Die Handlung von Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht

Lange Zeit vor den Abenteuern von Bilbo und Frodo Beutlin, der Reise der Gefährten und dem alles entscheidenden Krieg zwischen den Menschen und den Orks aus Mordor stand die Welt schon einmal am Abgrund. Im sagenumwobenen Zweiten Zeitalter Mittelerdes erstrahlten die verschiedenen Königreiche der Elben, der Menschen und der Zwerge in goldenem Glanz. Doch wo Frieden ist, kann das Böse nicht mehr weit sein.

Während sich die Bewohner Mittelerdes in Sicherheit wähnen, droht eine neue, nie dagewesene Finsternis, die Welt ins Verderben zu stürzen. Viele Jahrtausende bevor unsere Helden aus Bruchtal losziehen würden, um den Einen Ring im Schicksalsberg zu vernichten und Mittelerde zu retten, erlebte das Zweite Zeitalter den Aufstieg des dunklen Lords Sauron, die Vernichtung des legendären Inselkönigreichs Númenor, das letzte Bündnis der Elben und der Menschen – und das Schmieden der Ringe der Macht!


Kritik zu Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht

Fantasy-Fans bekommen von den Streaming-Diensten derzeit reichlich Stoff zum Suchten geboten. Erst haut WOW die Prequel-Serie zu „Game of Thrones“ heraus und jetzt kommt Prime Video ebenfalls mit einer Prequel-Serie zu „Der Herr der Ringe“ um die Ecke. Ich sehe es schon kommen, das Tageslicht wird mir in den nächsten Wochen ein Fremdwort sein. Doch nun zurück zur Serie von Prime Video.

Das gute Stück trägt den Titel „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ und spielt etliche Jahrhunderte vor den Ereignissen in „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“. Folglich gibt es kaum Charaktere, die wir schon aus den beiden Erfolgstrilogien kennen. Mit Galadriel, Elrond, Isildur und Elendir beispielsweise gibt es aber wenigstens ein paar Bezugspunkte, die für die Serie durchaus von Vorteil sind. Nötig hat „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ es aber nicht. Die Erzählungen liegen nämlich so viele Jahre zurück, dass das Werk, welches übrigens unter anderem von „Jurassic World: Das gefallene Königreich“-Schöpfer J.A. Bayona inszeniert wurde und mit einem stimmigen Score von Bear McCreary aufwartet, ganz gut für sich allein stehen kann. Doch das größte Lob gebührt definitiv den Schauspielern Markella Kavenagh, Morfydd Clark, Robert Aramayo, Ismael Cruz Córdova und den vielen anderen talentierten Darstellern, die ihren Charakteren das gewisse Etwas verleihen.

Das einzige Manko in „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ ist der langsame Start des Ganzen, was im Anbetracht der zahlreichen Figuren, die auftauchen und zumindest eine kurze Einleitung verdienen, aber nicht verwunderlich ist. Wir freuen uns jedenfalls schon riesig darauf, zu sehen, wie sich die Dynamik zwischen Galadriel, Elrond und dem Fremden weiterentwickelt. Schauen gespannt zu, wenn Arondir und Bronwyn ihre verbotene Liebe ausleben, und natürlich werfen wir einen ganz genauen Blick auf die Halblinge.

Lohnt sich, weil schon der Auftakt epische High Fantasy Kost mit Tiefgang und Komplexität verspricht. Da kommt Großes auf uns zu!


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Staffel 1, 2022, 8 Folgen

Staffel 1 von Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht erstausgestrahlt am 01.09.2022

Bekannte und neue Charaktere müssen sich dem Wiedererstarken des Bösen in Mittelerde stellen. Von den dunkelsten Tiefen des Nebelgebirges bis zu den majestätischen Wäldern von Lindon, vom Inselkönigreich Númenor bis zu den entlegensten Winkeln der Landkarte werden diese Reiche und Charaktere ein Vermächtnis schaffen, das die Zukunft von Mittelerde prägen ... mehr