20 Jahre sind vergangen, seit Franka Potente in „Creep“ durch Londons finstere U-Bahn-Schächte stolperte – und jetzt kehrt der Alptraum zurück. Regisseur Christopher Smith, der schon das Original von 2004 inszenierte, bringt den kultigen U-Bahn-Horror als Reboot zurück auf die Leinwand. Passenderweise heißt das Ganze jetzt schlicht „The Creep“ – klingt zwar harmlos, aber Spoiler: ist es nicht.
Damals landete Potentes Figur Kate nach einer Party schlafend auf einer U-Bahn-Bank und wachte in der stillgelegten Station auf – eingesperrt, ohne Empfang und mit einem unheimlichen Stalker im Nacken. Doch bevor man „Creep“ vorschnell als typischen Slasher abstempelt, holte der Film zum finsteren Twist aus: Der wahre Albtraum kam erst danach, als sich ein gruseliger Kellerbewohner mit Mordlust blicken ließ.
Jetzt aber zu „The Creep“: Der neue Film wird im Herbst 2025 in Großbritannien gedreht und feiert auf dem Filmmarkt in Cannes seine Verkaufsrunde. Diesmal steht Jasmine Jobson („Top Boy“) im Zentrum des Grauens. Sie spielt eine abgebrannte Künstlerin, die eigentlich mit der Vergangenheit abgeschlossen hatte – doch dann zwingen dunkle Umstände sie zurück in ihr altes Leben als Dealerin. Leider führt ihr Weg ausgerechnet in die labyrinthischen Tunnel Londons, wo nicht nur Drogendeals schieflaufen, sondern auch etwas sehr viel Unheimlicheres auf Beute wartet. Mit dabei sind außerdem Andy Nyman („Wicked“) und – Überraschung! – Rapper Aitch, der hier sein Schauspieldebüt gibt. Er verkörpert einen Drill-Rapper mit ziemlich gutem Überlebensinstinkt. Ob das gegen U-Bahn-Monster reicht? Wir werden sehen.
Noch gibt’s kein Startdatum für den Reboot, aber eines ist sicher: „The Creep“ will nicht einfach nur Nostalgie triggern, sondern den Horror richtig modern aufdrehen. Zwischen düsterem London-Flair, Urban Survival und ordentlich Nervenkitzel scheint der neue Streifen genau das zu bieten, was Fans des Originals schlaflose Nächte bereitet hat – plus ein paar frische Schocks obendrauf.
