Vom "Ranger" zum "Crocodile Dundee": Christian Tramitz als Reptilienjäger an den Ufern des Main-Donau-Kanals...

Kinostart: nicht bekannt

Christian Tramitz

Christian Tramitz
als Mitch Croc McDearie

Dirk Bach

Dirk Bach
als B

Doreen Jacobi
als Ann Berg

Oliver Masucci
als Killiak

Jennifer Ulrich
als Sara

Adele Neuhauser
als Frau Dr. Schaumberg

Alfonso Losa
als Marco

Paul Maaß
als Robert

Klaus Stiglmeier
als Schlegel

Marco Bretscher-Coschignano
als Tim

Thomas Schmieder
als Steve

Sven Gielnik
als 1. Kind

Marius Weingarten
als 2. Kind

Davorka Tovilo
als Sexy M

Annette Wunsch
als Britta

Andreas Geiss
als Marcos Partner

Brigitte Harrer
als Oma

Benjamin Hartinger
als Frechdachs

Kritik

"Crocodile Dundee" grüßt von Ferne, wenn Christian Tramitz als bayerischer Abenteurer ein Reptil rund um Regensburg jagt.

Der Mann trägt zwar den klangvollen Namen Mitch Croc McDearie, ist aber waschechter Einheimischer: Weil seine Ex-Frau keine Lust mehr auf die unwirtlichen Sümpfe Floridas hatte, musste Mitch (Christian Tramitz) seiner Tochter zuliebe die Krokodilsfarm in den Everglades aufgeben. Jetzt fristet er ein Dasein als überqualifizierter Tierpfleger im Regensburger Reptilienhaus. Endlich kommt wieder Action in sein Leben, als Gangstern ein Krokodil abhanden kommt und nun die Umgebung unsicher macht. Rechtsmedizinerin Ann (Doreen Jacobi) bringt Mitch auf die Spur, als sie einen Rehkadaver aus der Kanalisation angeln lässt. Der kernige Naturbursche und die selbstbewusste Möchtegerndetektivin können sich zwar auf Anhieb nicht ausstehen, doch ihr gemeinsamer Freund Bützje (der lustige kleine dicke Dirk Bach als lustiger kleiner dicker Reporter) schweißt sie zusammen; und selbstredend das Jagdfieber, denn alsbald fallen dem Reptil auch die ersten Menschen zum Opfer.

Natürlich ist Regensburgs Antwort auf Crocodile Dundee eine verkappte Parodie. Doch Tramitz vermeidet den Fehler, zu dick aufzutragen: Er nimmt den Job richtig ernst, und gerade darin liegt die Komik. Gleiches gilt für Jacobi: Eher widerwillig fühlt sich die Medizinerin zu dem Relikt aus den Sümpfen hingezogen. Für die Pointen ist ohnehin Bach zuständig, der hemmungslos den Pausenclown mimt und dabei derart übertreibt, als stecke er gedanklich noch im "Urmel"-Kostüm. Der Kontrast zwischen dem Dauerquassler im Safari-Outfit und dem imposanten Computer-Krokodil ist derart drastisch, dass die Konfrontation selbst dann funktioniert, wenn einem der Kölner Wonneproppen eigentlich auf die Nerven geht.

Das wiederum liegt nicht zuletzt an der guten Mischung: Geschickt kombinieren Buch (Derek Meister) und Regie (Simon X. Rost) Abenteuer und Comedy. Gerade Rost bedient sich freimütig bei diversen Kinovorbildern (vom "Weißen Hai" bis zum "Killer-Krokodil") und kombiniert die entsprechenden Thriller-Szenen immer wieder mit unverhofft komischen Momenten. Noch besser als das Krokodil aus dem Rechner (Chris Creature) sind allerdings die Dialoge: Die Rechtsmedizinerin hat eine derart spitze Zunge, dass Mitchs Machete dagegen zum Kartoffelschäler verkommt. tpg.

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Info

Plakat des Films: Zwei zum Fressen gern

Kinostart: nicht bekannt

Deutschland 2006

Genre: Komödie

Originaltitel: Zwei zum Fressen gern

Regie: Simon X. Rost

Drehbuch: Derek Meister

Produktion: Götz Marx, Stefan Raiser, Felix Zackor

Kostüme: Katrin Unterberger

Kamera: Stephan Schuh

Schnitt: Stefan Essl

Ausstattung: Claudia Walter