Sequel der schrägen, in der Modeszene angesiedelten Komödie mit Ben Stiller als einer der Hauptdarsteller und als Produzent.

Kinostart: 18.02.2016

Ben Stiller

Ben Stiller
als Derek Zoolander

Will Ferrell

Will Ferrell
als Mugatu

Owen Wilson

Owen Wilson
als Hansel

Penélope Cruz
als Valentina

Kristen Wiig
als Alexanya Atoz

Fred Armisen
als VIP

Christine Taylor
als Matilda Jeffries

Handlung

Das hypersensible und unterbelichtete Supermodel Derek Zoolander kommt aus seinem Exil in New Jersey zurück, um gemeinsam mit seinem Arbeitskollegen Hansel, einem sexsüchtigen Fummelfetischisten, eine kuriose Mordserie an Prominenten zu lösen, der u.a. Justin Bieber zum Opfer gefallen ist. Dabei scheint der sardonische Modemacher Mugatu seine Finger irgendwie im Spiel zu haben genau wie auch die neue Fashion-Göttin Alexanya Atoz.

Das hypersensible und unterbelichtete Supermodel Derek Zoolander kommt aus seinem Exil in New Jersey zurück, um gemeinsam mit seinem Arbeitskollegen Hansel, einem sexsüchtigen Fummelfetischisten, eine kuriose Mordserie an Prominenten zu lösen, der u.a. Justin Bieber zum Opfer gefallen ist. Dabei scheint der sardonische Modemacher Mugatu seine Finger irgendwie im Spiel zu haben, genau wie auch die neue Fashion-Göttin Alexanya Atoz.

Derek Zoolander kehrt aus dem vorzeitigen Ruhestand zurück, um mit seinem einstigen Kontrahenten Hansel eine Mordserie zu lösen. Sequel der schrägen, in der Modeszene angesiedelten Komödie mit Ben Stiller als einem der Hauptdarsteller und als Produzent.

Kritik

Supermodel Derek Zoolander alias Ben Stiller sorgt hinter den Kulissen der Haute Couture zum zweiten Mal für (un-)gehöriges Chaos und jede Menge Lacher.

Als Mischung aus "Botschafter der Angst" und "Die Augen der Laura Mars" bezeichnet Ben Stiller 2001 seine durchgeknallte Modesatire "Zoolander" - wer sich auf diese schräge Aussage damals keinen Reim machen konnte, brauchte nicht zu verzagen. Denn sie war ebenso nonsense wie die Anarcho-Komödie des ebenso gerissenen wie erfolgsverwöhnten New Yorker Spaßmachers, die auf einem ultra-schrägen Kurzfilm basierte, den er 1996 für die VH1 Fashion Awards realisiert hatte.

Nun steht das Sequel an, das männliche Supermodel Derek Zoolander in Person von Hauptdarsteller, Regisseur, Koautor und Produzent Ben Stiller kehrt zurück, ins innere und äußere Exil - ins nördliche New Jersey (!) - hatte er sich nach schweren Schicksalsschlägen begeben. Nach dem Opener erfährt der Zuschauer, in einer rasanten, im amerikanischen TV-Nachrichtenstil montierten Sequenz, wie es dem hypersensiblen, reichlich unterbelichteten Kleiderständer in den vergangenen 15 Jahren ergangen ist - und auch, dass er nie begriffen hat, wie man Spaghetti weich bekommt.

Doch zunächst glaubt man einmal im falschen Film zu sitzen. Motorradfahrer machen Jagd auf einen Mann, der ihnen zu Fuß verzweifelt zu entkommen versucht. Klassisches "Mission: Impossible"- und Bond-Terrain, Parcours-Lauf inklusive. Doch der arme Kerl - Pop-Liebling Justin Bieber - wird nach tapferer Gegenwehr gestellt und von Kugeln durchsiebt. Ein Selfie schickt er vor dem Ableben noch ab - das ruft die (Mode-)Polizei in Person von Penélope Cruz auf den Plan, die sich später als ehemaliges Bikini-Model outet und - warum eigentlich nur? - über ihre Oberweite beschwert.

Eine Mordserie an Prominenten - die alle ihr Leben im "Blue Steel"-, "nein" verbessert Zoolander, im "Aqua Vitae"-Look- von 1993 aushauchen - gilt es in der Folge zu klären. Der sardonische Modemacher Mugatu (völlig irre: Will Ferrell) hat die Finger irgendwie im Spiel, so wie auch die neue Fashion-Göttin Alexanya Atoz, von der im Fatsuit steckenden, grell geschminkten Kristen Wiig ("Brautalarm") im "Mumblecore"-Modus bestens gespielt. Aber um das "wer" und "warum" geht es nicht, sondern nur um das "wie" - und vor allem: "If God exists, why did he make ugly people?"

Stiller, unterstützt von Buddy und "Mastermind" Owen Wilson im Part des sexsüchtigen Fummelfetischisten Hansel, zieht hemmungslos vom Leder, plündert sich durch die (moderne) Film- und Fernsehgeschichte, klaut beim "Da Vinci Code" ebenso wie bei "Fort Boyard". Stars, (Semi-)Prominente und Musikgrößen wie Benedict Cumberbatch - Geschlechterfrage: "Wiener oder Vagina?" -, Sting, Kim Kardashian West, Lewis Hamilton oder Mika absolvieren Gastauftritte im Minutentakt und machen sich dabei fröhlich zum Affen. Selbst ein klassischer Bitchfight wird nicht vergessen.

Der grassierende, hedonistische Schönheitskult und die schnelllebige, profitorientierte Modeindustrie werden schonungslos aufs Korn genommen, ironisch ist der Musikeinsatz, etwa wenn "Relax" von Frankie Goes to Hollywood (erneut) erklingt. Durchgeknallt wie Plot nebst Personal sind natürlich auch Sets und Kostüme, die in ihrer ganzen schrillen Überdrehtheit exakt den Tenor der Comedy widerspiegeln. Der lautet: Alles ist erlaubt, sogar hemmungsloses Recycling - ob in der Mode oder im Film. geh.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 18.02.2016

USA 2016

Länge: 1 h 42 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Zoolander No. 2

Regie: Ben Stiller

Drehbuch: Justin Theroux, John Hamburg, Nicholas Stoller, Ben Stiller

Musik: Theodore Shapiro

Produktion: Scott Rudin, Jeff Mann, Clayton Townsend, Stuart Cornfeld, Ben Stiller

Kostüme: Leesa Evans

Kamera: Dan Mindel

Schnitt: Greg Hayden

Ausstattung: Jeff Mann

Zitat

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