Kinostart: 04.05.1989

Die Handlung von 100 Jahre Adolf Hitler - Die letzte Stunde im Führerbunker

In dem gespenstischen Führerbunker und den ihn umgrenzenden dunklen Gängen belauern sich unentwegt neun Personen: fünf Männer und vier Frauen. Es sind die Größen des untergehenden Nazi-Reichs, die hier ihre letzte Stunde miteinander verbringen. Aber auch kurz vor ihrem Tod sind Hitler, Göring, Goebbels, Eva Braun und all die anderen nichts als erbärmliche Spießer, die sich gegenseitig auf die unflätigste Art und Weise beschimpfen.

Der erste Teil von Christoph Schlingensiefs Deutschland-Trilogie: Die Größen des NS-Regimes verbringen die letzten Stunden im Führerbunker. Dort eingeschlossen entpuppen auch sie sich als erbärmliche Spießer, die sich gegenseitig aufs Unflätigste beschimpfen.

Kritik zu 100 Jahre Adolf Hitler - Die letzte Stunde im Führerbunker

Erster Teil der Deutschland-Trilogie des Regie-enfant terrible Christoph Schlingensief; ein experimenteller Schwarz-Weiß-Film, grell und bis zum Anschlag überdreht. Schlingensief will zeigen, was viele "pädagogisch wertvolle" Aufklärungsfilme über das Dritte Reich nicht in Bilder fassen können: Die Banalität des Bösen in ihrer ganzen Obszönität. Profis (darunter Udo Kier als Hitler) und Laiendarsteller agieren bis an die Grenze der Erschöpfung. Für tolerante Kunst- und Trashfreunde.

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Info

Plakat des Films: 100 Jahre Adolf Hitler - Die letzte Stunde im Führerbunker

Kinostart: 04.05.1989

BRD 1989

Länge: 1 h 0 min

Genre: Drama

Originaltitel: 100 Jahre Adolf Hitler

Regie: Christoph Schlingensief

Drehbuch: Christoph Schlingensief

Musik: Tom Dokoupil

Produktion: Christian Fürst

Kamera: Voxi Bärenklau