TV-Krimi mit Christoph Maria Herbst als genialer Ermittler.

Kinostart: nicht bekannt

Christoph Maria Herbst

Christoph Maria Herbst
als Kreutzer

Rosalie Thomass

Rosalie Thomass
als Belinda

Leslie Malton

Leslie Malton
als Marga

Natalia Avelon
als Rike

Florence Kasumba
als Dinah

Katharina Müller-Elmau
als Ute Sauber

Jan Messutat
als Thilo Kopp

Fritz Roth
als Leo G

Tyron Ricketts
als Fats

Ludwig Trepte
als Roger

Errol Trotman-Harewood
als Chet

Hans Löw
als Rudolf

Milena Karas
als Lynn

Fjodor Olev
als Boris

Jewgenij Sitochin
als Pawel

Kritik

TV60 beweist ein gutes Händchen: Nach dem Quotenerfolg "Die Wanderhure" liefert die Firma mit Kommissar Kreutzer eine neue Paraderolle für Christoph Maria Herbst.

Kreutzer ist ein Mann der vielen Gesichter. Von dem Vorsatz angetrieben, jeden Fall in maximal vier Stunden, 37 Minuten und 48 Sekunden zu lösen, schreckt er auch vor dem Mittel der Verstellung nicht zurück. In diesem Film muss er den Mord an der Sängerin eines Nachtclubs in einem Nobelhotel aufklären. Er verhängt einen Ausgangsstopp, macht sich erst ein Bild von den Verdächtigen und sich dann an sie heran. Einem spielt er vor, ein kleiner Polizeiangestellter zu sein, der mit Tatortfotos dealt, um herauszufinden, ob dieser eine perverse Ader hat, vor dem anderen kokst er mit Backpulver, Kreutzer gibt sich mal einsam, mal als harten Hund - und immer findet er etwas Entscheidendes heraus.

"Wenn Stromberg vom Planet der Affen kommt, ist Kreutzer eher jemand, der sich ständig neu gebiert", sagt Christoph Maria Herbst über seine neue Rolle. Tatsächlich kann er noch mehr als in "Stromberg" beweisen, dass er ein Charakterdarsteller ist. Wenn er als Kreutzer den Verdächtigen vorspielt, was sie in ihm sehen wollen, dann spürt man als Zuschauer, wie Herbst den Comedian in sich im Zaum halten muss, um den Krimi nicht zu sprengen, was zeitweise an Krimiklassiker mit Miss Marple oder Hercule Poirot erinnert, und ist letztlich doch beeindruckt von seiner Gabe der Verstellung. Das Drehbuch von Christian Jeltsch ("Bella Block", "Einer geht noch") liefert ihm eine ganze Reihe prägnanter Oneliner, Regisseur Richard Huber ("Dr. Psycho", "Tatort") zeigt, dass er Krimis auch leichtfüßig inszenieren kann. Dazu kommt ein Ensemble, das mit dem Musical-Star Florence Kasumba, Newcomern wie Ludwig Trepte oder Rosalie Thomass (Bayerischer Fernsehpreis 2007 als beste Nachwuchsdarstellerin für "Polizeiruf 110") und den Schauspielern Natalia Avelon, Tyron Rickets oder Leslie Malton punktgenau besetzt ist.

"Kreutzer kommt" ist in sich stimmig. sw.

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Info

Plakat des Films: Kreutzer kommt

Kinostart: nicht bekannt

Deutschland 2010

Genre: Thriller

Originaltitel: Kreutzer kommt

Regie: Richard Huber

Drehbuch: Christian Jeltsch

Produktion: Sven Burgemeister, Andreas Schneppe

Kostüme: Mirjam Muschel

Kamera: Peter Nix

Schnitt: Knut Hake

Ausstattung: Anke Osterloh