Ping-Pong, aber bitte mit Stil: A24 hat den ersten Trailer zu „Marty Supreme“ veröffentlicht – und darin verwandelt Timothée Chalamet den kleinen weißen Ball in großes Kino. Regie führt Josh Safdie, der nach „Der schwarze Diamant“ erstmals ohne Bruder Benny einen Spielfilm inszeniert. Herausgekommen ist ein schillerndes Sportdrama mit Starpower, das schon jetzt für Aufsehen sorgt.
Im Zentrum steht Chalamet als Marty Mauser, ein junger Außenseiter, der davon träumt, Tischtennis-Legende zu werden. Niemand traut ihm das zu, doch Marty setzt alles auf eine Karte. Der Trailer zeigt ihn mit markantem Schnurrbart, wild entschlossen, sich durchzubeißen – egal ob im Training, im Turnier oder im Kampf um Anerkennung. Dramatische Spiele, schnelle Ballwechsel und intensive Close-ups machen klar: Tischtennis kann so spannend wirken wie ein Boxkampf.
An Chalamets Seite tummelt sich ein hochkarätiges Ensemble: Gwyneth Paltrow, Odessa A’zion, Fran Drescher, Abel Ferrara, Kevin O’Leary, Penn Jillette und Sandra Bernhard. Die Handlung von „Marty Supreme“ ist Gerüchten zufolge stark inspiriert vom Leben des echten Ping-Pong-Exzentrikers Marty Reisman – einer Legende, die genauso sehr für ihre Technik wie für ihren extravaganten Lebensstil gefeiert wurde.
Mit einem Budget von satten 70 Millionen US-Dollar ist „Marty Supreme“ der bislang teuerste A24-Film überhaupt. Damit übertrifft er sogar den bisherigen Spitzenreiter „Civil War“ von Alex Garland . Warum ein Sportdrama über Tischtennis solch ein Preisschild trägt? Offiziell schweigt man dazu, doch die Kombination aus namhaftem Cast und Chalamets Superstar-Gage dürfte einiges erklären. Action-Explosionen gibt es im Trailer jedenfalls nicht – dafür jede Menge Charisma, Schweißperlen und cineastische Inszenierung.
Chalamet selbst ist längst ein sicherer Publikumsmagnet. Schon zweimal wurde er für den Oscar nominiert – beide Male reichte es allerdings nicht für den Gewinn. Mit „Marty Supreme“ könnte nun ein weiterer Versuch folgen. Ob das Publikum tatsächlich für Tischtennis in die Kinos strömt, bleibt abzuwarten – aber wenn jemand Ping-Pong ins Rampenlicht rücken kann, dann wohl Timothée Chalamet.
„Marty Supreme“ startet am 26. Februar 2026 in den deutschen Kinos.