Evil – Dem Bösen auf der Spur (2019)
Original-Titel: EvilWie „Sleepy Hollow“ und „Supernatural“, nur mit deutlich mehr Dämonen. In „Evil“ zücken Mike Colter und Katja Herbers das Kruzifix.
Regie Robert King
Regie Katja Herbers
Kristen Bouchard Mike Colter
David Acosta Aasif Mandvi
Ben Shakir Michael Emerson
Leland Townsend Maddy Crocco
Lexis Bouchard Skylar Gray
Lila Bouchard Dalya Knapp
Laura Bouchard Christine Lahti
Sheryl Luria Brooklyn Shuck
Lynn Bouchard Kurt Fuller
Dr. Kurt Boggs
Regie Robert King
Regie Katja Herbers
Kristen Bouchard Mike Colter
David Acosta Aasif Mandvi
Ben Shakir Michael Emerson
Leland Townsend Maddy Crocco
Lexis Bouchard Skylar Gray
Lila Bouchard Dalya Knapp
Laura Bouchard Christine Lahti
Sheryl Luria Brooklyn Shuck
Lynn Bouchard Kurt Fuller
Dr. Kurt Boggs
Die Handlung von Evil – Dem Bösen auf der Spur
Mit der Rechtspsychologin Dr. Kristin Bouchard (Katja Herbers), dem angehenden Priester David Acosta (Mike Colter) und seinem mürrischen Assistenten Ben Shakir (Aasif Mandvi) hat sich eine muntere Truppe zusammengefunden, die im Auftrag der katholischen Kirche augenscheinlich unerklärliche Phänomene wissenschaftlich widerlegen soll. Ob vermeintliche Wunder, Dämonenangriffe oder Alpträume, wirklich alles wird von ihnen unter die Lupe genommen. Dabei widerlegen die drei immer wieder aufs Neue, was uns Mythen und Sagen bereits seit Urzeiten aufbinden wollen. Doch ist wirklich alles Fiktion?
Inhalt: Staffel 2 von „Evil“
Kristin und ihr Team werden mit dem heiklen Auftrag betreut, zu beurteilen, um Dr. Leland Townsend (Michael Emerson) tatsächlich besessen sein könnte. Sollte sich seine Besessenheit als real herausstellen, müsste David seinen ersten echten Exorzismus durchführen. Später sollen die drei einen Mann untersuchen, der angibt, mit einem Engel in Kontakt getreten zu sein, während die Ermittler im Fall der neunjährigen Mathilda mit einem uralten Jinn-Fluch konfrontiert werden.
Inhalt: Staffel 3 von „Evil“
Davids professionelle Beziehung zu Kristen bekommt einen Knacks, als er der Versuchung nicht mehr widerstehen kann und sich auf romantischer Ebene auf sie einlässt. Während die beiden nun ihr Verhältnis und David seinen Glauben auf den Prüfstand stellen müssen, wird das Team mit der Untersuchung einer rätselhaften Maschine beauftragt, die angeblich das Gewicht der menschlichen Seele nach dem Tod messen kann. Später stolpern Kristen, David und Ben über ein Internet-Meme, das schneller außer Kontrolle gerät, als es der menschlichen Welt lieb sein dürfte...
Inhalt: Staffel 4 von „Evil“
Die letzte Abrechnung steht bevor: Während Kristen, David und Ben erneut mit den ungewöhnlichsten Fällen betraut werden un und sich mit besessenen Schweinen, Hexen und Dämonen aller Art herumschlagen müssen, holt Leland zum letzten großen Schlag aus: Nachdem er heimlich eine der Eizellen von Kristen stehlen konnte, ist ihmzufolge jetzt der leibhaftige Antichrist auf dem Weg auf die Erde – und Kristen ist seine Mutter! Derweil wird David vom Geheimdienst des Vatikans rekrutiert, um sich einer neuen Sektion anzuschließen und weltweit das Böse aufzuspüren. Und Ben wird von einem Dschinn heimgesucht!
Kritik zu Evil – Dem Bösen auf der Spur
Wenn ich mir die Serie „Evil“ von Paramount+ angucke, fallen mir direkt etliche Vergleiche ein – „Akte X“, „Supernatural“, „Sleepy Hollow“, „Fringe“, nur um mal einige davon zu nennen. Dabei ist die Paramount+ Serie von den Machern von „The Good Wife“ und „The Good Fight“ jedoch ein ganz anderes Kaliber. Denn „Evil“ verinnerlicht die übernatürlichen Aspekte, die wir beispielsweise aus Filmen wie „Rosemaries Baby“, „Der Exorzist“ oder „Paranormal Activity“ kennen, hüllt diese in einen Krimi-Schleier und garniert das Ganze dann auch noch mit teilweise absurdem Humor. Das ist manchmal ein wenig grenzwertig, schadet „Evil“ aber nicht merklich, sondern verpasst der Serie einen ganz eigenen Touch.
Und das liegt daran, dass der Cast einfach unheimlich genial ist. Das fängt bei den drei Hauptdarstellern Katja Herbers („Westworld“), Mike Colter („Plane“) und Aasif Mandvi („Human Capital“) an und findet seine perfekte Vollendung in der wahnsinnig witzigen Andrea Martin („Great News“) sowie Michael Emerson („Person of Interest“), der für die Rolle des perfiden Fieslings mit dämonischer Kehrseite einfach wie geschaffen ist.
Es braucht also gar nicht viel mehr – obwohl die dämonischen Kreaturen auch nicht schlecht sind, die könnten genauso gut auch aus Guillermo del Toros Oberstübchen kommen, so grotesk wie die aussehen. Lohnt sich auch in der finalen Staffel 4. Die Serie hat zwar in all den Jahren so ihre Höhen und Tiefen durchlebt, besonders dann, wenn sie mit den gängigsten Horrorkonventionen spielt und dafür absurden Humor nutzt, bockt „Evil“ aber unheimlich. Dabei hat es die Serie immer wieder geschafft, kreativ die Kurve zu kriegen und den Zuschauer mit einem unwohlen Gefühl zurückzulassen.