
Quelle: tMDB.
Dollface (2019)
Original-Titel: DollfaceEine Serie von Frauen für Frauen: Das feministische Powerhouse „Dollface“ mit „2 Broke Girls“-Röhre Kat Dennings startet auch bei Disney+.
Die Handlung von Dollface
Für Jules (Kat Dennings) bringt das unglückliche Ende ihrer Langzeitbeziehung ein böses Erwachen: Sie hatte für ihre Partnerschaft alle Freundinnen vernachlässigt. Nun muss sie sich langsam wieder in die – metaphorische – Schwesternschaft der Frauen vortasten und die Beziehungen zu den Frauen aufbauen, die sie so lange vernachlässigt hatte.
Kritik zu Dollface
Sitcom mal anders: In „Dollface“ werden weniger Klischees
bedient, um Lacher zu generieren, denn aktuelle Themen mit sarkastischem
Biss zerkaut und sozialkritisch wieder ausgespuckt. Die von Margot Robbie
produzierte Serie gibt wenig bis gar nichts auf Genrekonventionen,
steht durchweg ihre Frau und kommt neben all dem Humor in erster Linie
als feministischer Kommentar daher. Zwischen den Zeilen
ist „Dollface“ dennoch eine lupenreine Mädelsserie, die sich stärkend
hinter ihre Zuschauerinnen stellt und sich ihres Charakters durchaus
bewusst ist. So wirkt auch die Wahl der Darstellerinnen kaum zufällig,
sondern strategisch geplant: Neben „2 Broke Girls“-Star Kat Dennings, die eigentlich immer schon für ihre bissige Art bekannt ist, treten vor allem Brenda Song („Scandal“, „New Girl“) und Shay Mitchell („Pretty Little Liars“, „You - Du wirst mich lieben“) durchweg aufs Gas. Gags auf Metaebene, gefällt!
Gar nicht mal so heimlicher Star der Serie ist jedoch Esther Povitsky,
die als Jules' verrückte Kollegin und Mitbewohnerin Izzy für Chaos am
laufenden Band sorgt. So ist „Dollface“ eine Sitcom, die sich nicht nur
über die Lacher definiert, sondern vor allem aktuelle, sozialkritische
Themen beleuchten will. Jeder hat schon mal eine Freundschaft vergessen,
als Liebe im Spiel war. Umso schwieriger ist es dann, die Freunde von
damals zurückzugewinnen und Vergangenes aufzuarbeiten.
Lohnt sich, weil...
... „Dollface“ zwei recht unterschiedliche Fangruppen vereint, um uns als sozialkritisch erwachsene „Apartment 23“-Nachfolgerin gehörig vor den Kopf zu stoßen. Staffel 2 könnte jetzt langsam mal kommen!
