Preisgekröntes Drama um drei Kinder, die in Zeiten des Kriegs und der Judenverfolgung mit ihrer Musik Grenzen des Hasses überwinden.

Kinostart: 06.10.2011

Mathilda Adamik
als Hanna Reich / Enkelin Nina

Elin Kolev
als Abrascha Kaplan

Imogen Burell
als Larissa Brodsky

Kai Wiesinger
als Max Reich

Catherine Flemming
als Helga Reich

Gudrun Landgrebe
als Irina Salomowa

Konstantin Wecker
als SS-Standartenf

John Friedmann
als SS-Sturmbannf

Gedeon Burkhard
als Dr. Boris Brodsky

Natalia Avelon
als Rachel Brodsky

Mark Zak
als Samuel Kaplan

Dagmar Sachse
als Lara Kaplan

Michael Mendl
als Aaron Kaplan

Michael Brandner
als Alexi

Rolf Kanies
als Oberst Tapilin

Cornelia Saborowski
als K

Brigitte Grothum
als Hanna

Handlung

In der Ukraine des Jahres 1941 werden der hochbegabte Violonist Abrascha und die Pianistin Larissa als Wunderkinder gefeiert, erhalten sogar ein Angebot von der Carnegie Hall in New York. Die junge Hanna, Tochter des deutschen Brauereibesitzers, möchte mit den beiden üben. Erst stößt sie auf Ablehnung, dann freunden sich die drei an. Nach dem deutschen Überraschungsangriff auf die Sowjetunion verstecken die jüdischen Familien der Kinder die deutsche Familie. Als die Nazis einmarschieren und mit Deportationen beginnen, versucht der Brauereibesitzer, die Juden vor der SS zu retten.

In der Ukraine des Jahres 1941 werden der hochbegabte Violonist Abrascha und die Pianistin Larissa als Wunderkinder gefeiert. Die junge Hanna, Tochter des deutschen Brauereibesitzers, möchte mit den beiden üben. Erst stößt sie auf Ablehnung, dann freunden sich die drei an. Nach dem deutschen Überraschungsangriff auf die Sowjetunion verstecken die jüdischen Familien der Kinder die deutsche Familie. Als die Nazis einmarschieren und mit Deportationen beginnen, versucht der Brauereibesitzer, die Juden vor der SS zu retten.

Zwei jüdische Kinder freunden sich mit gleichaltrigen Deutschen an und stehen sich während des Zweiten Weltkriegs gegenseitig bei. Großes Gefühlskino, das in einer langen Rückblende von menschlichen Schicksalen erzählt, die bewegen.

Kritik

Preisgekröntes Drama um drei Kinder, die in Zeiten des Krieges und der Judenverfolgung mit ihrer Musik Grenzen des Hasses überwinden.

Dass er trotz seiner 93Jahre noch nicht auf dem Altengleis steht, beweist Artur "Atze" Brauner, der gemeinsam mit seiner Tochter Alice dieses Drama produzierte. Natürlich geht es wieder um das Thema, das ihn nicht loslässt - Gräuel der Nazizeit und Judenverfolgung. Beides scheint zu Beginn des Dramas noch fern.

In der Ukraine des Jahres 1941 werden der hochbegabte Violonist Abrascha und die Pianistin Larissa als Wunderkinder gefeiert, sie spielen sogar vor Väterchen Stalin und die Carnegie-Hall in New York ruft. Die junge Hanna, Tochter des deutschen Brauereibesitzers möchte mit den beiden üben und stößt auf Ablehnung, erst eine finanzielle Spende an die Eltern sorgt für gemeinsames Spielen und die Wunderkinder freunden sich nach einigem Zögern mit dem talentierten Mädchen an. Nach dem deutschen Überraschungsangriff auf die Sowjetunion verstecken die jüdischen Familien von Abrascha und Larissa die deutsche Familie. Als die Nazis einmarschieren und die Deportationen beginnen, versucht der Brauereibesitzer die Juden vor der SS zu retten.

Marcus O. Rosenmüller macht kein Betroffenheitskino, sondern großes Gefühlskino, geht das diffizile Sujet ohne Klischees an und erzählt die anrührende Geschichte aus kindlicher Perspektive in einer langen Rückblende. In fast jeder Szene sind ein oder mehrere Kinder zu sehen. Ihr Blick macht den Wahnsinn erfahrbar. Neben Stars wie Kai Wiesinger, Gudrun Landgrebe, Catherine Flemming und Konstantin Wecker, sind es die jungen Darsteller, die überzeugen, vor allem der erst 14jährige Stargeiger Elin Kolev, ein Ausnahmetalent der Klassikszene. So ist es neben der starken Geschichte, die Kinder wie Erwachsene auf verschiedenen emotionalen Ebenen fesselt, auch die Kraft der Musik, die diesem Film einen besonderen Charakter verleiht. "Wunderkinder", ein Plädoyer für Mut und Zivilcourage, gedenkt in großer Eindringlichkeit den im Zweiten Weltkrieg ermordeten 1,5 Mio. jüdischen Kindern. mk.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 06.10.2011

Deutschland 2011

Länge: 1 h 40 min

Genre: Drama

Originaltitel: Wunderkinder

Regie: Marcus O. Rosenmüller

Drehbuch: Rolf Schübel, Stephen Glantz, Kris Karathomas, Marcus O. Rosenmüller

Musik: Martin Stock

Produktion: Artur Brauner, Alice Brauner

Kostüme: Mirjam Muschel

Kamera: Roman Nowocien

Schnitt: Raimund Vienken

Ausstattung: Petra Albert

Website: http://www.wunderkinder-derfilm.de