Federleichte und topbesetzte Ensemblekomödie um elf Frauen in Paris auf der Suche nach Liebe und Glück.

Kinostart: 03.09.2015

Géraldine Nakache
als Ysis

Sylvie Testud
als Sam

Audrey Dana
als Jo

Alice Belaïdi
als Adeline

Audrey Fleurot
als Sophie

Alice Taglioni
als Marie

Julie Ferrier
als Fanny

Marina Hands
als In

Pascal Elbé
als Anwalt

Guillaume Gouix
als Ysis“ Ehemann

Marc Lavoine
als der sch

Nicolas Briançon
als Fannys Ehemann

Alex Lutz
als In

Stanley Weber
als James Gordon

Laure Calamy
als Cathy Bento

Handlung

In Paris kreuzen sich die Wege von elf sehr unterschiedlichen Frauen - Managerin bis Busfahrerin. Glücklich sind sie alle nicht, suchen Liebe und Freundschaft, fallen auf die falschen Männer rein oder trauen sich nicht bei Mr. Right, glauben noch an das große Gefühl oder sind frustriert. Nach jedem emotionalen Waterloo stehen sie wieder auf, und stellen sich erneut den Überraschungen des Lebens, um am Ende zu resümieren: Eigentlich sind wir doch alle Schlampen.

Kritik

Star besetzte französische Komödie über weibliche Wünsche und Sehnsüchte.

Frühling in Paris, da kribbelt es. Nicht nur im Champagnerglas, sondern auch "Sous les jupes des Filles" (so der Originaltitel). Was sich da unter den Röcken der Mädels tut, ist Programm. Elf von ihnen stellt Schauspielerin Audrey Dana in ihrer ersten Regiearbeit vor, Mütter, Karrierefrauen, "Beste" Freundinnen, Geliebte und Gattinnen. Trotz Unterschiedlichkeit vereint sie die Suche nach Liebe, Anerkennung, Freundschaft und Freiheit und natürlich Mr. Right. Dennoch spielen Männer nur einen untergeordneten Part, sind überfordert von der Forderung nach hartem Sex und Zärtlichkeit, Virilität und einer Prise Feminität. Politisch unkorrekt geben sich Ladies wie Vanessa Paradis als eiskalte Managerin, Isabelle Adjani, die sich aus Angst vor der Menopause in Jugendwahn flüchtet, Géraldine Nakache, die ihre Familie wegen einer Lesbierin verlässt und Laetitia Casta, die sich nicht an den Richtigen traut. Bei der schwungvollen Komödie geht es nicht immer sehr fein zu, die (deutsche) Sprache ist ganz schön derb, und beim Reden über Sex, fallen alle Barrieren und Verhaltensregeln. Jede Figur steht für eine Form von Weiblichkeit, die weniger mit Feminismus oder Emanzipation zu tun hat, sondern mehr mit dem Zwiespalt, gesellschaftliche oder private Erwartungen zu erfüllen oder mal trashig auf den Putz zu hauen. Das Fehlen einer wirklich sympathischen Identifikationsfigur in diesem emotionalen Tohuwabohu macht es nicht gerade leicht. Dana will weg vom Klischee Heilige oder Hure, versucht, komplexere und facettenreichere Charaktere zu zeichnen. Am Ende dieser Hommage an das Leben wird sich vor dem Eifelturm frei getanzt und frei gelacht. Die Erkenntnis, eigentlich sind wir doch alle Schlampen, propagiert eine ganz neue Form von Aufbruch. mk.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 03.09.2015

Frankreich 2014

Länge: 1 h 56 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Sous les jupes des filles

Regie: Audrey Dana

Drehbuch: Murielle Magellan, Raphaélle Desplechin, Audrey Dana

Produktion: Olivier Delbosc, Marc Missonnier

Kostüme: Charlotte Betaillole

Kamera: Giovanni Fiore Coltellacci

Schnitt: Julien Leloup

Ausstattung: Bertrand Seitz

Website: http://www.frenchwomen.de