Romantische Komödie mit Ryan Reynolds, der die Frau wiedertrifft, deren Ablehnung in der Highschool ihn zum Weiberhelden werden ließ.

Kinostart: nicht bekannt

Ryan Reynolds

Ryan Reynolds
als Chris Brander

Amy Smart

Amy Smart
als Jamie Palamino

Anna Faris

Anna Faris
als Samantha James

Chris Klein
als Dusty

Chris Marquette
als Michael

Julie Hagerty
als Chris“ Mutter

Stephen Root
als K.C.

Barry Flatman
als Mr. Palmino

Fred Ewanuick
als Clark

Amy Matysio
als Darla

Handlung

Vor zehn Jahren war Chris (Ryan Reynolds) ein süßer, aber übergewichtiger und folglich nicht sonderlich attraktiver Schüler, der Hals über Kopf in die wunderhübsche Jamie (Amy Smart) verknallt war. Nur sah sie in ihm mehr einen Bruder, was Chris auf einer Schulparty zum peinlichen Verhängnis wurde. Daraufhin zog er fort und versuchte sein Glück als Musikproduzent. Seitdem hat er sich zum Erfolgsmensch und unersättlichen Womanizer gemausert, dem nicht mal Sexbomben wie Sam (Anna Faris) widerstehen können. Dann trifft er zufällig auf Jamie und seine Liebe entflammt erneut.

Gutmütig-charmante Spaßromanze, die Slapstick wie Gefühlswelten gleichermaßen beherrscht. Roger Kumble liefert das maskuline Gegenstück zu seinem "Super süß und super sexy".

Damals in der Highschool war Chris ein netter Kerl, aber auch übergewichtig, unattraktiv und unsicher. Als ihm Jamie, das Mädchen, in das er Hals über Kopf verliebt war, den Laufpass gab, indem sie ihm versicherte, sie seien "nur Freunde", zog er aus seinem Heimatdorf weg und wurde ein erfolgreicher Musikproduzent und ein unersättlicher Frauenheld obendrein, dem nicht einmal Superstars widerstehen können. Zufällig trifft Chris erneut auf Jamie - und verliebt sich erneut in sie. Fragt sich nur, ob das diesmal auf Gegenseitigkeit beruht.

Chris Brander ist dick, unsicher, aber immerhin so nett, dass Jamie, in die er unsterblich verliebt ist, ihn zu ihrem besten Kumpel macht. Kein Wunder, dass Chris gleich nach der Highschool Reißaus nimmt und in der Ferne sein Glück versucht. Jahre später kommt er zurück und - kaum zu glauben - aus dem einstigen männlichen Mauerblümchen ist ein attraktiver, höchst erfolgreicher Musikproduzent geworden, dem die Damenwelt zu Füßen liegt. Doch Chris will nur eine, er will Jamie. Doch will sie auch ihn?

Kritik

In die gefürchtete Nur-Freunde-Kategorie gesteckt zu werden, ist der Horror eines jeden verliebten Jünglings und Aufhänger der romantischen Slapstickkomödie mit "Van Wilder" Ryan Reynolds.

Schon in "Harry und Sally" sinnierte Billy Crystal darüber, dass Freundschaften zwischen den Geschlechtern auf Dauer nie funktionieren können, da irgendwann mehr als platonische Gefühle ins Spiel kommen. Just jenes Szenario ergibt sich im Prolog der überdrehten Romcom unter der Regie von "Super süß und super sexy"-Regisseur Roger Kumble. Es ist das Jahr 1995 und der übergewichtige Verlierertyp Chris Zander (Reynolds im Fettanzug a la "Verrückter Professor" Eddie Murphy) ist bestens mit der schnuckeligen Cheerleaderin Jamie (Amy Smart) befreundet. Bei ihrer Schulabschlussfeier fasst er den Mut, ihr seine wahren Gefühle zu gestehen, und macht sich vor versammelter Mannschaft lächerlich. Zehn Jahre später hat Chris sich zum erfolgreichen Musikproduzenten in Los Angeles gemausert. Sein Speck ist weg, und die Miezen laufen dem selbstgefälligen Playboy in Scharen nach. Nicht abschütteln lässt sich so auch die untalentierte Popsensation Samantha James (Anna Faris amüsant als unterbelichteter Paris-Hilton-Verschnitt), die er nach Europa begleiten soll. Unterwegs werden sie in New Jersey zur Notlandung gezwungen, gleich um die Ecke von Chris altem Zuhause. Mit der quengeligen Samantha im Schlepptau kreuzt er bei seiner Mutter und dem jüngeren Bruder auf und läuft umgehend seiner alten Flamme Jamie über den Weg. Er glaubt jetzt problemlos bei ihr landen zu können, doch sie ist von seiner eingebildet-überheblichen Art wenig angetan. Zudem bekommt er Konkurrenz vom ebenfalls ehemaligen Verlierertyp Dusty (Chris Klein), der sich zum Traummann entwickelt hat und bei der "Wie an einem einzigen Tag"-Vorführung mitheult. Doch tatsächlich ist Dusty von Rache motiviert und ein ausgefuchstes Buhlen um Jamies Gunst beginnt.

Von Reynolds ist mit recht unterhaltsamen Ergebnis gefordert, zwischen aalglattem Arroganzling und schüchternem Sensibelchen hin- und herzuschwanken. Denn in Jamies Nähe verhält er sich wie sein altes Ich zu schmählichen Highschool-Tagen. Selbst das Hockeyspielen hat er unerklärlicherweise verlernt, und bekommt in einer der etwas hämischeren Szenen einen Puck zwischen die Zähne verpasst. Überhaupt wird hier einiger Slapstick der körpergefährlichen Art eingestreut, auf Bad-Taste-Gags wurde hingegen weitgehend verzichtet. Beim Abspann wird mit Chris' Gesangseinlage zum All-4-One-Hit "I Swear" nochmals kräftig in Neunziger-Jahre-Nostalgie geschwelgt. Ein leichtgewichtiges Datemovie mit charmanten Momenten, das zwar vorhersehbar ist, dabei dennoch für kurzweilige Unterhaltung sorgt. ara.

Wertung Questions?

FilmRanking: 6167 >99

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

Plakat des Films: Wild X-Mas
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: nicht bekannt

USA 2005

Länge: 1 h 34 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Just Friends

Regie: Roger Kumble

Drehbuch: Adam "Tex" Davis

Musik: Jeff Cardoni

Produktion: Bill Johnson, Chris Bender, J.C. Spink, William Vince, Michael Ohoven

Kostüme: Alexandra Welker

Kamera: Anthony B. Richmond

Schnitt: Jeff Freeman

Ausstattung: Robb Wilson King

Website: http://www.wild-x-mas.de/

Ticker

Kino&Co Newsletter

Hol' dir jetzt den KINO&CO Newsletter!
Der schnelle Überblick über unsere Blockbuster und Top-Gewinnaktionen der Woche.