In den letzten Wochen hat uns Prime Video regelmäßig positiv geschockt, während Stück für Stück der Cast der geplanten Live-Action-Adaption von „God of War“ verkündet wurde. Fast jeder Name wurde da unter tosendem Internetapplaus begraben, vor allem Ryan Hurst als Kratos und Jungstar Callum Vinson als Atreus fanden direkt enormen Anklang bei den Fans des Videospielfranchises. Jetzt bekam die „God of War“-Serie jedoch einen kleinen Dämpfer.
Ausgerechnet zum Produktionsstart trat die Fanbase einen mittelschweren Shitstorm los. Der Grund: ein erstes Szenenbild.
Auf dem ersten Setfoto zu „God of War“ zeigen sich Ryan Hurst und Callum Vinson erstmals in voller Montur als Kratos und Atreus. Während Vinsons Atreus durch die Bank Zuspruch erhielt, wurde Hursts Kratos zum Meme degradiert. Auch wenn das Internet hier wie so oft vorschnell urteilt, liegen die Gründe für den Anti-Hype auf der Hand: Kratos ist in den Games ein muskelbepacktes Monstrum.
Selbst in den späteren PS4- und PS5-Games „God of War“ und „God of War: Ragnarök“, die bekanntlich als Vorlage für die Serie dienen, hat der alternde Kratos noch eine beeindruckende Physik. Ryan Hurst macht auf dem ersten Szenenbild aber eher einen gemütlichen Eindruck – vorsichtig formuliert. Insgesamt wurde auch das Kostüm von den Fans kritisiert. So wirke der Bart seltsam angeklebt – auch wenn Ryan Hursts Gesichtsbehaarung definitiv echt ist – während Kostüm und Bemalung eher Photoshop- oder KI-Vibes vermitteln würden. Autsch. Letztlich sind es auch die kleinen Details: Die Haltung, die Ryan Hurst hier eingenommen hat, wäre einem Gott wie Kratos nicht im Traum eingefallen. Kleinigkeit für viele, wichtig für die meisten anderen.
Bleibt abzuwarten, wie der Look im fertigen Produkt wirkt. In der Zwischenzeit hat Prime Video noch fix Oberschurke Baldur mit Ed Skrein besetzt. Ebenfalls eine erstklassige Wahl für die Rolle. „God of War“ kann doch also nur gut werden – oder?
