Matrix
19.03.2020 Netflix
von Streaming

Snowflakes dieser Welt, versteckt euch: Auch in Staffel 2 macht „Paradise PD“ wieder vor exakt nichts und niemandem halt.


Bei all dem Gejammer und Genörgel im Netz, wenn es um politisch inkorrektes Verhalten geht, wundert es doch arg, wie erfolgreich „Paradise PD“ von „Brickleberry“-Schöpfer Roger Black bei Netflix durchgestartet ist. Schon die erste Staffel wurde immens abgefeiert, für Staffel 2 versprachen die Macher sogar noch deutlich härtere Gags und Beleidigungen der übelsten Sorte. Gesagt, getan: In Season 2 feuert „Paradise PD“ noch rücksichtsloser, noch brutaler, noch anmaßender in jede einzelne Himmelsrichtung des mehr oder weniger vertretbaren Humors, trifft dabei jeden noch so wohlig warm versteckten Lachmuskel und trägt den Zuschauer weit über seine eigenen Grenzen der Akzeptanz hinaus.

Arg oft fragt man sich dabei, ob man wirklich über das Gesehene lachen darf - doch warum eigentlich? Fakt ist, dass die Macher von „Paradise PD“ ihren Job unheimlich ernst nehmen. Es geht ihnen sichtlich darum, anzuecken, den gemeinen Fan von ähnlich gearteten Cartoons wie „South Park“ oder „Family Guy“ aus der Reserve zu locken und haltlos über die Stränge zu schlagen. Wer sich schnell auf persönlicher Ebene angegriffen fühlt, sollte sich definitiv besser fernhalten von „Paradise PD“ - härteren Humor hat es locker noch nicht gegeben.

© Netflix

Originaltitel Paradise PD | Schlagwort Geisteskrank | Genre Zeichentrick / Komödie | Produktion USA 2020 | Laufzeit 8 Folgen à 25 Minuten | Showrunner Roger Black, Waco O'Guin | Synchronsprecher Jesse Grimm, Jürgen Holdorf, Jennifer Böttcher | FSK 16 | verfügbar ab 6. März 2020 bei Netflix


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