Schräger Genre-Mix um einen Ex-Cop, der als Pinguinpfleger seine Berufung findet.

Kinostart: 27.06.2013

Sirk Radzei
als Clemens „King“ Frowein

 BelaB.

BelaB.
als Biggi

Hans-Martin Stier
als W

Godehard Giese
als Rainer Elbroich

Jana Voosen
als Dr. Nicole Werner

Lilay Huser
als Frau

Uwe-Dag Berlin
als Heinrich Engels

Jörg Reimers
als Biobauer Achim Sander

Angelika Bartsch
als Kinderg

Barbara Seifert
als Doba

Sinan Akkus
als S

Marco Wohlwend
als Salva

Gabriele Schulze
als Frau Ahaus

Hans Richter
als Dieter Ahaus

Dirk Michael Häger
als Alexander Dudenbrock

Daniel Breitfelder
als David

Lore Duwe
als Puffoma

Marcia Golgowsky
als Babs

Thusnelda Mercy
als T

Clémentine Deluy
als T

Christoph Maria Herbst
als Reporter Sch

Handlung

Nach seiner Suspendierung leistet Polizist Clemens Frowein Sozialstunden als Tierpfleger von Kaiserpinguinen ab, was ihm den Spitznamen King eingebracht hat. Seine bescheidene Hinterzimmerexistenz bei der Friseur-Tunte Biggi gerät aus der schummrigen Bahn, als nach einer alkoholgeschwängerten Rockkonzertnacht sein Kollege mit gebrochenem Genick an einer von Wuppertals vielen Treppen liegt. Zwei weitere Tode gleicher Bauart lassen nicht die Behörden, sehr wohl aber einen Lokalreporter und Spürnase King aufhorchen und an einen Serienmörder glauben.

Nach seiner Suspendierung leistet Polizist Clemens Frowein Sozialstunden als Tierpfleger von Kaiserpinguinen ab, was ihm den Spitznamen King eingebracht hat. Seine Hinterzimmerexistenz bei der Friseurtunte Biggi gerät aus der Bahn, als nach einer Rockkonzertnacht sein Kollege mit gebrochenem Genick an einer von Wuppertals vielen Treppen liegt. Zwei weitere Tode gleicher Bauart lassen nicht die Behörden, sehr wohl aber einen Lokalreporter und Spürnase King aufhorchen und an einen Serienmörder glauben.

Ein nach seiner Suspendierung als Pinguinpfleger arbeitender Polizist kommt in Wuppertal einem Serienkiller auf die Spur. Schräger Genre-Mix, der seinen Mangel an Budget mit Enthusiasmus ausgleicht.

Kritik

Cool, comichaft, kultig: In der Wuppertaler Milieukrimikomödie deckt ein Pinguinpfleger eine Mordserie auf.

Crowdfunding macht's möglich: Ärzte-Drummer Bela B. Felsenheimer, der auch den Titelsong beisteuerte, und Christoph Maria Herbst tummeln sich, wenn auch nur in Nebenrollen, in einem mehr als schrägen Genre-Mix, der mit viel Lokalkolorit, exzentrischer Belegschaft, Rockmusik und einem Serienmord aus Rache anarchischen Independent-Charme versprüht, auch wenn die Stilfülle der sehr aktiven Regie deutlich vor Content geht.

Der rankt sich um ein umfangreiches Sammelsurium von Typen und Ruhrpott-Originalen, als das auch der suspendierte Polizist Clemens Frowein (Sierk Radzei) durchgeht, der Sozialstunden als Tierpfleger von Kaiserpinguinen ableistet und deshalb einfach King heißt. Aus seinem Hinterzimmerdasein bei einer singenden Friseur-Tunte (hat sich hübsch gemacht: Bela B.) und nächtlichen Konzertbesuchen bei Dunkelrockbands (Hans-Martin Stier als Lederschwuler) schält sich eher widerwillig ein Film Noir mit ermittlerischen Krimiambitionen. Als am nächsten Morgen sein Zechkumpel mit Genickbruch an einer der vielen Wuppertaler Treppen liegt, glaubt King spätestens nach der dritten Leiche nach gleichem Muster weder an einen Un-, noch Zufall. Was seine eigens gegründete Privat-Soko zutage fördert, handelt von einer längst vergessenen Sekte und ist eigentlich Nebensache.

Hauptsache hingegen sind die vielen Manierismen, mit denen Debütant Claude Giffel das Script von Produzent Dirk Häger in die richtige Pose rückt und ein proletarisches Szene-Biotop ausbreitet. Queer Culture, Musikvideos, Zeichentrickeinlagen rund um Pinguine, Vulgarismen und Comedy, coole Straßenköter, verquere Gesetzeshüter und eine Reporter-Schmeißfliege (Herbst als Nervensäge) kommen alle zu ihrem Recht. Aller stimmungstrunkenen Verfremdungen zum Trotz ist der beherzte Griff nach Vorbildern, zu denen Tarantinos "Pulp Fiction" zählt, aber auch die Tradition der Edgar-Wallace-Reihe, ein wilder, selbstbewusster und bizarrer Crime-Comic. tk.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 27.06.2013

Deutschland 2013

Länge: 1 h 43 min

Genre: Komödie

Originaltitel: King Ping - Tippen Tappen Tödchen

Regie: Claude Giffel

Drehbuch: Dirk Michael Häger

Musik: Jan Kazda

Produktion: Dirk Michael Häger, Christoph Schmidt

Kostüme: Susana Florêncio

Kamera: Eddie Bachmann

Schnitt: Philipp Thomas, Antje Zynga

Ausstattung: Alexander Wunderlich

Website: http://www.kingpingderfilm.de