Erste Realverfilmung der seit Mitte der achtziger Jahre erfolgreichen Franchise über außerirdische Roboterrassen, die sich auf der Erde ein letztes großes Duell liefern.

Kinostart: 01.08.2007

Shia LaBeouf

Shia LaBeouf
als Sam Witwicky

Megan Fox

Megan Fox
als Mikaela Banes

Josh Duhamel

Josh Duhamel
als Commander Lennox

Tyrese Gibson
als Technical Sergeant Epps

Anthony Anderson
als Glen Whitmann

Amaury Nolasco
als Jorge "Fig" Figueroa

Rachael Taylor
als Maggie Madsen

John Turturro
als Agent Simmons

Jon Voight
als Defense Secretary John Keller

Kevin Dunn
als Ron Witwicky

Michael O'Neill
als Tom Banacheck

Julie White
als Judy Witwicky

Handlung

Um auf dem Planeten Cybertron den Krieg zwischen zwei intelligenten Robotergruppen, den guten Autobots und den hinterhältigen Decepticons zu beenden, wird die Energiequelle Allspark ins All geschossen. Sie landet auf der Erde und gefriert mit dem finsteren Megatron im Eis der Arktis, bis sie Prof. Witwicky entdeckt. Sein Urenkel Sam (Shia LaBeouf) gerät in den aufflammenden Konflikt, als er einen Wagen kauft, der sich als Autobot Bumblebee entpuppt. Der will verhindern, dass die Megatrons um Starscream den Allspark finden.

Die seit 1984 zu breiter Kinderzimmer-Bekanntschaft gereifte Transformer-Saga erwacht dank neuester Technik zu übergroßem Cinemaxx-Kinoleben. Steven Spielberg produzierte das Mammutprojekt des Action-Gigantomanen Michael Bay ("Armageddon").

Seit Ewigkeiten bekriegen sich im Weltall verfeindete Roboterrassen. Nun landen sie auf der Erde, wo sich die Energiequelle befindet, die sie so lange entzweit hat. Dort rüsten sie sich für eine letzte verzweifelte Schlacht, die auch das Ende der Menschheit bedeuten könnte.

Sam Witwicky würde alles geben, wenn nur die schöne Mikaela ein Auge auf ihn werfen würde. Mit seinem neuen Auto, das ihm sein Vater zum Geburtstag geschenkt hat, stehen die Chancen nicht schlecht. Sam ahnt nicht, dass besagtes Auto ein Autobot ist, der im Auftrag seines Anführers Optimus Prime auf Sam aufpasst: Der unwissende Sam ist es, der den Schlüssel für die Zukunft des Universums besitzt. Auch böse Transformer haben es auf den Teenager abgesehen, der sie zu ihrem eingefrorenen Anführer Megatron führen soll.

Kritik

Michael Bay, allseits bekannter und berüchtigter Master of Desaster, stellt sein Talent für bombastische Action erstmals in den Dienst von Family Entertainment.

Transformers, so werden jene Roboter aufgrund ihrer Fähigkeit genannt, in Windeseile neue Formen und Funktionen anzunehmen, die seit 1984 in Form von Zeichentrickserie und -film, Spielzeug, Comics und Games zum Inbegriff eines vielseitig vermarktbaren Franchise geworden sind. Michael Bay, einst gelehrigster Schüler von Jerry Bruckheimer und nun unverkennbar unter den Fittichen von Steven Spielberg, bereichert den auf der Erde angekommenen Krieg zwischen zwei Kasten von Autobots um die Live-Action-Variante. Auch der Film selbst ist ein Transformer, denn ihm muss im Verlauf der simplen und dennoch nicht immer ganz nacherzählbaren Handlung das Kunststück gelingen, sich von einem sonnendurchtränkten Teenage-Movie mit unverkennbaren Anklängen bei "Herbie" und "Knight Rider" in ein martialisch-militärisches Destruktions-Spektakel allererster Kajüte zu verwandeln. Das gelingt nicht ohne manches Knarzen im gut geölten Gefüge und ohne manches Opfer. Aber schließlich und letztendlich bleibt festzuhalten, dass es eigentlich gar nichts ausmacht, dass der menschliche Held der Geschichte, der schüchterne Hänfling Sam Witwicky, bisweilen über längere Strecken komplett aus dem Film verschwindet: Die sonnigen südkalifornischen Momente der Exposition, in denen Sam die aufregende Mikaela (wenn jemals eine Schauspielerin ihren Namen zu Recht trug, dann ist es Megan Fox) mithilfe seines neuen Autos bezirzt, sind eben nur das: Exposition, Appetithäppchen, Einstimmung auf die Action, die so sicher kommt wie das Amen in der Kirche. Wie gewohnt, geht Bay mittenrein ins Geschehen und schneidet im Stakkatorhythmus, und doch haben diese Szenen mit den zweifellos besten CGI-Aufnahmen aller Zeiten in ihrer sich stets wie ein Korkenzieher um sich selbst drehenden Schönheit eine delirierende Qualität mit absolut kathartischer Wirkung. Im Vergleich zu diesem irrwitzigen Spektakel sehen die anderen Sommerfilme Hollywoods alt aus. Natürlich kann Bay nicht auf seine grotesk überzeichneten Hero-Shots verzichten, auf eher unnötige patriotische Durchhalteparolen, aber "Transformers" ist eines jener transzendierenden Popcornkino-Vergnügen, wie man sie nicht alle Jahre erlebt: Beinahe willenlos lässt man sich von den Schlachten auf der Erde und in der Luft überrollen, wenn die Kohorten des guten Optimus Prime auf die Bösen um Megatron beim Kampf um die Zukunft des Universums Trümmerfelder hinterlassen. Und selbst die Emotion kommt nicht zu kurz - auch wenn sie passenderweise ohne Menschen evoziert wird: bei der Götterdämmerung, wenn sich die Transformers dem ungläubigen Sam (und dem mit ihm staunenden Publikum) erstmals in ganzer Pracht präsentieren. Es ist Michael Bays größter Filmmoment bislang, eine Ode an die State-of-the-Art-Möglichkeiten moderner Effekttechnik. ts.

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Info

Plakat des Films: Transformers
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 01.08.2007

USA 2007

Länge: 2 h 23 min

Genre: Action

Originaltitel: Transformers

Regie: Michael Bay

Drehbuch: Alex Kurtzman, Roberto Orci

Musik: Steve Jablonsky

Produktion: Lorenzo di Bonaventura, Don Murphy, Ian Bryce, Tom DeSanto

Kostüme: Deborah Lynn Scott

Kamera: Mitchell Amundsen

Effekte: John Frazier

Schnitt: Glen Scantlebury, Paul Rubell, Tom Muldoon

Ausstattung: Jeff Mann

Website: http://www.transformers-film.de