Der Abschluss der Piratentrilogie um die Abenteuer von Captain Jack Sparrow führt den guten Käpt'n und seine Freunde ans buchstäbliche Ende der Welt.

Kinostart: 24.05.2007

Johnny Depp

Johnny Depp
als Jack Sparrow

Orlando Bloom

Orlando Bloom
als Will Turner

Keira Knightley

Keira Knightley
als Elizabeth Swann

Geoffrey Rush
als Captain Barbarossa

Stellan Skarsgård
als Bootstrap Bill

Bill Nighy
als Davy Jones

Chow Yun-Fat
als Captain Sao Feng

Jack Davenport
als Commodore James Norrington

Kevin McNally
als Joshamee Gibbs

Jonathan Pryce
als Governor Waetherby Swann

Naomie Harris
als Tia Dalma

Tom Hollander
als Lord Cutler Beckett

Lee Arenberg
als Pintel

Mackenzie Crook
als Ragetti

Keith Richards
als Captain Teague

David Bailie
als Cotton

David Schofield
als Mercer

Martin Klebba
als Marty

Reggie Lee
als Tai Huang

Lauren Maher
als Scarlett

Vanessa Branch
als Giselle

Die Handlung von Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt

Will Turner (Orlando Bloom) und Elizabeth Swann (Keira Knightley) bleibt keine Wahl: Um Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) aus Davy Jones' Gefangenschaft zu retten, müssen sie sich mit dem totgeglaubten Captain Barbossa (Geoffrey Rush) verbünden. Derweil macht Jones (Bill Nighy) mit seinem Geisterschiff "The Flying Dutchman" die sieben Weltmeere unsicher. Will und Elizabeth segeln durch Heimtücke, Verrat und wilde Wasser, bis sie vor Singapur den verschlagenen chinesischen Piraten Sao Feng (Chow Yun-Fat) zum Duell herausfordern.

Abschluss der sensationell erfolgreichen Freibeuter-Saga, der den Vorgängern weder in puncto Aufwand, Witz, noch Effekten in nichts nachsteht. Mit bewährtem Team vor und hinter der Kamera ist das langersehnte Fun-Abenteuer de luxe das Sommer-Highlight.

Elizabeth und Will Turner gelingt es mit Hilfe von Captain Barbossa, Jack Sparrow aus dem Schlund des Kraken zu befreien, nur um sich danach ihren Gegenspielern Davey Jones und Lord Beckett zu stellen, die mittlerweile gemeinsame Sache machen: Sie wollen die Kontrolle über die Weltmeere in ihre Gewalt bringen und sämtliche Piraten auslöschen. Es gibt nur einen Weg, sie zu stoppen: Jack und Barbossa müssen eine Allianz mit den verbliebenen Piratenführern aus allen Ecken der Erde schmieden. Am Ende der Welt kommt es zur finalen Auseinandersetzung.

Elizabeth und Will gelingt es mit Hilfe von Captain Barbossa, Jack Sparrow aus dem Jenseits zu retten, nur um sich danach ihren Gegenspielern Davy Jones und Lord Beckett zu stellen, die mittlerweile gemeinsame Sache machen: Sie wollen die Kontrolle über die Weltmeere an sich reißen und sämtliche Piraten auslöschen. Es gibt nur einen Weg, sie zu stoppen: Jack und Barbossa müssen eine Allianz mit den verbliebenen Piratenführern aus allen Ecken der Erde schmieden. Am Ende der Welt kommt es zur finalen Auseinandersetzung.

Kritik zu Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt

Captain Jack Sparrow segelt wieder unter schwarzer Flagge und hat eine Menge Freunde mitgebracht im bildgewaltigen und gut gelaunten, dezent überlangen dritten Teil der Blockbuster-Serie von Gore Verbinsky.

