Kinostart: nicht bekannt

Die Handlung von Zauber der Venus

Der ungarische Dirigent Zoltan Szanto kommt nach Paris, um eine multinationale "Tannhäuser"-Inszenierung einzustudieren. Das aus Europäern und Amerikanern bestehende Ensemble begrüßt ihn begeistert, doch nicht alle teilen des Maestros bedingungslose Hingabe an die Musik: Gewerkschaftsauflagen, Sprachprobleme, Intrigen und nationale Eifersüchteleien gefährden das ehrgeizige Projekt. Die schwedische Diva Karin Anderson gebärdet sich äußerst kapriziös. Zwischen ihr und Szanto entbrennt jedoch bald eine leidenschaftliche Liebesaffäre, was zum Zerwürfnis mit Szantos Familie führt. Am Ende zählt nur der Erfolg der Premiere, die allerdings vor dem geschlossenen "Eisernen Vorhang" stattfinden muß.

Ein unbekannter Dirigent erhält die Chance, den "Tannhäuser" in einem großen Opernhaus zu inszenieren. Parabel auf ein Europa ohne Grenzen mit Glenn Close in der Hauptrolle.

Kritik zu Zauber der Venus

Ein wunderbar ironisch gefärbtes Bild der Welt der Oper als idealer Metapher für ein noch längst nicht vereintes Vielvölker-Europa zeichnet hier Erfolgsregisseur Istvan Szabo ("Mephisto", "Oberst Redl"). Neben west/östlichen Reminiszenzen kommt die universale Frage des Strebens nach dem eigenen Vorteil auf die Bühne : Eigennutz vor Gemeinnutz oder umgekehrt? Grandioser Mittelpunkt ist Glenn Close ("Gefährliche Liebschaften") als Diva mit Herz, Niels Arestrup ("Die Zukunft heißt Frau") ist ihr ebenbürtiger Partner. Auch in den Nebenrollen gut - und international! - besetzt, brachte es das europäische Gleichnis im Kino auf 450.000 Zuschauer. Seh- und Hörgenuß, nicht nur für Opernfans!

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Info

Plakat des Films: Zauber der Venus
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: nicht bekannt

Frankreich/Großbritannien/Ungarn 1991

Länge: 1 h 59 min

Genre: Drama

Originaltitel: Meeting Venus

Regie: István Szabó

Drehbuch: Michael Hirst, István Szabó

Produktion: David Puttnam

Kamera: Lajos Koltai