Tja, das war’s dann wohl – und das schneller als gedacht! Kaum war das langersehnte „Suits“-Spin-off „Suits LA“ in Deutschland gestartet, kam auch schon der Serienhammer: Abgesetzt nach nur einer Staffel. Die Jury ist sich einig – kein Einspruch, kein Wiedersehen mit Ted Black (Stephen Amell) und seiner Kanzlei-Crew. Dabei klang alles nach einem Comeback-Traum für Fans: „Suits“, einst König unter den Anwaltsdramen, kehrte 2024 nach fünf Jahren Funkstille mit großem Tamtam zurück. Neue Stadt, neue Figuren, alter Charme – zumindest auf dem Papier. Die Freude war riesig, alsGabriel Macht alias Harvey Specter höchstpersönlich für einen Gastauftritt angekündigt wurde. Die Erwartungen waren hoch. Das Ergebnis? Naja… eher so mittel.
Die Zuschauerzahlen von „Suits LA“ konnten schlicht nicht überzeugen. NBC zog kurzerhand den Stecker – wohl auch, weil der Funke einfach nicht übersprang. Obwohl Ted Black als charismatischer Ex-Bundesstaatsanwalt mit großen Fällen und noch größeren Komplikationen in der Glitzerstadt Los Angeles zu tun hatte, reichte das offenbar nicht für Staffel zwei. Dabei hatte die Serie durchaus Potenzial: Neben Amell standen auch Lex Scott Davis, Josh McDermitt, Troy Winbush und Maggie Grace auf der Besetzungsliste – und natürlich Harvey Specter himself! Doch all das reichte nicht, um die Jury der Streamingwelt zu begeistern.
Hierzulande flimmerte „Suits LA“ bei MagentaTV über die Bildschirme – und wer jetzt enttäuscht seufzt, sollte trotzdem mal reinschauen. Die Serie mag zwar frühzeitig das Handtuch werfen, aber immerhin gibt’s zehn Folgen voller juristischem Zoff und Hollywood-Glanz. Für eingefleischte Fans vielleicht kein großes Happy End, aber immerhin ein kleines Wiedersehen mit vertrauten Vibes. Und wer weiß – vielleicht wird dieser Fall irgendwann neu verhandelt. Bis dahin: Case closed.
