Katz-und-Maus-Spiel zwischen einer Psychologin (Sigourney Weaver) und einem Psychopathen (Robert De Niro).

Kinostart: 09.08.2012

Cillian Murphy

Cillian Murphy
als Tom Buckley

Sigourney Weaver

Sigourney Weaver
als Margaret Matheson

Robert De Niro

Robert De Niro
als Simon Silver

Toby Jones
als Paul Shackleton

Joely Richardson
als Monica Handsen

Elizabeth Olsen
als Sally Owen

Leonardo Sbaraglia
als Palladino

Craig Roberts
als Ben

Eugenio Mira
als Simon Silver, jung

Die Handlung von Red Lights

In abgeklärter Routine und mit messerscharfem Verstand entlarven die Psychologin Dr. Margeret Matheson und ihr ambitionierter Assistent Tom Buckley seit Jahren vermeintliche paranormale Phänomene - Geistererscheinungen, übersinnliche Fähigkeiten - als Täuschung und Betrug. Als der legendäre Magier Simon Silver nach 30 Jahren sein Bühnen-Comeback feiert, sehen sie ihre Chance gekommen, ihn als Scharlatan zu überführen. Doch nicht nur sind Kollegen und die Öffentlichkeit gegen sie, auch geht es im ausufernden Psycho-Duell nicht mit rechten Dingen zu.

In abgeklärter Routine und mit Verstand entlarven die Psychologin Dr. Margeret Matheson und ihr Assistent Tom Buckley seit Jahren vermeintliche paranormale Phänomene - Geistererscheinungen, übersinnliche Fähigkeiten - als Täuschung und Betrug. Als der legendäre Magier Simon Silver nach 30 Jahren sein Bühnencomeback feiert, sehen sie ihre Chance gekommen, ihn als Scharlatan zu überführen. Doch nicht nur sind Kollegen und die Öffentlichkeit gegen sie, auch geht es im ausufernden Psychoduell nicht mit rechten Dingen zu.

Kritik zu Red Lights

Der Mystery-Psychothriller mit Sigourney Weaver und Robert de Niro setzt sich intelligent mit paranormalen Phänomenen auseinander.

Sein Sundance-Erfolg "Buried - Lebend begraben" hat ihm alle Türen geöffnet: Diese carte blanche nutzt der Spanier Rodrigo Cortés, um mit einigen von Hollywoods versiertesten Mimen nach eigenem Drehbuch eine ungewohnt ernsthafte und sehr stilsichere Auseinandersetzung mit dem Paranormalen darzubieten und dies mit einem - zumindest emotional - überzeugenden Twist zu krönen. Denn auch hier gilt: stets müssen die Skeptiker vom Übernatürlichen widerlegt werden.

Sigourny Weaver als Margeret Matheson und Cillian Murphy als ihr Protégé Tom Buckley sind diese beiden Ghostbusters, zwei abgeklärte Psychologen, die mit messerscharfen Verstand jedes vermeintliche übersinnliche Phänomen aus dem "Akte X"-Fundus als nur allzu irdischen Betrugsfall entlarven. Nebenher lehren sie an der Universität gesunden Menschenverstand und müssen ertragen, dass der leichtgläubige parawissenschaftliche Kollege Shakleton (der zuverlässige Toby Jones) die Gelder erhält, die ihnen fehlen. Aber die Rationalisten werden von ihren eigenen Dämonen verfolgt, und einer bricht hervor, als der 30 Jahre lang von der Bildfläche verschwundene Magier Silver (so diabolisch wie seit "Angel Heart" nicht mehr: Robert de Niro) ein Comeback mit einer großen Show ankündigt und sich obendrein von Shakleton wahre außersinnliche Kräfte bescheinigen lassen will. Für die öffentlich blamierte Matheson bietet sich die Gelegenheit, alte Rechnungen zu begleichen, woraus sich ein Psycho-Duell entwickelt, das vor allem ein Drama über menschliche Bosheit und Abgründe ist.

Die Suche nach den "Red Lights" - den Hinweisen auf etwas Unerklärliches - hat Cortés bis dahin als erstaunlich subtile Charakterstudie mit psychologischem Tiefgang inszeniert. Sein düster graublau bebildertes Werk über den schweren Stand des Skeptiszismus (und damit Agnostizismus) in Amerika steigert sich zum Thriller ohne die üblichen Knalleffekte, bis ein unvermittelter stilistischer Bruch ein suggestiv-subjektiven Horror-Trip nach Art von David Lynch entfesselt. Was scheinbar im Widerspruch zur bisherigen, aufgeklärten Haltung des Films steht, erweist sich als emotional cleverer Clou, bei dem sich im Abdriften in den Wahn Themen wie Tod, Verlust, Obsession und Selbstverleugnung sehr unmittelbar manifestieren. Das mag dank all seiner Schikanen etwas aus dem Ruder laufen, vermittelt aber mit intensiver Performance die scharfsinnige Einsicht: Wir glauben, was wir glauben wollen. tk.

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Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 09.08.2012

Spanien/USA 2012

Länge: 1 h 54 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Red Lights

Regie: Rodrigo Cortés

Drehbuch: Rodrigo Cortés

Musik: Victor Reyes

Produktion: Adrián Guerra, Rodrigo Cortés

Kostüme: Patricia Monné

Kamera: Xavi Giménez

Schnitt: Rodrigo Cortés

Ausstattung: Antón Laguna

Website: http://www.wildbunch-germany.de/index.php?option=com_content&view=article&id=181:red-lights&catid=7:filme&Itemid=104