Fortsetzung des Millionenerfolgs "Keinohrhasen" von und mit Til Schweiger.

Kinostart: 03.12.2009

Til Schweiger

Til Schweiger
als Ludo Dekker

Nora Tschirner

Nora Tschirner
als Anna

Matthias Schweighöfer

Matthias Schweighöfer
als Moritz

Emma Schweiger
als Cheyenne-Blue

Ken Duken
als Ralf

Edita Malovcic
als Marie

Pegah Ferydoni
als Lana

Uwe Ochsenknecht
als Dr. Eisenberger

Heiner Lauterbach
als Herb

Thomas Heinze
als Sch

Marc Hosemann
als Arzt Klinik

Idil Üner
als Orientalin

Jasmin Gerat
als Caro

Karoline Schuch
als Lena

Denis Moschitto
als Taxifahrer

Tom Beck
als Postbote

Yvonne Catterfeld
als Yvonne Catterfeld

Wladimir Klitschko
als Wladimir Klitschko

Sönke Möhring
als Asi 1

Paul van Dyk
als DJ

Annika Blendl
als Barm

Annika Ernst
als Judith

Mars Saibert
als Asi 2

Marysol Fernandez
als Sch

Andreas Guenther
als Typ (Marie)

Torsten Künstler
als Zottel

Mirko Lang
als Mann vom Nebentisch

Sami Loris
als Kellner Bar

Elyas M'Barek
als Bernd

Johannes B. Kerner
als Johannes B. Kerner

Zarah Jane McKenzie
als Verk

Margarita Ruhl
als Sch

Lilli Schweiger
als Sacha

Joern Martens
als JJ

Luna Schweiger
als Junge Anna

Nika Altenstadt
als Frau vom Nebentisch

Allegra Osmani
als Allegra

Valentin Schweiger
als Junger Ludo

Jahmar Walker
als Jahmar

Die Handlung von Zweiohrküken

Nach zwei Jahren sind Ludo und Anna immer noch ein Paar. Allerdings nicht unbedingt ein glückliches, denn der Alltag hat schon längst Einzug gehalten. Dieser wird jäh gestört, als Marie, die hübsche Exfreundin von Ludo, auftaucht und sich daran macht, Ludo erneut den Kopf zu verdrehen. Als Anna davon erfährt, fängt sie an in Ludos Privatsphäre zu schnüffeln, was sich dieser verbietet. Vehement spricht sich Ludo für gegenseitiges Vertrauen als Basis der Beziehung aus. Bis Ralf, Annas Ex, plötzlich auftaucht.

Nach zwei Jahren sind Ludo und Anna immer noch ein Paar. Allerdings nicht unbedingt ein glückliches, denn der Alltag hat schon längst Einzug gehalten. Dieser wird jäh gestört, als Marie, die hübsche Exfreundin von Ludo, auftaucht und sich daran macht, ihm erneut den Kopf zu verdrehen. Als Anna davon erfährt, fängt sie an in Ludos Privatsphäre zu schnüffeln, was sich dieser verbietet. Vehement spricht sich Ludo für gegenseitiges Vertrauen als Basis der Beziehung aus. Bis Ralf, Annas Ex, plötzlich erscheint.

Kritik zu Zweiohrküken

Bei der Fortsetzung seines romantischen Komödienhits "Keinohrhasen" geht Til Schweiger auf Nummer sicher und variiert sein Erfolgsrezept nur da, wo es nötig ist.

Weihnachtszeit, Til-Schweiger-Zeit. Nach "Keinohrhasen" 2007 und der Mittelalter-Posse "1 1/2 Ritter" 2008 füllt Deutschlands einziger echter Kino-Star einmal mehr um die Jahreswende die nationalen Kinokassen. Dabei ist sein Rezept so einfach wie erfolgreich: Ähnlich wie aktuell bei Simon Verhoevens "Männerherzen" - im Prinzip ja auch ein halber "Schweiger" - wird in "Zweiohrküken" auf komödiantische Weise zu erklären versucht, warum das maskuline Geschlecht sich ständig mit dem femininen in den Haaren liegen muss.

