Reneé Rapp
Schauspielerin, SängerinZiemlich parallel zu ihrem Schauspieldebüt startete Renée Rapp auch im Musikgeschäft durch. Songs wie „Tattoos“ oder „Don't Tell My Mom“ machten 2022 deutlich, dass Rapp mal wieder eines dieser übertalentierten Komplettpakete aus Tinseltown sein könnte – ähnlich wie zuletzt Olivia Rodrigo („High School Musical: Das Musical: Die Serie“). Auch wenn Renée Rapp unter ihren Neidern schon vor zwei Jahren als angebliche Industry Plant verschriehen war, ist daran ja erstmal nichts verkehrt. Wer dermaßen viel Pop-Appeal besitzt, hat sich den Erfolg eben so oder so verdient. Fans von Renée Rapp kennen sie aber nicht nur dank ihrer Musik.
2021 landete Renée Rapp eine der Hauptrollen in der fantastischen HBO-Comedy-Serie „The Sex Lives of College Girls“ von Mindy Kaling. In der Hitserie wurde Rapp an der Seite von Timothée Chalamets großer Schwester Pauline Chalamet relativ schnell zum Fanliebling und stellte ihre schauspielerischen Fähigkeiten unter Beweis. Ihre Leighton Murray kam dem klassischen „Gossip Girl“-Feeling dabei so nah wie schon lange keine Serienfigur mehr. Neben ihrer „The Sex Lives of College Girls“-Rolle hielt sich Renée Rapp aber erstmal an ihre Musik.
Renée Rapp: Hollywood als Sprungbrett
Erst als Ende 2023 dann Paramount Pictures anklopfte und sie für eine Neuinterpretation des Broadway-Hits „Mean Girls – Der Girls Club“ casten wollte, witterte Renée Rapp ihre große Chance, direkt mal zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Und yes: Weil der Film, dessen Musical-Vorlage auf dem „Girls Club – Vorsicht bissig!“-Kulthit mit Lindsay Lohan und Rachel McAdams basiert, bei den Kritikern und Fans eher durchfiel, ist Renée Rapp persönlich die mit Abstand größte Erfolgsgeschichte des Remake-Projekts.
Renée Rapp steuerte nicht nur einen Großteil der kultverdächtigen Songs bei, sondern landete mit ihrem Megan Thee Stallon-Feature „Not My Fault“ auch noch den ersten viralen Hit des jungen Jahres. Bei TikTok explodierte der Song förmlich – bis Universal und Co die lizenztechnische Reißleine zogen – und ihre Performance bei SNL wurde zur viralen Sensation. Projekt Stardom scheint also geglückt zu sein: Allein das Musikvideo von „Not My Fault“ wurde über 10 Millionen Mal gestreamt, bei Spotify kommt der Song Stand März 2024 auf gut 52 Millionen Streams. Renée Rapp selbst katapultierte sich mit ihrem „Mean Girls – Der Girls Club“-Erfolg zudem auf fast 9 Millionen monatliche Hörer – wenn Hollywood zum Vehikel für die eigene Musikkarriere wird, lässig!
Insgesamt scheint Renée Rapp tatsächlich keine allzu großen Pläne zu verfolgen, ihre Schauspielkarriere intensiver zu verfolgen als ihr Standing im Musikgeschäft. Seit „Mean Girls – Der Girls Club“ hat die US-Amerikanerin keine neuen Hollywood-Gigs gebucht, lediglich für Staffel 3 von „The Sex Lives of College Girls“ wird sie noch 2024 zu HBO Max zurückkehren – hierzulande läuft die Serie bei Prime Video.
In Sachen Musik ist aktuell ebenfalls wenig Neues bekannt. 2023 veröffentlichte Renée Rapp ihr Debütalbum „Snow Angel“, das jedoch zum Release keine allzu starken Chart-Platzierungen verbuchen konnte. Seit ihrer viralen Marketing-Tour dürfte die Sache aber ein wenig anders aussehen, zukünftige Songs und Alben von Renée Rapp haben da deutlich mehr Potenzial. Wir halten euch wie immer auf dem Laufenden!
Top-Filme von Renée Rapp
- The Sex Lives of College Girls (seit 2021)
- Mean Girls – Der Girls Club (2024)
FAQs zu Renée Rapp
Ist Renée Rapp noch am Broadway?
Zu welcher Musikrichtung gehört Renée Rapp?
Ist Renée Rapp ein Nepo-Baby?
Filme (Auswahl)
Serien (Auswahl)
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