Die Jagd beginnt diesmal auf Papier: Marvel Comics hat offiziell angekündigt, ein Comic-Prequel zu „Predator: Badlands“ zu veröffentlichen – und das schon kurz bevor der neue Film im Herbst in die Kinos kommt. Der Band trägt den schlichten Titel „Predator: Badlands #1“ und erscheint im November, geschrieben von Ethan Sacks („Star Wars: Bounty Hunters“) und gezeichnet von Elvin Ching. Inhaltlich dreht sich alles um einen jungen Yautja-Krieger, dessen Vater ihn losschickt, ein Stück Technologie aus einem alten, abgestürzten Raumschiff zu bergen. Klingt nach Routine – bis eine uralte, tödliche Bedrohung auf den Plan tritt. Wer die Predator kennt, weiß: Solche Missionen enden selten ohne ordentlich Blutvergießen.
Für Sacks ist das Projekt ein echter Fantraum: „Für einen Autor, der als lebenslanger Fan des Predator-Franchise aufgewachsen ist, gibt es nichts Größeres als die Chance, mit den Yautja auf die Jagd zu gehen.“ Regisseur Dan Trachtenberg, der auch schon „Prey“ (2022) und den Animations-Anthologiefilm „Predator: Killer of Killers“ verantwortete, lobte das Projekt ebenfalls: „Badlands ist der erste Predator-Film, der so stark von den Comics inspiriert ist.“ Im Zentrum von Film und Comic steht Dek, ein junger Yautja, der von seinem eigenen Volk als Schwächling abgestempelt wird. Gespielt wird er im Film von Dimitrius Schuster-Koloamatangi. An seiner Seite: Elle Fanning als Weyland-Yutani-Synth Thia – ein Android, der kaum weiter von einem Predator entfernt sein könnte. Doch wie der Comic andeutet, entwickeln die beiden eine überraschende Verbindung, die das Franchise um eine ganz neue Dynamik erweitert.
Dass Marvel ein Prequel vorlegt, ist clever: Fans können so schon in die neue Mythologie eintauchen, bevor der Kinofilm startet. Also: Wer wissen will, was Dek schon erlebt hat, bevor er im Kino die Klingen wetzt, sollte im November beim Comic-Shop vorbeischauen. Danach geht’s direkt weiter: Am 6. November 2025 startet „Predator: Badlands“ in den deutschen Kinos. Die Jagd ist eröffnet.
