich guten, Stars und Indie-Entdeckungen aufbietenden Softpop-Soundtrack, in seiner Geschichte des Erwachsenwerdens so realistisch wirkt. kob.

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Info

Kinostart: 05.12.2013

USA 2013

Länge: 1 h 44 min

Genre: Drama

Originaltitel: The Way, Way Back (OV)

Regie: Nat Faxon, Jim Rash

Drehbuch: Nat Faxon, Jim Rash

Musik: Rob Simonsen

Produktion: Nat Faxon, Kevin J. Walsh, Jim Rash, Tom Rice

Kostüme: Ann Roth, Michelle Matland

Kamera: John Bailey

Schnitt: Tatiana S. Riegel

Ausstattung: Mark Ricker

Website: http://www.GanzWeitHinten-derFilm.de