Kinostart: 09.08.2001

Corinna Harfouch

Corinna Harfouch
als Helene

Thomas Dehler

Thomas Dehler
als Paul

Frank Röth

Frank Röth
als Hitsch

Phillipp Modeß
als Benjamin

Isabel Schosnig
als Friedericke

Henning Vogt
als Journalist

Max Grashof
als Prof. Braun

Alexander Beyer
als Portier im Hotel

Lisa Martinek
als Fernsehansagerin

Ursula Geyer-Hopfe
als Oma Krause

Bernd Renne
als Oberb

Franziska Kleinert
als Kassiererin

Christa Pasemann
als Lucie

Robert Schupp
als Bert

Nele Rosetz
als Kardiologin

Catherine Stoyan
als Krankenschwester

Ines Meyer-Kormes
als Susan Mayer

Brent Reed
als Ben Mayer

Wolfgang Rodler
als Kurt

Heinz Hellmich
als Herbert

Joshua Wilbur
als Blush

Peter Tosic
als Glates

Bettina Riebesel
als Scheidungsbeamtin

Mirco Zschocke
als Taxifahrer

Matthias Friedrich
als Taxifahrer 2

Jutta Pfeiffer
als Sekret

Kritik

Eine einzige große, skurrile und offen kultige Hommage an das Völkerschlachtdenkmal bei Leipzig ist die teils schräge, teils lakonische und teils groteske Komödie der Newcomer Miriam Pfeiffer und René Reinhardt geworden, die alle Perspektiven innerhalb und außerhalb des historischen Monuments genutzt haben, um ihre nette kleine Geschichte von der Verscherbelung deutscher Geschichte und wie sie verhindert werden kann, zu erzählen: mit einem Augenzwinkern für die geliebte Region.

Aufhänger der Story, mit Corinna Harfouch als ungewohnt kurz-blondsträhniger Hauptdarstellerin, ist die Marketingexpertin Helene (Harfouch), die aus den USA nach Leipzig kommt, um sich scheiden zu lassen. Sie gerät unfreiwillig durch eine Rentnerin an die Pläne des Bürgermeisters, der das Denkmal an amerikanische Spekulanten Stein für Stein nach Las Vegas verkaufen will, um Leipzig schuldenfrei zu machen. Mit einem Computer-Freak, Noch-Ehemann Paul und einer Gruppe Senioren kann sie den Plan verhindern, ihr Kindheitstrauma überwinden, einen verrückten Fliegenforscher unschädlich machen und sich für Paul und gegen die USA entscheiden.

Pfeiffer und Reinhardt sorgen für knorrigen und trockenen Sachsen-Humor, für gelungene Running Gags (der Reporter, der ständig eins aufs Haupt bekommt, die im steinernen Koloss verschwindenden Amis) und einen Bezug zum Kampf gegen Napoleon 1813, wenn die kettenrauchende Harfouch nachts vor dem Denkmal eine Vision von marschierenden Truppen und dem auftauchenden Boot U-47 hat. Vom Bild her weniger Kino als Fernsehen, sollte die Komödie, die selbstredend für Leipzig ein Fest wird, in Programmkinos kurzfristig mitreden können. ger.

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Info

Plakat des Films: Das Monstrum

Kinostart: 09.08.2001

Deutschland 2001

Genre: Komödie

Originaltitel: Das Monstrum

Regie: René Reinhardt, Miriam Pfeiffer

Drehbuch: René Reinhardt, Miriam Pfeiffer

Musik: Hendrik Gundlach

Produktion: René Reinhardt, Miriam Pfeiffer

Kostüme: Andrea Schein

Kamera: Uwe Mann

Schnitt: Esther Bartz

Ausstattung: Andrea Schein

Website: http://www.dasmonstrum.de

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