Vergnügliche Familienkomödie im Stil einer klassischen Farce mit possierlichem Primaten als Protagonisten.

Kinostart: 04.07.1996

Die Handlung von Dunston - Allein im Hotel

Der auf Juwelenraub dressierte Orangutan Duston wird von seinem Besitzer Rutledge im Gepäck in ein Luxushotel eingecheckt. Dunston hat von der grausamen Behandlung bald die Nase voll und flüchtet sich ins weitläufige Lüftungslabyrinth. Er sorgt für tierischen Tumult unter den Gästen und der Belegschaft. Ein Tierfänger wird auf Dunston angesetzt, doch der kleine Sohn des Hotelmanagers hat andere Pläne.

Robert Grant, Manager des Fünf-Sterne-Hotels "Majestic", steht beruflich unter Dauerstreß. Seine Bemühungen, den spleenigen Gästen alle Wünsche zu erfüllen, werden immer wieder von den wilden Streichen seiner Söhne sabotiert. Da taucht auch noch ein junger Orang-Utan namens Dunston in der Nobelherberge auf. In seiner Not bittet Grant den Tierfänger La Farge um Hilfe. Doch dessen unorthodoxe Methoden führen nicht zum gewünschten Erfolg. Und zu allem Überfluß steht noch der große "Crystal Ball" vor der Tür.

Der auf Juwelen-Diebstahl dressierte Orang-Utan Dunston hat genug von seiner Arbeit und seinem Herrchen und quartiert sich in einem Nobelhotel ein, wo er für ein Riesenchaos sorgt. Familienkomödie und Farce mit Slapsticks am laufenden Band.

Kritik zu Dunston - Allein im Hotel

Da laust einen der Affe! Im Stil einer klassischen Farce von Ken Kwapis ("Na typisch!") inszeniert, stützt sich die vergnügliche Familienkomödie auf einen possierlichen Primaten als Protagonisten. Als der auf Juwelenraub dressierte Orang-Utan Dunston in ein Luxushotel eincheckt, stiftet er unter den Gästen und der Belegschaft einen tierischen Tumult. Mit einfallsreichem Slapstick wird ein zügiges Tempo vorgelegt und zudem auf herzerfrischenden Humor zurückgegriffen, der ohne Anzüglichkeiten auskommt.

Schauplatz ist das noble Fünf-Sterne-Majestic-Hotel in Manhattan, das von Manager Robert Grant (Jason Alexander, bekannt als Neurotiker George aus der TV-Serie "Seinfeld") mit viel Herz und strenger Präzision geführt wird. Seinen beiden Söhne Kyle (Eric Lloyd aus "Santa Clause") und Brian (Graham Sack) dient die Luxusunterkunft als riesige Spielwiese, was die biestige Besitzerin Mrs. Dubrow (Faye Dunaway) zum Überkochen bringt, zumal sie von der Anwesenheit eines Kritikers des renommierten Le-Monde-Hotelführers Wind bekommen hat. Fälschlicherweise (und zum Vorschub spaßiger Verwechslungsmomente) hält sie den unsympathischen (falschen) Lord Rutledge (Ruppert Everett) für den besagten Kritiker. Seine tatsächlichen Beweggründe sind buchstäblich hochkarätiger Natur: Für seine diebischen Machenschaften benutzt er den eigenwilligen Affen Dunston, der schließlich aufgrund der grausamen Behandlung durch seinen Besitzer Reißaus nimmt und im Lüftungslabyrinth versteckt sein Unwesen treibt. Die Vielzahl von Verwirrungen und Streichen lassen keine ruhige Minute aufkommen. Dank des wohldurchdachten Skripts von John Hopkins und Bruce Graham werden auch für Erwachsene amüsante Momente von ausgewähltem Primatenhumor eingestreut - so verfolgt Dunston beispielsweise gerührt eine Folge von "Planet der Affen" am Bildschirm. Kwapis setzt auf angenehm wenig Sentimentalität und läßt Dunston für herzliche Lacher sorgen, ohne Affenkomödien-Klischees bemühen zu müssen. Viel Witz kennzeichnet auch den Auftritt von Ex-Peewee-Herman Paul Reuben, der als obsessiver Tierfänger beim jährlichen Society-Ball etliche Peinlichkeiten auf sein Konto nimmt. Die elegante Kulisse des Hotels, gelungene Kameraarbeit und ein dezenter Soundtrack runden den tierischen Spaß stilvoll ab, der nie in affige Gefilde abdriftet. ara.

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Info

Plakat des Films: Dunston - Allein im Hotel

Kinostart: 04.07.1996

USA 1995

Länge: 1 h 28 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Dunston Checks In

Regie: Ken Kwapis

Drehbuch: John Hopkins, Bruce Graham

Musik: Miles Goodman

Produktion: Joe Wizan, Todd Black

Kamera: Peter Lyons Collister

Schnitt: Jon Pol