Der Pirat ist tot, es lebe der Pirat. Jack Sparrow, dargestellt wie immer vom ansonsten das Blockbustertreiben eher meidenden Johnny Depp, ist zwar am Ende von Teil 2 ganz offiziell zur Hölle gefahren, doch von solchen logistischen Kleinigkeiten lässt sich in Hollywood heute keiner mehr das Sequel vermiesen. Also ziehen sie los, die, die noch leben, und die, die auch schon mal tot waren, die, die Jack lieben, und die, die noch ein Hühnchen mit ihm zu rupfen haben. Um ihn zu holen, wo immer er steckt. Und noch etwas ist passiert im fantastischen Reich der Piraten: Ein Treffen der großen Kapitäne wurde einberufen. Den Grund hierfür erfährt man in einer Film-Eröffnung, die so ähnlich brutal wohl schon länger kein geradewegs an Kinder, Romantiker und Mädchen adressierter Film mehr gewagt hat. Ein paar hundert Piraten werden da hingerichtet, Reihe an Reihe, nacheinander, von den Feinden aus der Britischen Ostindienkompanie. Schluchzende Frauen und kleine Kinder sind darunter, für letztere hält man Fässer bereit, damit der Strick sie auch erreicht. Nun droht der Untergang aller Piraten, abzuwenden vermag ihn nur eine gemeinsame, epochale Kraftanstrengung. Und was wäre die ohne Jack Sparrow.

Die Suchexpedition wird angeführt von alten Bekannten: Orlando Bloom ist wieder im Dienst als vom Schwertschmied zum Freibeuter gereifter William Turner. Und Elizabeth Swann (Keira Knightley) weiß noch immer nicht, auf wen sie mehr steht, Jack oder William. Dafür weiß die ganz selbstbewusste Flintenlady, wie sie sich die ganz unvermeidlichen groben Freier mit der Taschenkanone vom für Barockverhältnisse wohl unterernährten Leib hält. Beide müssen höllisch aufpassen, dass ihnen Geoffrey Rush nicht die Show stiehlt, denn auch der schillernde Bösewicht aus Teil 1 ist wieder mit von der Partie, diesmal nur eben als Teil einer Rettungsmission. Die Reise führt einmal um den Erdball vom Dies- ins Jenseits und zurück. Alle greifbaren Seefahrermythen werden durch den Trivialwolf gedreht, vom Malstrom über die Seeschlange und den Fliegenden Holländer bis zum Wasserfall am Ende der Welt, und viele neue noch dazu erfunden. Zeit für solche Exkursionen haben sie jede Menge, schließlich tut es seit "Herr der Ringe" und "Harry Potter" nach dem Oscar-Melodram und dem Bollywood-Singspiel auch das Sommer-Popcorn-Movie nicht mehr unter drei Stunden Lauflänge. Zum Glück gibt es hier statt Musical-Nummern Johnny Depp.

Der lässt sich zunächst nicht blicken, fast eine Stunde lang, doch dann erscheint er gleich in dutzendfacher Ausführung. Denn natürlich hält die Hölle für einen wie Jack Sparrow etwas besonderes bereit. Psychedelische Szenen in der Tradition von Jodorowsky oder Gilliam sind die Folge, in denen Depp aufgeht wie ein Hefekuchen, und die länger im Gedächtnis haften als die aufwendig gepixelte Seeschlacht oder das Gemetzel in Chow Yun-Fats Chinesenghetto - State-of-the-Art-Effektzauber mit Menschen, die dagegen ankommen. Was wäre sonst noch zu erwähnen: Farbenfroher Kurzauftritt für Keith Richards, der wie sein eigener Toon aussieht und wenig mehr tut als zu all dem exaltierten Treiben um ihn herum schief zu grinsen. Reicht doch. Das Bombastmärchen liefert Popcornkino im besten Sinne, eine gelungene Realitätsflucht, die den Geist nicht beleidigt, für jeden etwas zu bieten hat und der sich nicht weniger Kinogänger hingeben sollten als dem exorbitant erfolgreichen Vorgänger. ab.

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Info

Plakat des Films: Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 24.05.2007

USA 2007

Länge: 2 h 49 min

Genre: Action

Originaltitel: Pirates of the Caribbean: At World's End

Regie: Gore Verbinski

Drehbuch: Ted Elliott, Terry Rossio

Musik: Hans Zimmer

Produktion: Jerry Bruckheimer

Kostüme: Liz Dann, Penny Rose

Kamera: Dariusz Wolski

Effekte: John Knoll, Charles Gibson

Schnitt: Craig Wood, Stephen Rivkin

Ausstattung: Rick Heinrichs

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