In ewiger Schuld (2024)
Original-Titel: Fool Me OnceSchon Tradition: Zu Neujahr spendiert uns Netflix mit „In ewiger Schuld“ eine brandneue Adaption einer Story von Harlan Coben.
Regie Richard Armitage
Joe Stern Adeel Akhtar
DS Sami Kierce Michelle Keegan
Maya Stern Dino Fetscher
Marty McGregor Marcus Garvey
Eddie Walker Joanna Lumley
Judith Burkett Hattie Morahan
Caroline Burkett Emmett Scanlan
Shane Tessier Natalie Anderson
Claire Walker Jade Anouka
Nicole Butler
Regie Richard Armitage
Joe Stern Adeel Akhtar
DS Sami Kierce Michelle Keegan
Maya Stern Dino Fetscher
Marty McGregor Marcus Garvey
Eddie Walker Joanna Lumley
Judith Burkett Hattie Morahan
Caroline Burkett Emmett Scanlan
Shane Tessier Natalie Anderson
Claire Walker Jade Anouka
Nicole Butler
Die Handlung von In ewiger Schuld
Der brutale Mord an ihrem Mann Joe (Richard Armitage) hat das Leben der trauernden Maya Stern (Michelle Keegan) aus den Angeln gehoben. Während sie noch versucht, mit dem Tod ihres Mannes klarzukommen, darf aber auch die Sorge um ihre gemeinsame Tochter nicht zu kurz kommen. Als Maya eine Überwachungskamera installiert, um ihre Tochter jederzeit im Auge behalten zu können, ändert sich eines Tages plötzlich alles: Joe steht im Zimmer! In der Zwischenzeit ist der Polizeibeamte Sami Kierce (Adeel Akhtar) mit der Morduntersuchung beschäftigt, hat aber gleichzeitig auch mit seinen ganz eigenen Dämonen zu kämpfen. Währenddessen versuchen Mayas Nichte und Neffe, Abby und Daniel, die Wahrheit über den Mord an ihrer Mutter herauszufinden, der einige Monate zurückliegt. Sind die beiden Fälle womöglich miteinander verbunden?
Kritik zu In ewiger Schuld
Jeder Harlan Coben ist ein guter Harlan Coben. Seit Jahren versorgt uns der von Netflix zum König der Thriller ernannte Autor nun schon mit neuen, spannenden Geschichten, die er in Form von Miniserien exklusiv an das große rote N verkauft. Die Release-Strategie ist fantastisch: Statt komplett auf Cobens Faible für Großbritannien zu bauen, hat Netflix die Coben-Storys schon um den halben Erdball geschickt. Nach Ausflügen nach Spanien („Kein Friede den Toten“), Frankreich („Kein Lebenszeichen“) und Polen („Das Grab im Wald“, „Sie sehen dich“) geht's jetzt aber wieder nach UK.
„In ewiger Schuld“ wird dabei zum bereits dritten Coben-Netflix-Projekt, bei dem Richard Armitage eine der Hauptrollen bekleidet (auch „Ich schweige für dich“ und „Wer einmal lügt“). Ein echter Glücksbringer: Nachdem das polnische „Sie sehen dich“ zuletzt eher fad ausfiel, findet „In ewiger Schuld“ zumindest teilweise wieder zu alter Stärke. Mit Meisterwerken wie „Safe“ kann die Miniserie dann aber doch nicht mithalten.
Trotzdem ist auch „In ewiger Schuld“ wieder stark durchdachte und kurzweilige Crime-Unterhaltung. Die Briten können's eben: Vor allem die Ermittlungsseite der neuen Coben-Story, die von Adeel Akhtar als leitender DI getragen wird, macht einfach extrem viel Spaß und lädt zum Miträtseln ein. Und: Wie immer bei Coben gibt's alle paar Szenen neue Hinweise, die uns in eine völlig andere Richtung lenken. Schön twisty!
Lohnt sich, weil man das neue Jahr kaum besser einläuten kann als mit einem Harlan Coben. Auch wenn die Story nicht ganz so stark und überraschend ist wie einige der Vorgänger, hält auch „In ewiger Schuld“ wieder alle Crime-Fans bei Laune.
