„Primetime“ erzählt die wahre Geschichte hinter einer der umstrittensten TV-Produktionen der 2000er-Jahre: Im Mittelpunkt steht der Journalist Chris Hansen (gespielt von Robert Pattinson), der mit der Reality-Sendung „To Catch a Predator“ landesweite Bekanntheit erlangt. Mithilfe von Lockvögeln werden mutmaßliche Sexualstraftäter in Fallen gelockt und anschließend vor laufenden Kameras zur Rede gestellt. Was zunächst als kompromissloser Einsatz für Gerechtigkeit beginnt, entwickelt sich jedoch zunehmend zu einer von Einschaltquoten und Ehrgeiz getriebenen Obsession...
Gemeinsam mit seiner Produzentin Andie (Merritt Wever) und dem jungen Schauspieler Dan (Skyler Gisondo) treibt Hansen die Grenzen des Formats immer weiter auf die Spitze. Auf der Jagd nach dem spektakulärsten Fall verschlägt es das Team schließlich nach Texas, wo die Ereignisse eine dramatische Wendung nehmen. Gleichzeitig wird Hansen immer stärker von düsteren Visionen und seinem eigenen Ehrgeiz verfolgt – bis die Grenze zwischen Anspruch und Besessenheit endgültig verschwimmt.
Inspiriert von den tatsächlichen Geschehnissen rund um den Skandal von „To Catch a Predator“ aus dem Jahr 2006 beleuchtet „Primetime“ die Verantwortung der Medien und die Frage, wie weit Fernsehunterhaltung im Namen der Gerechtigkeit gehen darf. Robert Pattinson überzeugt in einer seiner intensivsten Rollen als Mann, dessen Kampf gegen das Verbrechen zunehmend von Machtstreben und Kontrollverlust überschattet wird. Zum Ensemble gehören außerdem Anna Faris, Merritt Wever, Skyler Gisondo und Bokeem Woodbine. Regie führte Lance Oppenheim, produziert wurde der Film vom renommierten Studio A24.
Seine Weltpremiere feiert „Primetime“ im Wettbewerb der 83. Internationalen Filmfestspiele von Venedig.
Am 24. September geht's dann ins deutsche Kino.