Am Ende dieses Mittwochmorgens wird in Los Angeles nichts mehr so sein wie vorher. Eine technisch überlegene Invasionsarmee aus dem All taucht plötzlich auf und eröffnet ohne Vorwarnung das Feuer. Schon bald sind Paris, Rio de Janeiro und New York den Aggressoren erlegen. Nur L.A. leistet noch Widerstand.

Kinostart: 14.04.2011

Aaron Eckhart

Aaron Eckhart
als SSgt. Michael Nantz

Szenenbild aus World Invasion: Battle Los Angeles mit Michelle RodriguezMichelle Rodriguez

Michelle Rodriguez
als TSgt. Elena Santos

Ramon Rodriguez

Ramon Rodriguez
als LT. William Martinez

Bridget Moynahan
als Michele


als Cpl. Kevin Harris

Michael Peña
als Joe Rincon

Lucas Till
als Corporal Grayston

Joey King
als Kirsten

Taylor Handley
als Simmons

Cory Hardrict
als Coreggio

Handlung

Fotos und Meldungen von UFOs und Außerirdischen sind auf der ganzen Welt seit Jahrzehnten an der Tagesordnung, ohne dass man ihre Echtheit verifizieren oder erklären könnte, was sie zu bedeuten haben. Das ändert sich im Hier und Jetzt, als die Erde ohne Vorwarnung aus dem Weltall angegriffen wird. Eine Metropole nach der anderen geht unter und gerät in Feindeshand. In Los Angeles bildet sich das letzte Bollwerk gegen die Unterjochung der Menschheit. Ein Offizier der Marines und sein Platoon wachsen über sich selbst hinaus.

Fotos und Meldungen von UFOs und Außerirdischen sind auf der ganzen Welt seit Jahrzehnten an der Tagesordnung, ohne dass man ihre Echtheit verifizieren oder erklären könnte, was sie zu bedeuten haben. Das ändert sich im Hier und Jetzt, als die Erde ohne Vorwarnung aus dem Weltall angegriffen wird. Eine Metropole nach der anderen geht unter und gerät in Feindeshand. In Los Angeles bildet sich das letzte Bollwerk gegen die Unterjochung der Menschheit. Ein Offizier der Marines und sein Platoon wachsen über sich selbst hinaus.

Kritik

"Independence Day", "District 9" und "Cloverfield" kreuzen sich in diesem Katastrophenthriller, in dem sich eine Gruppe U.S. Marines einer übermächtigen Invasion von Außerirdischen entgegen stellt.

Wurde Los Angeles im Kino zuletzt in Roland Emmerichs "2012" noch durch Naturkatastrophen nach allen Regeln des Spektakelkinos eingeebnet, muss die Stadt der Engel nun die zerstörerische Attacke von Aliens verkraften. Diese Zelluloid-Inkarnation von Außerirdischen erinnert an eine Mischung aus dem militärischen "Predator" und den insektenähnlichen Wesen aus "District 9". Ihren Vorbildern stehen diese Starship Troopers in Aggressivität nichts nach, und die explosive Feuerpower von sowohl ihren Flugkörpern als auch Soldaten entspricht solidem Genrestandard. Dieser Krieg um die Welt wird vom "Texas Chainsaw Massacre: The Beginning"-Regisseur Jonathan Liebesman wie ein Kriegsvideospiel im verwackelten Look von "Cloverfield" und den "Bourne"-Filmen inszeniert. Der außerirdische Feind kommt ohne Charakterisierung aus und bleibt zumeist in der Distanz und/oder durch Nebelschwaden verhüllt. Etwas genauer skizziert das Drehbuch von Chris Bertolino ("Wehrlos - Die Tochter des Generals") hingegen eine handvoll von Menschlein, die sich repräsentativ in Los Angeles mit der globalen Krise auseinandersetzen. Als Hauptfigur fungiert Aaron Eckhart ("The Dark Knight") als Staffsergeant Michael Nantz. Er will seiner militärischen Karriere gerade den Rücken kehren, als die Aliens einfallen. Sein innerer Konflikt besteht darin, dass er die Männer seines letzten Platoons im Einsatz verloren und er als einziger überlebt hat. Dass Nantz im Laufe des Überlebenskampfes gegen den übermächtigen Feind ausgiebig Gelegenheit bekommt, seine Tapferkeit und Ehre zu beweisen, versteht sich von selbst.

Zusätzliche Spannung wird mit einem Wettlauf gegen die Zeit erzeugt, da die Marines nur zwei Stunden Zeit haben, eine Gruppe von Zivilisten aus einer Polizeistation zu retten, bevor ganz Santa Monica und die dort eingenisteten Aliens mit Bomben den Erdboden gleich gemacht werden. In weiteren Rollen treten "Avatar"-Kampfamazone Michelle Rodriguez, Rapper Ne-Yo und Bridget Moynahan (dank "I, Robot" futuristisch erprobt) auf, wobei von ihnen allerdings nicht viel mehr gefordert wird, als den Aliens Saures zu geben und/oder sich fotogen im Kugelhagel zu ducken. Beides bewältigen sie ohne Beanstandungen. Aufwallungen von Emotionalität bewirken vorrangig der sich schwer in die Brust werfende Orchesterscore sowie inbrünstige Anrufe des Ehrenkodex unter Soldaten. Mag das astreine Spektakel bisweilen wie einen Militär-Rekrutierungsspot für junge Gamer aussehen, auch ältere Actionfreunde werden sich vom fast konstanten Gefechts-Getöse mit monochromatisch ausgebleichten Bildern unterhalten fühlen, wenn ihnen der Sinn nach flächendeckender Destruktion steht. ara.

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Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 14.04.2011

USA 2011

Länge: 1 h 56 min

Genre: Action

Originaltitel: Battle: Los Angeles

Regie: Jonathan Liebesman

Drehbuch: Scott Silver, Christopher Bertolini

Musik: Brian Tyler

Produktion: Neal H. Moritz, Ori Marmur

Kostüme: Sanja Milkovic Hays

Kamera: Lukas Ettlin

Schnitt: Christian Wagner

Ausstattung: Peter Wenham

Website: http://www.world-invasion-film.de/index.html

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