Vor dem Hintergrund des Aufstands vom 17. Juni 1953 wird die fiktive Geschichte zweier Brüder erzählt, von denen der eine im Osten Berlins und der andere im Westen der Stadt lebt.

Kinostart: nicht bekannt

Sebastian Koch

Sebastian Koch
als Helmut Kaminski

Hans-Werner Meyer

Hans-Werner Meyer
als Wolfgang Kaminski

Lisa Martinek

Lisa Martinek
als Angelika

Matthias Habich
als Otto Kaminski

Cornelia Schmaus
als Irene Kaminski

Christoph Waltz
als Michael Berg

André M. Hennicke
als Beck

Peter Rühring
als R

Hanns Zischler
als Wiedemeyer

Udo Schenk
als Erich Draeger

Sven Walser
als Dirk Niemann

Dieter Montag
als Werner Knipka

Bernd Stegemann
als Grabowsky

Thomas Wehling
als Lehmann

Manfred Lehmann
als Fred Klein

Die Handlung von Zwei Tage Hoffnung

Die Berliner Familie Kaminski ist in Ost und West geteilt. Sohn Helmut lebt im Westteil und arbeitet als freier Journalist für den RIAS. An der Sektorengrenze soll er einen Kontaktmann aus dem Osten treffen, der Informationen und eine geheime Namensliste übermitteln will. Die Übergabe mißlingt. Der SED-Überläufer wird vor seinen Augen in den Osten verschleppt. Die Namensliste fällt Helmut in die Hände. Der Fall wird für ihn brisant, als er unter den politisch als unzuverlässig eingestuften DDR-Bürgern auch die Namen seines Vaters und seines Bruders Wolfgang entdeckt. Helmut beschließt, nach Ost-Berlin zurückzukehren und die Familie zu warnen. Ein folgenreicher Entschluss, denn damit gerät er genau in die Wirren des Aufstandes.

Der im Westen von Berlin lebende Journalist Helmut Kaminski kommt im Juni 1953 an eine geheime Liste mit Namen von DDR-Bürgern, die als politisch unzuverlässig eingestuft werden und unter verschärfter Beobachtung der Stasi stehen. Darunter werden sein Vater und sein Bruder gelistet, die immer noch im Osten der geteilten Stadt leben. Obwohl sich die Situation in Berlin spürbar verschärft hat, sieht Kaminski keinen anderen Ausweg, als seine Familie persönlich zu warnen. Er ist gerade unterwegs, da beginnt der Aufstand vom 17. Juni.

Kritik zu Zwei Tage Hoffnung

Regisseur Peter Keglevic zeigte schon bei "Der Tanz mit dem Teufel" beispielhaft, wie man historische Stoffe verfilmt. Es ist ihm auch dieses Mal gelungen. Bei "Zwei Tage Hoffnung" wurden die komplizierten politischen Vorgänge des Aufstandes vom 17. Juni 53 verdichtet und hoch emotional inszeniert. Der Zuschauer erlebt die menschlichen Tragödien mit, die sich hinter diesem schon fast vergessenen Jahrestag abspielten. Nämlich Trennung, Trauer, Schmerz und der Verrat gesellschaftlicher Ideale. Dazu kommt die Auseinandersetzung zweier Generationen über Familienwerte und über die Nachwehen des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges. Eine wichtige und zugleich unterhaltsame Möglichkeit auch der jüngeren Generation bedeutende Geschehnisse deutscher Vergangenheit nahezubringen.

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Info

Plakat des Films: Zwei Tage Hoffnung

Kinostart: nicht bekannt

Deutschland 2003

Genre: Drama

Originaltitel: Zwei Tage Hoffnung

Regie: Peter Keglevic

Drehbuch: Holger Karsten Schmidt

Musik: Jürgen Ecke

Produktion: Nico Hofmann, Ariane Krampe, Jon Handschin

Kamera: Hans-Günther Bücking, Til Maier

Ausstattung: Martin Schreiber, Christiane Stein