In Detlev Bucks charmanter Komödie kommen vier Freundinnen auf den Hund - im wahrsten Sinne des Wortes. Mit Johanna Wokalek, Maite Kelly und Frederick Lau.

Kinostart: 25.10.2018

Szenenbild aus Wuff mit Frederick LauFrederick Lau

Frederick Lau
als Oli Simon

Szenenbild aus Wuff mit Kostja UllmannKostja Ullmann

Kostja Ullmann
als Daniel

Szenenbild aus Wuff mit Emily CoxEmily Cox

Emily Cox
als Ella

Handlung

Ella (Emily Cox) muss grad einiges einstecken: Ihr Freund schnappt ihr den Posten als Chefredakteur weg, betrügt und verlässt sie. Der putzige Mischling Bozer soll ihr schließlich durch diese schwere Zeit helfen. Erst stürzt der Hund ihren Alltag völlig ins Chaos, doch urplötzlich tun sich durch ihn auch ganz neue Optionen in Sachen Liebe auf.

Hund oder Katze? Diese Frage stellt sich Lulu (Maite Kelly) vollkommen unvermittelt, dummerweise ausgerechnet bei einem Date, das dadurch etwas in Schieflage gerät. Bei Cecile (Johanna Wokalek) dagegen standen die Zeichen bis unlängst auf Sturm, bis Vierbeiner Simpson den Familienfrieden rettet - vorerst!

Und bei Hundetrainerin Silke (Marie Buchard) verschiebt sich die Priorität überraschend von Hund zu Mann, als Notfall Oli (Frederick Lau) urplötzlich in der Tür steht, der mit seinem neuen, unfreiwillig erworbenen, haarigen Mitbewohner nicht zurechtkommt.

Kritik

Locker-flockige Ensemblekomödie um Freundinnen, deren Hunde sich als ziemlich beste Beziehungs- und Lebensberater erweisen.

Kaum ist "Asphaltgorillas" aus den Kinos, da ist der vielseitige und umtriebige Detlev Buck bereits mit der nächsten Regiearbeit auf der Leinwand zu sehen. Kein Gangsterstück, sondern eine locker-flockige Beziehungs- und Ensemblekomödie auf den Spuren von "Traumfrauen" oder "Stellungswechsel" ist dieser Film, der wie sein Titel schon sagt als besonderen Clou den vierbeinigen Freunden des Menschen viel Spielraum einräumt. Die Idee hatte Andrea Willsson, die nicht nur Kinoprofi, sondern auch Hundenärrin ist. Tatsächlich entpuppen sich die Hunde hier nicht nur als ziemlich beste Freunde, sondern als beste Beziehungs- und Lebensberater für Frauchen. Alle vier im gemeinsamen Drehbuch beschriebene Freundinnen haben keine Beziehung oder Probleme mit ihren Männern. Die sympathisch von Emily Cox gespielte Ella etwa wird von ihrem Freund betrogen und um die Beförderung gebracht. Verzweifelt holt sie sich einen Hund aus dem Tierheim, der sie in die Arme eines hübschen Försters führt (Kostja Ullmann), der eigentlich ganz und gar nich ihr Typ ist, aber ihr Hund Bozer weiß es besser, ebenso wie der Familienhund von Johanna Wokaleks gestresster Mutter zweier Kinder. Bevor die Damen und Herren, zu ihnen gehört auch Frederick Lau als ehemaliger Fußballprofi, der sich als Hundesitter und Trainerversucht, Partner und Berufung gefunden haben, muss das stark besetzte Ensemble nach bewährtem Schema noch einige Irrungen und Wirrungen durchleben. Im mit Hits unterlegten, in Berlin spielendem Hochglanz-Spaß werden Slapstick aber auch gefühlvolle Momente geboten. Und aus dem Ensemble kann man sich Bastian Reiber merken, der sich als besonders vielversprechendes komisches Talent erweist. hai.

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Info

  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 25.10.2018

Deutschland 2018

Länge: 1 h 54 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Wuff

Regie: Detlev Buck

Drehbuch: Andrea Willson

Website: https://dcmworld.com/portfolio/wuff

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