Romantische Komödie um zwei ungleiche Tennisprofis von den Machern von "Notting Hill" und "Vier Hochzeiten und ein Todesfall".

Kinostart: nicht bekannt

Kirsten Dunst

Kirsten Dunst
als Lizzie Bradbury

Paul Bettany

Paul Bettany
als Peter Colt

Sam Neill

Sam Neill
als Dennis Bradbury

Jon Favreau
als Ron Roth

Austin Nichols
als Jake Hammond

Nikolaj Coster-Waldau
als Dieter Prohl

Bernard Hill
als Edward Colt

Eleanor Bron
als Augusta Colt

James McAvoy
als Carl Colt

Celia Imrie
als Mrs. Kenwood

John McEnroe
als John McEnroe

Annabel Leventon
als Mrs. Rossdale

Robert Lindsday
als Ian Frazier

Karl Hyde
als Gegner in Monte Carlo

Amanda Walker
als Tennis Lady

Die Handlung von Wimbledon - Spiel, Satz und... Liebe

Tennisprofi Peter Colt (Paul Bettany), aktuell die Nummer 119 der Weltrangliste und auch zu seinen besten Tagen vor einem Jahrzehnt nie in den Top 10, spielt sein vermutlich letztes Grand Slam Turnier auf englischem Heimatboden. Dort stolpert er mehr oder minder zufällig über die jugendliche Amerikanerin Lizzy Bradbury (Kirsten "Spider-Man" Dunst) und verliebt sich Hals über Kopf in den aufsteigenden Mädchenstar am Tennishimmel. Lizzy ihrerseits findet den netten Faulpelz auch recht attraktiv, doch ihr überprotektiver Managervater (Sam Neill) ist nicht gerade erfreut darüber.

Die Macher der erfolgreichsten englischen Romantikkomödien der vergangenen Dekade ("Vier Hochzeiten und ein Todesfall", "Notting Hill", "Bridget Jones") stecken hinter diesem Kuschel- und Kicherreigen aus der feinen Welt des weißen Sports.

Der Brite Peter Colt hat es nie weiter als bis Rang 11 in der Tennisweltrangliste geschafft, nun kämpft er als Nummer 119 um einen würdevollen Abgang beim Turnier in Wimbledon. Die freche Amerikanerin Lizzy Bradbury ist der aufsteigende Stern am internationalen Tennis-Himmel und steht zum ersten Mal in Wimbledon auf dem Platz, entschlossen, ihrem Sieg nichts in die Quere kommen zu lassen. Als die beiden aufeinander treffen, wird Colt von seinen Gefühlen überrascht - und auf einmal überzeugendem Auftreten auf dem Court.

Die Amerikanerin Lizzie Bradbury ist jung, skrupellos und will nur eins: den Wimbledon-Sieg. Ihr britischer Kollege Peter Colt hingegen peilt in seinem letzten Profi-Turnier eigentlich nur noch einen würdigen Abgang an. Als die beiden zufällig aufeinander treffen, verändert sich für sie der Weltenlauf. Denn nicht nur wird aus einem harmlosen Flirt eine leidenschaftliche Affäre, sondern fegt Peter völlig perplex einen Gegner nach dem anderen vom Platz. Lizzie aber findet nicht zu ihrem Spiel und ihr Vater kennt den Übeltäter: Peter.

Kritik zu Wimbledon - Spiel, Satz und... Liebe

Game. Set. Love-Match. Nach diesem Konzept ist das sportliche Date-Movie mit Spider-Mans Kirsten Dunst ("Spider-Man") und Russell Crowes Sidekick Paul Bettany ("A Beautiful Mind", "Master & Commander") strukturiert. Beide mimen Weltklasse-Tennisspieler, die sich beim Turnier in Wimbledon begegnen und trotz obligatorischer Hindernisse ineinander verlieben. Serviert wird die gefällige Romantikkomödie vom "Notting Hill"- und "Bridget Jones"-Produzententeam. Dementsprechend bietet die mit Humor und Herzschmerz versetzte Story Blockbuster-bewährten britischen Charme und eklektische Figuren.