In der Fortsetzung der Romantik-Komödie, die knapp 6,3 Millionen Zuschauer begeisterte, ist nun, zwei Jahre später, von der großen Liebe zwischen Ludo (Schweiger) und Anna (Nora Tschirner) nicht mehr viel zu spüren. Es regiert der Alltag, dominiert von klassischen Beziehungsproblemen wie "wer trägt wann den Müll raus?" oder der Entsorgung von Plastikpfandflaschen, die der Herr des Hauses auf wenig elegante Weise löst, indem er sie heimlich im Wandschrank stapelt. Diese Dinge und der gemeinsame Job im Kindergarten wären ja noch in den Griff zu bekommen, würde da nicht eines Tages Marie - erotischer Österreich-Import Edita Malovcic ("Der Knochenmann") -, Ludos mit zwei herausragenden Eigenschaften ausgestattete Ex-Flamme, aufkreuzen und alte Ansprüche geltend machen. Als Anna ihrem Freund unterstellt, rückfällig zu werden, reagiert dieser empört und verbittet sich derartige Eifersüchteleien, nur um wenig später ins gleiche Horn zu stoßen, als sich Annas alter Schulfreund, der blendend aussehende und weltgewandte Gutmensch Ralf (Ken Duken), bei ihnen einnistet und Ludos Holde derart dreist anbaggert, dass der Ex-Klatschreporter sogar handgreiflich wird. Aber nach und nach renkt sich selbstverständlich alles wieder ein und am Ende haben sich alle wieder lieb.

Bei seiner neuerlichen Romantik-Komödie setzt Regisseur, Autor, Produzent und Hauptdarsteller Til Schweiger eindeutig auf Kontinuität - auf die gleichen Darsteller (auch bei den Gastauftritten: Catterfeld, Klitschko und Co.), das bekannt putzige Kindergarten-Ambiente um Töchterchen Emma Tiger und jede Menge verbaler Beziehungsgrabenkämpfe. Außerdem darf Matthias Schweighöfer als sexbesessener Single wieder kräftig vom Leder ziehen und sich eine Abfuhr nach der anderen holen. Für die heiteren Momente sorgen dieses Mal auch die zwei "Männer"-Veteranen: Uwe Ochsenknecht als Chef einer Flirtschule, der seinen Teilnehmern die allerneusten Anmachsprüche verrät, und Heiner Lauterbach, der sich auf einem Maskenball voll laufen lässt und am nächsten Morgen neben Ludo aufwacht, was vor allem letzteren ziemlich aus der Fassung bringt.

Wie die meisten tut sich auch diese mit 124 Minuten ein wenig zu lang geratene Fortsetzung schwer, das Original zu toppen. So hat man etwa Gags wie Nora Tschirners Schuhproblem in Loriots Sketch-Klassiker "Wie findest Du mein Kleid?" schon besser gesehen und Witze wie "Von neuen Schuhen bekomme ich immer Blasen" - "Bei mir ist es umgekehrt" mögen ihr Haltbarkeitsdatum überschritten haben, doch wird man versöhnt mit einem eingängigen Pop-Soundtrack, der wieder viele potenzielle Nummer-Eins-Hits enthält, einem ausführlichen Exkurs über die Vorzüge und Nachteile der Intimrasur (dieses Mal bleibt es wohl auch bei der FSK 12) und einem schönen Happy End, das nach einem weiteren Sequel riecht, schließlich planen die beiden jetzt lauter kleine Ludos und Annas. Und weil Schweiger es wie kaum ein zweiter versteht, die Gesetzmäßigkeiten der Traumfabrik auf hiesige Befindlichkeiten zu übertragen, bringt auch "Zweiohrküken" die weihnachtlichen Kinokassen süßer denn je zum Klinge(l)n. lasso.

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Info

Plakat des Films: Zweiohrküken
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 03.12.2009

Deutschland 2009

Länge: 2 h 4 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Zweiohrküken

Regie: Til Schweiger

Drehbuch: Til Schweiger, Anika Decker

Musik: Dirk Reichardt, Mirko Schaffer, Daniel Nitt

Produktion: Til Schweiger, Tom Zickler

Kostüme: Gabriela Reumer

Kamera: Christof Wahl

Schnitt: Constantin Seld

Ausstattung: Christian Schäfer

Website: http://www.zweiohrkueken.de

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