Kinostart: nicht bekannt

Sean Connery
als Paul Armstrong

Laurence Fishburne

Laurence Fishburne
als Sheriff Tanny Brown

Kate Capshaw

Kate Capshaw
als Laurie Armstrong

Blair Underwood
als Bobby Earl

Ed Harris
als Blair Sullivan

Ruby Dee
als Evangeline

Christopher Murray
als Detective T.J. Wilcox

Scarlett Johansson
als Kate Armstrong

Ned Beatty
als McNair

Victor Slezak
als Sgt. Rogers

Kevin McCarthy
als Phil Prentiss

Daniel J. Travanti
als Warden

Hope Lange
als Libby Prentiss

Liz Torres
als Delores Rodriguez

Chris Sarandon
als Lyle Morgan

Lynne Thigpen
als Ida Conklin

George Plimpton
als Elder Phillips

Colleen Fitzpatrick
als Staatsanw

Taral Hicks
als Lena Brown

Richard Liberty
als Chaplin

Brooke Alderson
als Dr. Doliveau

Joel S. Ehrenkranz
als Richter

Die Handlung von Im Sumpf des Verbrechens

Ein zum Tode Verurteilter bittet den Jura-Professor Paul Armstrong darum, seine Unschuld zu beweisen. Dieser ahnt nicht, auf was für ein gefährliches Abenteuer er sich einläßt, als er den Mordfall wieder aufrollt. Immer tiefer gerät in ein tödliches Netz skrupelloser Machenschaften, die erst seinen Beruf und schließlich sein Leben gefährden, denn sein Klient ist nicht so unschuldig wie er tut.

Paul Armstrong, ein angesehener Professor für Rechtskunde und ausgewiesener Feind der Todesstrafe, wird von einem farbigen Delinquenten um Hilfe gebeten, der in einer Todeszelle auf seine Hinrichtung. Der Fall und das fragwürdige Vorgehen der Behörden lassen Armstrong schnell zu der Gewißheit gelangen, einen Unschuldigen vor sich zu haben. Nachdem er seinen Mandanten jedoch in einer Berufungsverhandlung freibekommen hat, outet sich dieser nachträglich als Täter und nimmt die Familie des Anwalts auf's Korn.

Rechtsprofessor Paul Armstrong hilft einem farbigen Delinquenten aus der Todeszelle, der sich anschließend als kranker Killer entpuppt und Armstrongs Familie bedroht. Inhaltlich dürftiges Plädoyer für die Todesstrafe, das sich Grauschläfe Connery höchstselbst auf den Leib co-produzierte.

Kritik zu Im Sumpf des Verbrechens

Nicht zum ersten Mal verhilft die charismatische Präsenz des Superstars Sean Connery einem nicht immer überzeugenden Thriller zu unerwarteter Aufwertung. Da ihm als Opponent auch noch der exzellente Larry Fishburne gegenübergestellt wird, kann man bei "Im Sumpf des Verbrechens" problemlos über kleine Logik-Unebenheiten hinwegsehen. Basierend auf dem Kriminalroman von John Katzenbach, ist Arne Glimcher ("Mambo Kings") ein grundsolider Reißer mit Hitpotential gelungen. Sorgfältig, spannend und überzeugend baut Glimcher in den ersten 45 Minuten die Spannung auf. Systematisch beweist der pazifistische Harvard-Professor Paul Armstrong (Connery) die Unschuld des wegen Vergewaltigung und Mord an einem weißen Mädchen zum Tode verurteilten Schwarzen Bobby Earl (Blair Underwood). Ein Unterfangen, das Armstrong als unerwünschten Eindringling in ein kleines Provinznest in den Everglades führt. Dort macht er die Bekanntschaft des fiesen Brutalo-Cops Tanny Brown (Fishburne). Der hat seinerzeit das Geständnis aus Earl herausgeprügelt. Als tatsächlich Schuldiger kommt Earls Mithäftling Sullivan (Ed Harris in Konkurrenz mit Anthony Hopkins als überzeugendster Psychokiller der Filmgeschichte) in Frage. Doch wie es sich für einen guten Thriller gehört, ist nur wenig das, was es auf den ersten Blick scheint. Um das Intrigennetz zu einem packenden Showdown im "Kap der Angst"-Stil zu führen, werden auch Armstrongs Frau (Kate Capshaw) und seine Tochter in einen unerwarteten Rachemorast hineingezogen. Fragwürdig erscheint dabei die relativ unverhohlene Suggestion, daß die Todesstrafe und Polizeibrutalität im Interesse der Gerechtigkeit durchaus ihre Berechtigung haben. Wenn Regisseur Glimcher auch eine Reihe von Ungereimtheiten bemüht, beherrscht er doch die Handgriffe, ein Publikum zu bannen und im Kinosessel zusammenzucken zu lassen. Die bedrückende Atmosphäre von Floridas Sümpfen hätte allerdings noch intensiver genutzt werden können. Wettgemacht wird dies von den beiden Ausnahmedarstellern Connery und Fishburne, der hier Schicht für Schicht den psychologischen Facettenreichtum seines zunächst stereotyp anmutenden Charakters offenbart. Die Mischung aus Orson Welles' "Im Zeichen des Bösen", "Kap der Angst" und "Das Schweigen der Lämmer" konnte beim US-Publikum am Startwochenende reges Interesse verzeichnen und sollte in Deutschland dank des Kassenmagneten Connery gute Umsätze bringen. ara.

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Info

Plakat des Films: Im Sumpf des Verbrechens
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: nicht bekannt

USA 1995

Länge: 1 h 42 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Just Cause

Regie: Arne Glimcher

Drehbuch: Peter Stone, Jeb Stuart

Musik: James Newton Howard

Produktion: Steve Perry, Lee Rich, Arne Glimcher

Kostüme: Ann Roth, Gary Jones

Kamera: Lajos Koltai

Schnitt: William A. Anderson, Armen Minasian

Ausstattung: Patrizia Brandenstein, Dennis Bradford