Rebel Moon 2
17.04.2024, von Frank Keilacker

„Rebel Moon“-Director's Cuts: Alternatives Universum mit Übermaß an Gewalt?

Selbst wer bisher vor „Rebel Moon“ zurückschreckte, sollte seinen Director's Cuts noch eine Chance geben. Derzeit deutet schließlich alles darauf hin, dass sie sich in Tonalität, Handlung und sogar den Dialogen deutlich vom bisher Gesehenen unterscheiden.

Bereits vor der Veröffentlichung von Teil 1 war bekannt, dass die Sci-Fi-Actionfilme „Rebel Moon – Teil 1: Kind des Feuers“ und Rebel Moon – Teil 2: Die Narbenmacherinnachträglich deutlich längere und wesentlich härtere Director's Cuts erhalten. Diese unterscheiden sich nach Aussage verschiedener Beteiligter sogar noch stärker vom „Original“ als bisher angenommen.

Expliziter Alien-Sex

So bestätigte Regisseur Zack Snyder bereits gegenüber dem britischen „Express“, dass „Rebel Moon – Teil 1: Kind des Feuers“ eine komplett neue Eröffnungssequenz erhalten wird, die sich ausführlich mit dem Gegenspieler Admiral Noble (Ed Skrein) beschäftigt. Wie Skrein persönlich gegenüber „Total Film“ ergänzte, handelt es sich dabei um die ersten elf Seiten des ursprünglich 179 Seiten umfassenden Drehbuchs, die aufgrund ihrer Horrorkomponente niemals in einer nicht rein für Erwachsene freigegebenen Fassung hätten gezeigt werden können. Außerdem soll sich die rund eine Stunde längere Version auch die Zeit nehmen, Noble tatsächlich beim Sex mit einem außerirdischen Wesen zu beobachten. Skrein hofft derzeit noch, dass er damit nicht zu sehr zum Meme wird.

Der Darsteller des Greifenreiters Tarak, Staz Nair, beschreibt den Director's Cut als viel düsterer, schmutziger und realistischer. Er würde deutlicher zeigen, wie schrecklich Menschen in einer dystopischen Zukunft agieren, in der sie für ihre Taten nicht mehr wirklich zur Rechenschaft gezogen werden.

Absichtlich übertrieben

Für Snyder verändern und erweitern seine Director's Cuts die ursprünglichen Filme nicht nur. Sie erlaubten im Prinzip den Blick in eine Art alternatives Universum. Was er damit meint, machte er im Interview mit „Unilad“ deutlich. Während der Dreharbeiten seien die Schauspieler dabei gefilmt worden, wie sie ganz unterschiedliche Dialoge sprechen - die einen für die Standardversion, die anderen für die Director's Cuts.

„Der Ton des Films ändert sich enorm, weil er übertriebener ist, absichtlich übertrieben Sex und Gewalt“, wird Snyder zitiert. „Das beeinflusst den Film, weil er mehr zu einer, ich will nicht sagen, Parodie wird, aber er ist sich seiner selbst bewusster, weil die Gewalt so verrückt ist, dass man denkt: Oh, das ist etwas, das in einem Science-Fiction-Film in diesem Ausmaß nicht vorkommen sollte.“

Bislang gibt es noch kein Veröffentlichungsdatum für den insgesamt sechs Stunden Director's Cut von „Rebel Moon – Teil 1: Kind des Feuers“ und „Rebel Moon – Teil 2: Die Narbenmacherin“. Gegenüber „Forbes“ rechnete Zack Snyder allerdings damit, dass es im August so weit sein dürfte. Am 19. April startet erst einmal die Standardfassung von „Rebel Moon – Teil 2: Die Narbenmacherin“.

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