Es scheint ein wachsender Trend im Superhelden-Genre zu sein, das sich Projekte ebenso sehr auf die Bösewichte konzentrieren wie auf die Helden. Zumindest scheinen das aktuelle Filme und Serien wie „The Penguin“, „Agatha All Along“, „Joker: Folie à Deux“ und „Venom: The Last Dance“ zu belegen. Berichten zufolge sollen nun auch die Schurken Bane und Deathstroke einen gemeinsamen Film bekommen. Im Mai ließ DC Studios-CEO James Gunn auf Instagram durch einen Post bereits anklingen, dass er Pläne für Deathstroke im DCU hat. Als er von einem Fan gefragt wurde, ob er etwas für den Charakter plane, antwortete er mit einem zwinkernden Emoji, was natürlich Raum für Spekulationen über mögliche Projekte ließ.
Bane und Deathstroke sind schon in früheren DC-Adaptionen aufgetreten. Bane wurde in der 1997er Comicverfilmung „Batman & Robin“ vom Profi-Wrestler Robert Swenson verkörpert. Für Christopher Nolans „The Dark Knight Rises“ schlüpfte „Venom“-Star Tom Hardy in die Rolle des maskierten Königs der Unterwelt. Zuletzt tauchte Bane in der Batman Prequel-Serie „Gotham“ auf, gespielt von Shane West. Der mit Superkräften ausgestattete Söldner Deathstroke, auch bekannt als Slade Wilson, war der Hauptantagonist in der Serie „Titans“ und wurde dort von Esai Morales porträtiert. In der CW-Serie „Arrow“ wurde Deathstroke von Manu Bennett dargestellt. Zudem tauchte er in einer Post-Credits-Szene von „Justice League“ auf, in der Joe Manganiello ihn verkörperte.
Noch steckt das Projekt in den Kinderschuhen und weder Besetzung noch Regisseur stehen fest. Außerdem haben James Gunn und Peter Safran klargestellt, dass sie einem Projekt erst grünes Licht geben, wenn sie mit einem vollständigen Drehbuch zufrieden sind. Um dieses soll sich nun wohl Matthew Orton („Captain America: Brave New World“) kümmern.