Der sympathische, aber etwas leidenschaftslos wirkende 31-jährige Tennis-Profi Peter Colt steht kurz davor, sich aus dem Sport zurück zu ziehen. Ein letztes Mal wird die ehemalige Nummer elf der Weltrangliste am Turnier in Wimbledon teilnehmen. Mittlerweile auf den 119. Platz abgerutscht, macht er sich allerdings keine großen Hoffnungen. Doch bereits am ersten Tag wird sein Leben gründlich auf den Kopf gestellt, als er versehentlich ins falsche Hotelzimmer eincheckt und so die junge Lizzie Bradbury kennen lernt. Die Amerikanerin ist als ebenso talentierte wie rüde Newcomerin bekannt und zu Peters Erstaunen einem Flirt mit ihm nicht abgeneigt. Ähnlich unerwartet gewinnt Peter sein erstes Spiel. Ein weiteres geheimes Treffen mit Lizzie hat denselben beflügelnden Effekt auf Peters Selbstvertrauen und er kann seinen nächsten Gegner besiegen. Auf Lizzies Spiel hingegen hat die Romanze den gegenteiligen Effekt, sodass ihr strenger Vater und Trainer Dennis (Sam Neill) ihr jeden weiteren Kontakt untersagt. Doch mit seinem neu angefachten inneren Feuer lässt sich Peter nicht so ohne weiteres abschütteln und entdeckt darüber hinaus seine eigene Siegernatur.

Versiert bannt Richard Loncraine ("Richard III") die Spannung des Spiels auf Zelluloid. Aufnahmen aus der Ballperspektive und in Zeitlupe sowie blitzschnelle Zoom-Ins entwickeln eine bemerkenswerte visuelle Schlagkraft, die nicht nur eingeschworene Fans des Sports unterhalten wird. Zudem schlägt sich Paul Bettany wacker, den professionellen Tennisspieler Peter Colt glaubwürdig zu porträtieren. Dies ist seinem viermonatigen Tennis-Intensivunterricht mit Wimbledon-Champion Pat Cash zu verdanken, der den bisherigen Novizen in erstaunliche Form brachte. Überhaupt erweist sich der spröde humorvolle Bettany in seiner ersten romantischen Hauptrolle als positive Überraschung, den mit seinem Ko-Star Dunst eine gefühlvoll-zarte Chemie verbindet. Von Dunst wurde weniger sportliche Finesse verlangt, dafür wird bei ihr als Bad Girl des Tennis mehr Augenmerk auf John-McEnroe-inspirierte Allüren und Ausfälle gelegt. Ihr legendäres Vorbild tritt ebenso wie Chris Everts in einem Cameo als Sportkommentator auf. Weitere Nebenfiguren, die einen beträchtlichen Anteil der komischen Momente beisteuern, umfassen Peters eigenwillig-schrullige Familie und seinen umtriebigen Sportagenten (Jon Favreau). Die humorvollen Momente und die charmante Verspieltheit der Romanze werden später kurzzeitig von etwas Überhand nehmender Sentimentalität erdrückt. Daher schlägt die Dramedy zwar kein Ass, aber punktet dennoch als charmantes Date-Movie, das ganz besonders Tennisfans begeistern wird. ara.

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Info

Plakat des Films: Wimbledon - Spiel, Satz und... Liebe

Kinostart: nicht bekannt

Großbritannien/USA 2004

Länge: 1 h 38 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Wimbledon

Regie: Richard Loncraine

Drehbuch: Jennifer Flackett, Adam Brooks, Mark Levin

Musik: Edward Shearmur

Produktion: Tim Bevan, Eric Fellner, Liza Chasin, Mary Richards

Kostüme: Louise Stjernsward

Kamera: Darius Khondji

Schnitt: Humphrey Dixon

Ausstattung: Brian Morris, John King

Website: http://movies.uip.de/wimbledon/