James Gunn bastelt fleißig weiter an seinem DC-Universum: Mit „Clayface“ bekommt Batmans wohl schlammigster Gegenspieler endlich seinen großen Leinwandmoment – und das Publikum darf sich auf frischen Wind freuen. Tom Rhys Harries, bekannt aus dem stylischen Gangster-Streifen „The Gentlemen“ und dem Actionfilm „Kandahar“ mit Gerard Butler, übernimmt die Hauptrolle als Superschurke. Wer jetzt fragt: „Tom wer?“, dem sei gesagt, dass Harries bereits bei Netflix mit der Thriller-Serie „White Lines“ für ordentlich Aufsehen sorgte. Und nun schlägt der smarte Waliser sein Zelt direkt im DC-Universum auf.
Der Weg dahin war allerdings alles andere als easy: Die Casting-Bosse mussten sich durch eine lange Reihe talentierter Jungstars kämpfen. Schließlich wollten auch „28 Weeks Later“-Star Jack O’Connell, „1917“-Frontmann George MacKay sowie Tom Blyth („Tribute von Panem: The Ballad of Songbirds & Snakes“), unbedingt in den Lehm-Anzug schlüpfen. Aber Harries ließ die Konkurrenz kalt aussehen und sicherte sich die heiß begehrte Rolle.
Clayface selbst gehört zu den Oldies unter den Batman-Bösewichten: Schon 1940 tauchte der Schurke erstmals in den Comics auf, damals noch als frustrierter Schauspieler Basil Karlo. Weil seine Karriere den Bach runterging, nahm er kurzerhand seine Horrorfilmrolle als Lehmmonster mit ins echte Leben – und mutierte zum Superschurken. Bis heute gab es viele unterschiedliche Versionen der Figur. Jetzt schafft es das wandelnde Lehmchaos endlich auf die große Kinoleinwand.
Noch sind kaum Details über die Story bekannt, aber zumindest das kreative Team klingt vielversprechend: Die Regie übernimmt Horror-Spezialist James Watkins („Speak No Evil“), und den ersten Drehbuchentwurf schrieb kein Geringerer als „Doctor Sleeps Erwachen“-Mastermind Mike Flanagan. „Clayface“ startet am 10. September 2026 in den deutschen Kinos.