Star Wars Bad Batch
22.02.2024, von Frank Keilacker

„Star Wars: The Bad Batch“: Ist die dritte Staffel ein guter Abschluss?

Viele Kritiken bescheinigen „Star Wars: The Bad Batch“, das es sich bei der dritten um die beste Staffel handelt. Dennoch haben sie auch einige Schwachpunkte entdeckt.

Selbst wenn es sich um Star Wars handelt, zieht die dritte Staffel einer Animationsserie nicht unbedingt viele Kritiker an - zumal selbst diese weiterhin auf das große Finale warten müssen. Die ersten acht (von insgesamt 15) neuen Episoden von „Star Wars: The Bad Batch“ haben es einigen von ihnen dennoch erlaubt, sich selbst ein Bild zu machen.

Laut „MovieWeb“ beleuchten die Episoden die Individualität der Klone, die dunklen Experimente des Imperiums und die emotionale Bindung zwischen Omega und Crosshair. Dabei hielten sie die Balance zwischen Action, Spannung und Charakterentwicklung. Der reifere Ton trage zusätzlich dazu bei, dass „Star Wars: The Bad Batch“ zu den besten Star Wars-Serien zählt. Durch die geschickt gestreuten Brotkrumen könnten die Fans oft entdecken, wie die Entwicklungen mit der gesamten Star Wars-Historie zusammenhängen, während die Charaktere selbst logischerweise noch nicht alle Puzzleteile zur Verfügung haben.

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Für IGN beginnt die Staffel aufgrund des vermittelten Wissens und der Charakterentwicklung stark, zieht sich dann aber etwas in die Länge. Die Episoden würden sich stark auf Omegas Gefangenschaft, Crosshairs Erlösung und die Grausamkeit des Imperiums konzentrieren, was nicht immer spannend genug sei. Allerdings erfahre man wichtige Details über Star Wars-Ereignisse wie die Order 66 oder Palpatines Rückkehr. Trotz kleiner Schwächen bleibe die Serie ein Muss für Star Wars-Fans.

Der Kritiker von „Inverse“ sieht in den gesehenen Folgen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Nostalgie und eigenständigen Abenteuern, wobei der Fokus auf den Mitgliedern der bunt zusammengewürfelten Familie liege und gleichzeitig nahtlose Bezüge zur großen Star Wars-Geschichte hergestellt würden. „Star Wars: The Bad Batch“ könnte zwar den Abschluss einer 15-jährigen Saga darstellen, die einst mit „Star Wars: The Clone Wars“ begann. Dennoch nutzte es die zur Verfügung stehende Zeit nicht, um in Erinnerungen zu schwelgen, sondern um neue Höhepunkte zu schaffen.

Laut „Collider“ hat „Star Wars: The Bad Batch“ nun endlich die Reife erreicht, die einer Serie dieses Formats würdig ist. Omega sei dadurch beispielsweise ein überzeugenderer Hauptcharakter geworden. Allerdings würden die bleibenden Fragen zu Palpatines Klonpläne die Storys rund um die Hauptfiguren belasten. Zudem hätte die Staffel davon profitiert, wenn ihre Vorgänger genauso straff erzählt worden wären und nicht in ihrer Tonalität geschwankt hätten.

Fast allen Kritikern ist gemein, dass sie sich auf die zweite Hälfte der Staffel freuen, von der sie sich noch mehr Action und Enthüllungen erhoffen – die mit Sicherheit kommen werden.

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