Zum dritten Mal erschient das berühmteste Gallier-Paar der Comicgeschichte als Realverfilmung auf der großen Leinwand.

Kinostart: 18.07.2016

Clovis Cornillac
als Ast

Gérard Depardieu

Gérard Depardieu
als Ob

Alain Delon

Alain Delon
als Jules Cesar

Benoît Poelvoorde
als Brutus

Stéphane Rousseau
als Romantix

Vanessa Hessler
als Prinzessin Irina

Jean-Pierre Cassel
als Miraculix

Franck Dubosc
als Troubadix

José Garcia
als Vielverdrus

Michael Bully Herbig
als Redkeinstus

Santiago Segura
als Doktormabus

Bouli Lanners
als K


als Methusalix

Handlung

Nach Begegnungen mit Caesar und Cleopatra schauen sich der aufgeweckte Asterix (Clovis Cornillac) und sein bärenstarker Gefährte Obelix (Gérard Depardieu) das mediterrane Griechenland näher an. Sie wollen dem wagemutigen Landsmann Alafolix (Stéphane Rousseau) helfen, die Olympischen Spiele und das Herz der hellenischen Prinzessin Irina (Vanessa Hessler) zu gewinnen. Dem stellt sich der tückische Brutus (Benoît Poelvoorde) entgegen, der Caesar (Alain Delon) beseitigen will.

Das dritte Live-Action-Abenteuer von Asterix dem Gallier, diesmal vom Shootingstar Clovis Cornillac dargestellt, hat rekordverdächtige 78 Millionen Euro verschlungen und bietet nur das Beste für sein Geld. Euro-Stars wie Bully Herbig bevölkern das glänzende Comic-Entertainment.

Der junge Gallier Romantix will das Herz der griechischen Prinzessin Irina gewinnen und hat sich deshalb in den Kopf gesetzt, bei den Olympischen Spielen zu gewinnen. Seine Freunde Asterix und Obelix stehen ihm zur Seite. Zum Glück, denn vor Ort in Griechenland treffen sie auf den bösen Brutus, der Caesar beseitigen will.

Der junge Gallier Romantix will das Herz der griechischen Prinzessin Irina gewinnen und hat sich deshalb in den Kopf gesetzt, bei den Olympischen Spielen nicht nur anzutreten, sondern sich auch gegen die Konkurrenz durchzusetzen und zu gewinnen. Seine Freunde Asterix und Obelix stehen ihm zur Seite. Das ist auch unbedingt nötig, denn vor Ort in Griechenland treffen sie auf den bösen Brutus, der Caesar beseitigen will. Das können die Gallier nicht zulassen und schreiten mit Hilfe ihres Zaubertranks ein.

Kritik

Bei der mit Abstand aufwändigsten, freien Adaption eines Asterix-Comics stand eindeutig das olympische Motto "schneller, höher, weiter" im Vordergrund.

20 Bauten, darunter ein gigantischer griechischer Palast und das imposante Olympiastadion, 60 Pferde, die auf der 265 langen Rennbahn entlang galoppieren, 300 Perücken von Römern, Galliern, Ägyptern und anderen Zeitgenossen sowie 1000 Kostüme unterschiedlichsten Schnitts und Stoffes - diese beeindruckenden Zahlen bietet "Asterix bei den Olympischen Spielen", der nahezu ausschließlich in der Nähe des südspanischen Alicante unter der Doppel-Regie von Thomas Langmann (Sohn des Erfolgsfilmemachers Claude Berri) und Frédéric Forestier entstand. Doch nicht nur in Sachen Design, Massensequenzen und CGI-Effekten wurde bei der europäischen Großproduktion auf den Putz gehauen. Neben schauspielerischen Schwergewichten - allen voran (einmal mehr) Gérard Depardieu als Obelix, Alain Delon als Caesar und, für den deutschen Konsumenten, Michael Bully Herbig als zungenloser Leibwächter des bösen Brutus - liest sich auch die Story spektakulär. Denn das Original der bis heute unerreichten Comic-Künstler René Goscinny und Albert Uderzo wurde, um heutigen Sehgewohnheiten zu genügen, entsprechend frisiert, modernisiert und dramatisiert. Deshalb gibt es zusätzlich noch eine Liebesgeschichte (zwischen dem Gallier Romantix und der griechischen Prinzessin Irina) und eine politische Komponente (Brutus versucht unablässig, Caesar mit unlauteren Mittel vom Thron zu stoßen). Weil Brutus zudem auch gedenkt, Irina (Italo-Model Vanessa Hessler hat nicht ganz das Sex-Appeal von Monica "Kleopatra" Bellucci) zu ehelichen, Irina aber auf Romantix steht, schleicht sich deren Vater König Aderlas aus der Verantwortung: Er beschließt, die Hand seiner Tochter an denjenigen zu vergeben, der bei Olympia siegreich sein wird. Also reist Romantix mit Asterix, Obelix, Idefix, Miraculix und dem Zaubertrank im Schlepptau ins antike Hellas, um sich mit den Besten der Besten zu messen. Dabei hat er aber weder mit Brutus' fiesen Intrigenspielen noch mit den verschärften "Käfer"-Dopingkontrollen gerechnet.

Bei der Langemann/Forestier-Version steht Action über Authentizität und Aufwand über Amüsement - da versetzen etwa riesige Armeen in (biologischer) Schildkrötenformation das Publikum in Staunen, während auf der anderen Seite die Größenverhältnisse auf den Kopf gestellt werden. Denn Franko-Komiker Clovis Cornillac, der gegen den auch physiognomisch besser passenden Christian Clavier ausgetauscht wurde, ist als Asterix nur ein paar Zentimeter kleiner als Koloss Depardieu. Wer sich auf Wildschweinjagd und Hinkelstein-Transport gefreut hat, wird ebenfalls enttäuscht. Als Entschädigung gibt es einen herrlich homosexuellen, exorbitant eitlen und sich mit Alain-Delon-Filmtiteln schmückenden Caesar, einen unterforderten, weil zur bloßen Mimik und zu staunendem Stammeln verdammten Michael Bully Herbig und einen Benoît Poelvoorde als Brutus, der immerhin im Arnold-Schwarzenegger-Kostüm punkten kann. Des Weiteren nährt sich der Spaßfaktor weniger durch die lose aneinandergereihten Sketche als durch diverse Cameos wie Michael Schumacher als roter Rennwagenlenker oder Ex-Fußball-Star und Kopfstoßsünder Zinedine Zidane. Fazit: traditionalistische Asterix-Fans werden olympisch reagieren und hier der Jugend gern den Vortritt lassen. lasso.

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Info

  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 18.07.2016

Frankreich 2007

Länge: 1 h 57 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Astérix aux jeux Olympiques

Regie: Thomas Langmann, Frédéric Forestier

Drehbuch: Olivier Dazat, Alexandre Charlot, Franck Magnier, Thomas Langmann

Musik: Frédéric Talgorn

Produktion: Thomas Langmann

Kostüme: Madeline Fontaine

Kamera: Thierry Arbogast

Schnitt: Yannick Kergoat

Ausstattung: Aline Bonetto

Website: http://www.asterix.film.de