Zweites Abenteuer der Superhelden aus dem Marvel-Imperium, die es diesmal mit dem mysteriösen Silver Surfer zu tun bekommen.

Kinostart: 14.08.2007

Szenenbild aus Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer mit Ioan GruffuddIoan Gruffudd

Ioan Gruffudd
als Reed Richards/ Mr. Fantastic

Szenenbild aus Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer mit Jessica AlbaJessica Alba

Jessica Alba
als Sue Storm/ Invisible Woman

Szenenbild aus Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer mit Chris EvansChris Evans

Chris Evans
als Johnny Storm/ Chris Evans

Michael Chiklis
als Ben Grimm/ The Thing

Julian McMahon
als Victor von Doom/ Dr. Doom

Kerry Washington
als Alica Masters

Doug Jones
als Silver Surfer

Andre Braugher
als General Hager

Beau Garett
als Captain Raye

Die Handlung von Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer

Erzfeind Dr. Doom hat sein fieses Leben ausgehaucht. Nun wartet zunächst ein anderes Abenteuer auf die Superhelden: Reed alias Fantastic (Ioan Gruffudd) und Susan, das unsichtbare Mädchen (Jessica Alba), geben sich das Jawort vor dem Traualtar. Aber noch während der Zeremonie rast ein Komet auf die Erde zu und verwüstet die Stadt. Johnny, die menschliche Fackel (Chris Evans), und Ben, das Ding (Michael Chiklis), kommen der Bedrohung auf die Spur - es ist der Silver Surfer. Und dann scheint auch noch Dr. Doom auferstanden.

Das komplette Originalteam legt kräftig nach und beschert Marvels Superheldenquartett einen zweiten Auftritt nach Maß. Ausnahmeeffekte der WETA-Schmiede ("Der Herr der Ringe") sorgen für atemberaubende Actionszenarien als Gegenpol zu emotionalen Momenten.

Nach dem Tod von Dr. Doom gibt es nur noch ein großes Abenteuer für die Fantastischen Vier zu bewältigen: Reed Richards und Susan Storm treten vor den Traualtar - mit Johnny Storm und Ben Grimm als Trauzeugen. Doch die Harmonie wird jäh unterbrochen von einem neuen Gegenspieler aus dem All: Der Silver Surfer kommt auf die Erde und zieht eine Welle der Verwüstung nach sich. Die Fantastischen Vier müssen seinem Geheimnis auf die Spur kommen. Und zwar schnell, weil auch Dr. Doom seine überraschende Rückkehr ankündigt.

Reed Richards und Susan Storm alias Mr. Fantastic und Invisible Woman wollen heiraten - wieder einmal. Dieses Mal stört der geheimnisvolle Silver Surfer die Zeremonie. Dort, wo er auftaucht, hinterlässt er Zerstörung, und zwar letztlich die ganzer Planeten. Um das aufzuhalten, müssen die Fantastic Four ausgerechnet mit ihrem ärgsten Feind, Dr. Doom, zusammenarbeiten. Doch der Surfer, der ohne sein Brett fast machtlos ist, entpuppt sich als gar nicht so böse, und Doom als gewohnt verräterisch.

Kritik zu Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer

Zweifelsohne fantastisch: Der familienfreundliche Folgefilm der Marvel-Comics-Superhelden-Adaption ist das erste Sequel im Jahr 2007, das sich am Boxoffice gegenüber dem Vorgänger verbesserte.

Als Fortschritt werden viele Comicfans auch den Neueintrag nach der etwas simpel gestrickten Entstehungsgeschichte ansehen, da nun mehr Action, aufwendigere Effekte und mit dem Silver Surfer eine faszinierende neue Figur geboten werden. Beim Alten blieb es hingegen (weitgehend) vor und hinter der Kamera: Tim Story inszeniert, Mark Frost steuerte (diesmal in Zusammenarbeit mit "Meine Super-Ex"-Skripter Don Payne) das Drehbuch bei, und das sympathische Darsteller-Kleeblatt sowie sein Erzfeind sind wieder vollständig versammelt. Anders als ihre illustren Marvel-Kollegen wie Spider-Man oder die X-Men müssen die Helden jedoch keine tiefschürfenden Einblicke in ihre durch Außenseitertum oder Verantwortungslast gemarterten Psychen gewähren, sondern können sich einem PG-Rating entsprechend recht unverfänglich geradlinig ihrer Weltrettungsmission stellen.

Zunächst gilt es für Mr. Fantastic Richard Reed (Ioan Gruffudd) und Invisible Woman Susan Storm (Jessica Alba) triviale Probleme zu bewältigen, da ihre bevorstehende Hochzeit einen wahnwitzigen Medienzirkus entfacht hat. Doch anstatt sich in Gegenwart ihrer Partner, der menschlichen Fackel Johnny Storm (Chris Evans) und Steinklotz Ben Grimm (Michael Chiklis), das Jawort geben zu können, werden sie vom enigmatischen Silver Surfer unterbrochen. Silberglänzend und muskulös gleitet er schnittig mit seinem Surfbrett durch die Lüfte und hinterlässt überall, wo er aufkreuzt, Chaos und Verwüstung. Das Superhelden-Team muss ihn daran hindern, die Erde zu zerstören, und prallt dabei unerwartet mit seinem zurückgekehrten Feind Victor Von Doom (Julian McMahon) zusammen.

Der Silver Surfer (im Original inbrünstig von Laurence Fishburne gesprochen) stellt sich dabei nicht nur optisch als interessante Figur heraus, da er seinen Zerstörungszug im Dienste der Welt-Allmacht Galactus durchführt und mit gewissen Messias-Parallelen versehen wurde. Seine Szenen, wie beispielsweise das Höhenduell mit Johnny, gehören zu den Highlights des Films, die auch von der (ebenfalls CGI)-actionreichen Rettungsaktion des Superquartetts von London nicht überboten werden. An viel lockerem Humor mangelt es selbstverständlich nicht. Johnny, der nie lange rumfackelt, um zu flirten, amüsiert wieder mit seiner narzisstischen Egozentrik, während "Sin City"-Girl Jessica Alba mit ihren optischen Reizen begeistert. Insgesamt kurzweilige Popcorn-Unterhaltung, die sich auf sympathische Art selbst nicht allzu ernst nimmt. ara.

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Info

Plakat des Films: Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 14.08.2007

USA 2007

Länge: 1 h 32 min

Genre: Action

Originaltitel: Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer

Regie: Tim Story

Drehbuch: Don Payne, Mark Frost

Musik: John Ottman

Produktion: Avi Arad, Ralph Winter, Bernd Eichinger, Mark Radcliffe, Michael Barnathan

Kostüme: Mary E. Vogt

Kamera: Larry Blanford

Schnitt: Peter S. Elliot

Ausstattung: Kirk M. Petruccelli

Website: http://www.fantastic-4.film.de