Die Handlung von WandaVision

Wanda Maximoff und Vision – zwei Wesen mit Superkräften, die ein idyllisches Vorstadtleben führen – vermuten, dass nicht alles so ist, wie es scheint.


Kritik zu WandaVision

Das Marvel Cinematic Universe dehnt sich weiter aus: Mit „WandaVision“ landet nun auch die erste MCU-Serie im exklusiven Angebot von Disney+ und verleiht den beiden Avengers-Helden Scarlet Witch und Vision über einen eigenen, abgeschlossenen Arc mehr Tiefe. Das sonderbar verliebte Paar findet sich nach den Ereignissen um Thanos, die Umkehr des Infinity-Knalls und den Tod von Tony Stark nun in einer rätselhaften Umgebung wieder, die unwirklicher kaum sein könnte. Wanda und Vision sind Teil einer altmodischen Sitcom, können dem schlicht gestalteten Set nicht entkommen und werden begleitet von sichtbar magischen Effekten und eingespielten Lachern. Dass ausgerechnet diese beiden Helden erwählt wurden, um die neue, erweiterte Phase im Marvel Cinematic Universe anzustoßen, sei Kevin Feige zufolge definitiv kein Zufall: „Wanda und Vision sind zwei unserer mächtigsten und komplexesten Helden - diese Serie ist der ideale Ansatzpunkt, um die MCU-Erzählung zu erweitern.“

Maximal überragend und showstehlend tritt dabei relativ überraschend weder Elizabeth Olsen noch Paul Bettany, sondern tatsächlich Kathryn Hahn als Noisy Neighbor in Aktion. Die extrovertierte, zum Tratsch neigende Nachbarin unserer beiden Avengers-Helden bringt den charmant überdrehten Witz klassischer Sitcoms auf den Punkt, verbirgt dabei jedoch stets auch ein düsteres Geheimnis.

So untypisch „WandaVision“ nämlich im Vergleich zu allen bisherigen Kapiteln des Marvel Cinematic Universe wirkt, so perfekt passt dieses absurde Stück Seriengeschichte eben doch ins MCU-Gesamtbild. Bleibt abzuwarten, wie sich die Miniserie im Laufe ihrer insgesamt neun Episoden noch entwickeln wird - Stand jetzt stecken Wanda und Vision mitten im Morast ihrer ganz eigenen 50s-Sitcom fest!