Remake des gleichnamigen Horror-Klassikers von 1941 über einen Mann, der sich durch einen Fluch in eine reißende Bestie verwandelt.

Kinostart: 11.02.2010

Benicio Del Toro

Benicio Del Toro
als Lawrence Talbot

Szenenbild aus Wolfman mit Emily BluntEmily Blunt

Emily Blunt
als Gwen Conliffe

Anthony  Hopkins

Anthony Hopkins
als Sir John Talbot

Hugo Weaving
als Detective Aberline

Geraldine Chaplin
als Maleva

Kiran Shah
als Wolfboy

Art Malik
als Singh

Elizabeth Croft
als Ophelia

Simon Merrells
als Ben Talbot

Gemma Whelan
als Gwens Dienstm

Mario Marin-Borquez
als Lawrence, jung

Asa Butterfield
als Ben, jung

Cristina Contes
als Solana

Malcolm Scates
als Metzger

Nicholas Day
als Colonel Montford

Michael Cronin
als Dr. Lloyd

David Sterne
als Mr. Kirk

David Schofield
als Constable Nye

Roger Frost
als Reverend Fisk

Rob Dixon
als Squire Strickland

Clive Russell
als MacQueen

Oliver Adams
als Zigeunerjunge

Emil Hostina
als Zigeuner/B

Rick Baker
als Zigeuner/Erstes Opfer

Emily Cohen
als Kleines Zigeunerm

Jessica Manley
als Zigeunermutter

Olga Fedori
als Junge Zigeunerfrau

Lorraine Hilton
als Mrs. Kirk

Antony Sher
als Dr. Hoenegger

Handlung

Der aus adligem Hause stammende Lawrence Talbot verlor seine Kindheit in dem Augenblick, als seine Mutter starb. Inzwischen erwachsen, hört er eines Tages von dem Verschwinden seines Bruders - was ihn zurückkehren lässt in seine einstige Heimat. Dort trifft er nicht nur auf seinen entfremdeten Vater, sondern erfährt auch von einer blutrünstigen Bestie, die die Dorfbewohner reihenweise tötet. Allmählich sieht Lawrence sich auf der Suche nach seinem Bruder mit seiner eigenen dunklen Seite konfrontiert und macht eine unheilvolle Entdeckung.

Der aus adligem Hause stammende Lawrence Talbot verlor seine Kindheit in dem Augenblick, als seine Mutter starb. Inzwischen erwachsen, hört er eines Tages von dem Verschwinden seines Bruders - was ihn zurückkehren lässt in seine einstige Heimat. Dort trifft er nicht nur auf seinen entfremdeten Vater, sondern erfährt auch von einer blutrünstigen Bestie, die die Dorfbewohner reihenweise tötet. Allmählich sieht Lawrence sich auf der Suche nach seinem Bruder mit seiner eigenen dunklen Seite konfrontiert und macht eine unheilvolle Entdeckung.

Kritik

Joe Johnston reanimiert mit feinem Gespür für die richtige Technik überraschend nah am Original Curt Siodmaks Horror-Klassiker um das Tier im Manne.

In den Dreißiger und Vierziger Jahren gebar Hollywood neue Monster, z. B. 1941 "Der Wolfsmensch", den Lon Chaney Jr. unsterblich machte. Jetzt ist der "Wolfman" wieder auferstanden, in Form von Benico Del Toro und unter der Regie von Joe Johnston, Spezialist in Sachen Spezialeffekte ("Jurassic Park III") und rasanter Trickaction ("Jumanji"). Dabei ist diesmal sein größter Effekt Del Toro selbst, der die Rolle des tragischen Edelmanns Lawrence Talbot perfekt ausfüllt: traurig der Blick, massig die Gestalt, geschmeidig und sprungbereit der Gang - der (Wer-)Wolf im Manne. Als sein Bruder von einer Bestie zerfleischt aufgefunden wird, bittet dessen Verlobte Gwen Conliffe (Emily Blunt) den erfolgreichen Bühnenstar (!) um Hilfe. So kehrt Talbot erstmals seit seiner Kindheit auf den heimatlich Landsitz Blackmoor zurück, den er seit dem schrecklichen Tod der Mutter nicht mehr betreten hat. Hier haust der von der Bevölkerung gefürchteter Vater Sir John (Anthony Hopkins) mit seinem treuen indischen Diener Singh (Art Malik), frönt der Jagd und schießt auch sonst auf alles, was ungebeten sein verwahrlostes Grundstück betritt.

Die Versatzstücke sind altbekannt, die Zeichen stehen auf gothic pur und auch die wichtigsten Plotmomente wurden beibehalten. Als augenfälligste Änderungen stechen die ausgebaute Rolle von Sir John ins Auge, was Hopkins die willkommene Möglichkeit gibt, als explosiver Mix aus Hannibal Lecter, "Nixon" und seinem Captain Bligh aus "Die Bounty" vom Leder zu ziehen, sowie die Tatsache, dass man die Handlung ins Viktorianische England des Jahres 1890 zurückverlegt hat. Das wiederum gestattete Produktionsdesigner Rick Heinrichs ein perfektes "Sleepy Hollow"-Szenario zu entwerfen, das dem Gruseler die entsprechende Stimmung verleiht und auch das Auftauchen von Hugo Weaving ("Matrix") als Scotland Yard Inspector Aberline rechtfertigt, jenem Mann also, der einst den notorischen "Jack the Ripper" jagte.

Genrefans kommen bei Silberkugeln, heulenden Wölfen, am Vollmond vorbeiziehenden Wolken, einem Trauerzug durch eine Pappelallee sowie farbentsättigten Bildern und Gänsehautscore voll auf ihre Kosten. Tod, Verwandlung, Wiederauferstehung, Erlösung; alles wird strikt nach Lehrbuch durchgespielt, lustvoll, blutig, gradlinig und technisch perfekt. CGI macht's möglich - und natürlich auch der Meister der Creature-Designer Rick Baker, der hier einmal mehr sein ganzes Können unter Beweis stellt. Nur einen Effekt, den kann nicht einmal er toppen, die Augenweide Emily Blunt als tragische Heldin, von der man leider viel zu wenig zu sehen bekommt. geh.

Wertung Questions?

FilmRanking: 2326 -703

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 11.02.2010

USA 2010

Länge: 1 h 42 min

Genre: Horror

Originaltitel: The Wolfman

Regie: Joe Johnston

Drehbuch: Andrew Kevin Walker

Musik: Danny Elfman

Produktion: Benicio Del Toro, Sean Daniel, Scott Stuber, Rick Yorn

Kostüme: Milena Canonero

Kamera: Alwin H. Kuchler

Schnitt: Dennis Virkler, Walter Murch

Ausstattung: Rick Heinrichs

Website: http://movies.universal-pictures-international-germany.de/wolfman

Newsletter

Hol' dir jetzt den KINO&CO Newsletter!
Der schnelle Überblick über unsere Blockbuster und Top-Gewinnaktionen der Woche.