Die Handlung von Brassic

Vinnie O'Neil und seine Freunde sind kleinkriminelle Versager durch und durch. Während die Jungs heimlich Gras anbauen und sich mit diversen anderen Deals unter der Hand gerade gut genug durchs Leben hangeln, steht für Vinnies besten Kumpel Dylan plötzlich jedoch alles auf dem Spiel. Seine Freundin Erin will dringend aus der piefigen, kriminellen Heimat wegziehen, um sich und ihrem Kind ein besseres Leben zu ermöglichen. Muss sich Dylan letztlich gar gegen seinen Kindheitsfreund entscheiden und sein früheres Leben hinter sich lassen? Unterdessen kämpft auch Vinnie mit diversen Zukunftssorgen - und seiner bipolaren Störung...


Kritik zu Brassic

Abgefuckt als Stilmittel: Dass Joseph Gilgun kein Kind von Traurigkeit ist, dürfte inzwischen allseits bekannt sein. Der gebürtige Lancashire-Boy weiß eben ganz genau, wie er seinen Cockney-Charme am besten auf die Leinwand zaubern kann. Nach „This Is England“, „Misfits“ und zuletzt „Preacher“ ist Gilgun nun mit einer ersten eigenen Produktion am Start. „Brassic“, Cockney Rhyme-Stellvertreter für mangelnde Penunsen, zieht dieses absolut einmalige Individuum nun zurück zu seinen Wurzeln. Wer Heist-Streifen und Guy Ritchie mag, ist hier an der exakt richtigen Adresse. In „Brassic“ vereint der Brite als Showrunner, Drehbuchautor und Hauptdarsteller typisch schnodderigen Humor, britische Attitüde und Gangsterpossen der untersten Schublade - genau so und nicht anders wollen wir Joe sehen!

Neben ihm und der wahnwitzigen Story begeistert der Cast mit diversen weiteren Minussternchen der britischen TV-Landschaft. Während Damien Molony („Crashing“) fast schon typisch als einigermaßen vernunftbegabter Gegenpol zur restlichen Crew dabei ist, lässt sich sogar Dominic West („The Wire“) mal wieder auf der Serienbühne blicken. Absolut lässig und sagenhaft schräg - Staffel 2 ist bereits unterwegs!