Autobiographisch angehauchter Kriegsfilm von Sam Fuller über die Erlebnisse einer US-Schwadron im Zweiten Weltkrieg.

Kinostart: nicht bekannt

Die Handlung von The Big Red One

Schon im Ersten Weltkrieg hat der Sergeant auf den europäischen Schlachtfeldern den Wahnsinn hautnah miterlebt. Im Zweiten Weltkrieg führt er eine Schwadron der Ersten Infanterie über Sizilien und Italien über Frankreich nach Deutschland - und schließlich in den Osten, zu den Vernichtungslagern der Nazis. Unterwegs wird ihr Trupp dezimiert, bringen sie in Vichy in einem Panzer ein Baby zur Welt und erleben eine wahnwitzige Auseinandersetzung mit Nazis in einem Irrenhaus.

Kritik zu The Big Red One

Lange Zeit war Sam Fullers gewaltiges Kriegsepos, das auf eigenen Erlebnissen des Regisseurs beruhte, verkannt. Dabei ist "The Big Red One", 1979 unter schwierigen Umständen entstanden, eines der Meisterwerke des Genres, ein eindringlicher, in Vignetten erzählter Appell an die Menschlichkeit. wider die dehumanisierende Wirkung des Krieges. 2004 wurde die restaurierte Version des Films in Cannes aufgeführt - 45 Minuten länger als die Kinofassung und dreimal so gut. Unfassbare Szene, wenn Lee Marvin ein aus dem KZ Auschwitz befreites Kind minutenlang auf der Schulter trägt, nachdem es an Auszehrung gestorben ist. Kino kann nicht besser sein.

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Info

Plakat des Films: The Big Red One

Kinostart: nicht bekannt

USA 1979

Länge: 1 h 53 min

Genre: Drama

Originaltitel: The Big Red One

Regie: Samuel Fuller

Drehbuch: Samuel Fuller

Musik: Dana Kaproff

Produktion: Gene Corman

Kamera: Adam Greenberg